Ivan Z. in die Schweiz abgeschoben
Sass knapp zwei Jahre in Deutschen Gefängnissen: Ivan Z.
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Ivan?Z., einer der drei Münchner Schläger, ist frühzeitig aus der Haft in Deutschland entlassen worden. Der Vater und auch sein Münchner Verteidiger wollten sich dazu nicht äussern. Die Abschiebung ist nicht mit der vorzeitigen Entlassung nach Verbüssung von zwei Drittel seiner ordentlichen Strafe zu vergleichen. Denn die bedingte Entlassung auf Bewährung wäre erst am 20.?Mai 2011 erfolgt.
Ivan?Z. ist in Deutschland weiterhin ausgeschrieben und darf sich dort die nächsten zehn Jahre nicht zeigen. Ansonsten droht ihm die Verbüssung der noch offenen Strafe von über 400 Tagen.
Erste Entlassung
Ivan?Z. ist der erste der drei Müncher Schläger, der aus der Haft entlassen wurde. Er war im letzten November vom Landgericht München zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung in vier Fällen schuldig gesprochen.
Ivan Z. und zwei Mitschüler der Weiterbildungs- und Berufswahlschule Küsnacht hatten auf einer Klassenreise im Sommer 2009 in der Münchner Innenstadt fünf Männer niedergeschlagen und zum Teil lebensgefährlich verletzt. Die beiden Mittäter werden noch eine Weile in Deutschland sitzen: Sie wurden zu vier Jahren und zehn Monaten, beziehungsweise sieben Jahren Jugendstrafe verurteilt. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 10.05.2011, 14:39 Uhr


