Internet-Pranger für 17 FCZ-Hooligans
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Die Basler Staatsanwaltschaft setzt Zürcher Hooligans eine letzte Frist, bevor sie deren Bilder im Internet publiziert: Falls sich Gewalttäter vom Match FCB-FCZ vom 20. November 2009 bis Freitag nicht selbst melden, stellt die Behörde Bilder von 17 Gesuchten ins Netz.
Zwei Personen spitalreif verletzt
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hatte einen solchen Schritt schon Mitte Juni angedroht. Gestellt habe sich seither aber keiner der Hooligans, sagte ein Sprecher der Behörde auf Anfrage. Laut einer Mitteilung vom Dienstag will sie daher jetzt ernst machen.
Bei der Randale am Cup-Achtelfinal im Basler St. Jakobpark-Stadion waren mehrere Personen verletzt worden, zwei von ihnen spitalreif; der Sachschaden beträgt nach früheren Angaben rund 100'000 Franken. Gegen identifizierte Tatverdächtige wurden Verfahren etwa wegen Körperverletzung, Landfriedensbruchs oder Gewalt gegen Beamte eingeleitet.
Hooligans sind eindeutig schuldig
Gegen 25 Personen seien bis heute ermittelt worden, sagte der Staatsanwaltschaftssprecher, dies in enger Kooperation mit der Stadtpolizei Zürich. Mehrere Dutzend weitere Personen konnten indes nicht identifiziert werden. Von 17 Personen sollen nun am Freitagmorgen Bilder ins Netz gestellt werden - ausser sie meldeten sich noch selbst.
Mit den 17 Betreffenden beschränke sich die Staatsanwaltschaft auf «die, die wir auf Videosequenzen ganz klar einer strafbaren Tat zuweisen können», sagte der Sprecher. Erneut fordert die Behörde Leute aus der Zürcher Hooligan-Szene, die bei dem Fussball-Match gewalttätig wurden, auf, sich zu melden. (fsc/sda)
Erstellt: 11.08.2010, 07:48 Uhr


