Kanton investiert 415 Millionen Franken in Strassen

Der Zürcher Regierungsrat hat den Bericht über das Bauprogramm der Staatsstrassen für die Jahre 2009-2011 zu Handen des Kantonsrates verabschiedet. Das Programm sieht Nettoinvestitionen von 415 Millionen Franken vor.

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Nach dem Übergang der Zuständigkeit für die Nationalstrassen an den Bund im Rahmen der Neugestaltung des Finanzausgleichs und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen (NFA) berücksichtigt das Bauprogramm nur die für den Kanton finanziell relevanten Vorhaben.

Nationalstrassennetz gesamthaft in Bau

Es handelt sich hierbei um Projekte im Rahmen der Fertigstellung des beschlossenen Nationalstrassennetzes. Hierzu gehören die N4 im Knonauer Amt, die Westumfahrung Zürich sowie der Umbau der Pfingstweidstrasse. Mit dem Baubeginn zum Tram Zürich-West, das eng mit dem Projekt Pfingstweidstrasse verbunden ist, ist die Netzfertigstellung nun gesamthaft im Bau.

Weitere Nationalstrassenprojekte, die vom Bund realisiert werden, unterstützt der Kanton mit Fachwissen oder Vorleistungen. Hierzu gehören die Einhausung Schwamendingen (Baubeginn voraussichtlich 2011) sowie die Lückenschliessung der Oberlandautobahn von Oberuster nach Hinwil (Baubeginn frühestens 2012, sofern die Eidgenössischen Räte das Projekt in den neuen Netzbeschluss aufnehmen).

Ausbau der Nordumfahrung: Verantwortung beim Bund

Im Bericht werden weitere Nationalstrassenvorhaben erwähnt, die vollständig in die Verantwortung des Bundes übergegangen sind – so der Ausbau der Nordumfahrung Zürich (Abschluss der Arbeiten frühestens 2016), der Lärmschutz Grünau (Abschluss frühestens 2013) sowie die Miniautobahn Flurlingen-Oerlingen, die im November 2010 in Betrieb genommen werden soll.

Im Bereich der Staatsstrassen werden mit einer durchschnittlichen Jahresleistung von rund 20 Millionen Franken vor allem Ziele verfolgt, die der Optimierung der Verkehrsverhältnisse innerorts dienen. Aber auch die Erhöhung der Verkehrssicherheit an Knoten sowie die Verflüssigung des Verkehrs und die Bevorzugung des öffentlichen Verkehrs werden angestrebt.

Besonders ausgewiesen: Vorhaben mit Kosten über drei Millionen

Besonders ausgewiesen werden im Programm Vorhaben mit Kosten über drei Millionen Franken. Hierzu gehören die Aufhebung des SBB-Übergangs in Uster-West (Kosten rund 23 Millionen Franken, frühester Baubeginn im Jahr 2009), der Autobahnzubringer zur N4 auf dem Gemeindegebiet von Ottenbach und Obfelden (frühester Beginn der Bauarbeiten im Jahr 2011) sowie Projekte in Grüningen, Wetzikon, im Sihltal sowie in Schlieren. (tif/sda)

Erstellt: 02.10.2008, 12:55 Uhr

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