Jede siebte Apotheke wappnet sich für Herznotfälle

31 Apotheken nehmen heute einen Defibrillator in Betrieb, 100 Apotheker liessen sich in der Anwendung ausbilden.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Mit einem gezielten Stromstoss lässt sich im Notfall, wie Bundesrat Hans-Rudolf Merz ihn erlitten hatte, ein Herz wieder zum Schlagen bringen – wenn ein Defibrillator schnell zur Verfügung steht. Wie viele solcher Geräte in Zürich existieren, ist unklar, denn registriert werden sie nicht.

Doch heute werden im Kanton Zürich zusätzlich 31 solcher Geräte in Betrieb genommen, 21 davon in der Stadt. 100 Apotheker sind im Umgang mit den Geräten ausgebildet worden, wie der Apothekerverband des Kantons Zürich mitteilt. Damit ist knapp jede siebte Apotheke mit Defibrillator ausgerüstet. Laut Auskunft von Albert Ganz, Leiter des Projektes, sind dies zunächst die Notfallapotheken, die während mindestens 12 Stunden 365 Tage im Jahr geöffnet sind. Ferner hätten sich weitere Apotheken das Gerät auf freiwilliger Basis angeschafft.

Erklärtes Ziel des Apothekerverbandes ist jedoch, in möglichst vielen Apotheken einen Defibrillator zu platzieren und auch weiterhin Apotheker in der richtigen Anwendung auszubilden. Ganz hofft, dass bis in drei oder vier Jahren rund 80 Prozent der Apotheken im Kanton Herznotfälle behandeln können. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 23.09.2008, 14:55 Uhr

TA Marktplatz

Blogs

Sweet Home Das tut Frauenwohnungen gut

Geldblog Was bei Geldanlagen wirklich wichtig ist

Service

Ihre Spasskarte

Mit Ihrer Carte Blanche von diversen Vergünstigungen profitieren.

Die Welt in Bildern

Angestarrt: Ein Riesenotter beobachtet die Besucher im Zoo von Duisburg (22. Mai 2017).
(Bild: Martin Meissner) Mehr...