Kettenobligatorium und gesperrte Strassen
Aktualisiert am 12.02.2010 13 Kommentare
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Die Zürcher Strassen zeigten sich heute Freitagmorgen bei anhaltendem Schneefall erneut weiss gepudert. Die Temperaturen betrugen zwischen minus 8 und minus 6 Grad Celsius. Die Autofahrer waren vorsichtig unterwegs: Bislang kam es nicht zu vermehrten Unfällen wegen der rutschigen Unterlage, wie es bei der Kantonspolizei auf Anfrage hiess.
Für Teile des Tösstals hat der Kanton allerdings ein Kettenobligatorium ausgesprochen. Es seien vor allem «Bergstrecken», die davon betroffen seien, sagt der kantonale Strasseninspektor Reto Färber gegenüber Tagesanzeiger.ch.
Sperren und Salz sparen
Das Strasseninspektorat sperrte diese Nacht ausserdem den Eschenmoser zwischen Embrach und Bülach. «Auf der Hügelstrecke herrscht wegen des Gefälles bei dieser Witterung ein erhöhtes Unfallrisiko», erklärt Färber die Massnahme. Auch sei die Strasse nur mit sehr viel Salz in einen befahrbaren Zustand zu bringen.
Deshalb habe man sich entschlossen, sie bis heute Freitagmittag zu sperren, so Färber. Der Verkehr habe mehrere Ausweichmöglichkeiten, weshalb die Sperrung problemlos möglich sei. Ebenfalls gesperrt ist eine Strasse nach Uitikon.
Problematische Temperaturschwankungen
Färber hofft sehr, dass die Schneefälle heute Mittag aufhören und danach ein paar schneefreie Tage anstehen. «Wenn es durchgehend kalt ist, aber nicht schneit, hilft uns das sehr», sagt der Strasseninspektor. Denn es seien die andauernden Temperaturschwankungen um den Gefrierpunkt, die seinen Mitarbeitern zu schaffen machten.
«Da taut das Eis etwas auf, dann schneit es drauf und gefriert wieder. Darum brauchen wir viel mehr Salz als zum Beispiel Ferienorte in den Schweizer Bergen, wo die Temperaturen konstant unter Null Grad bleiben.» (cim)
Erstellt: 12.02.2010, 09:56 Uhr
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13 Kommentare
@ Beno Schraner: Stimmt so nicht ganz, durch Reibung (Fahren auf Schnee, Bremsen etc.) entsteht Wärme und es kann sich eine Eisschicht in der Fahrspur bilden. Gerade wenn viele Fahrzeuge drüber fahren, passiert dies. Daneben können viele einfach im Winter nicht Autofahren... ;-) Antworten


