Jäger müssen auf künstlichen Fuchsbau verzichten

In Wettingen planten Jäger die landesweit erste Schliefanlage. Dort jagen Hunde trainingshalber Füchsen nach. Der Kanton verweigert ihnen nun die Bewilligung.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Ein in Wettingen AG geplanter künstlicher Fuchsbau zum Trainieren von Jagdhunden darf nicht gebaut werden. Sowohl die Gemeinde Wettingen als auch der Kanton Aargau lehnten ein von Jagdkreisen eingereichtes Baugesuch ab.

Das Gesuch war im vergangenen Herbst eingereicht worden und wurde vor allem von Tierschützern heftig bekämpft. Die Realisierung der Anlage wurde vom Kanton Aargau allerdings nun aus anderen Gründen abgelehnt, wie die Gemeinde Wettingen am Freitag mitteilte.

In der Zone nicht erlaubt

Die Anlage befinde sich in einer kommunalen Landschaftsschutzzone und sei deshalb nicht zonenkonform, entschied das aargauische Baudepartement. In solchen Zonen seien nur betriebsnotwendige Anlagen und Bauten zulässig, welche der Bewirtschaftung dienen.

Geplant war auf einer Fläche von rund 130 Quadratmetern ein unterirdisches Röhrensystem, das einem Fuchsbau ähnelt und von einem Fuchs bewohnt worden wäre. Hunde hätten dort die Jagd auf Füchse trainieren sollen. (sda)

Erstellt: 21.02.2014, 13:20 Uhr

Artikel zum Thema

Wenn Hunde im künstlichen Bau den Fuchs hetzen

Hintergrund In einer Trainingsanlage jagen Hunde den Rotpelzen nach. Solches ist bei Wettingen geplant – eine Schweizer Premiere. Mehr...

Der Rotfuchs und sein sechster Sinn

Auf der Jagd nach Feldmäusen stürzt sich dieser Fuchs kopfvoran in den Schnee. Neue Erkenntnisse weisen auf eine verblüffende Ortungstechnik hin. Mehr...

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Das Ressort Zürich auf Twitter

Das Zürich-Team der Redaktion versorgt Sie hier mit Nachrichten aus Stadt und Kanton.

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

TA Marktplatz

Kommentare

Paid Post

Schutz für Hypothekarkunden

Die Zürcher Kantonalbank schützt die Hinterbliebenen vor den finanziellen Folgen eines Todesfalls.

Die Welt in Bildern

Vom Statussymbol zum Ersatzteillager: Ein Arbeiter bedient sich an einem Hindustan Ambassador auf einem Markt in Kalkutta, Indien (23. März 2017).
(Bild: Rupak De Chowdhuri ) Mehr...