Zürich

Diskussion

Kinderlärm soll kein Klagegrund sein

Anwohner gehen zunehmend gerichtlich gegen Spielplätze vor. Kinderbeauftragte wollen nun erreichen, dass gegen den Lärm der Kleinen nicht mehr geklagt werden kann. In Deutschland ist das bereits der Fall. Mehr...

Von Liliane Minor.

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107 Kommentare

franz odermatt

24.11.2012, 15:09 Uhr
Melden 5 Empfehlung 12

Anscheinend ist das Bewusstsein verlorengegangen, dass wir Kinder brauchen,dass unsere Gesellschaft nur weiterleben kann, wenn wir Nachwuchs haben, welcher unter anderem unsere
AHV finanzieren muss.Allen, die gegen Kinderlärm klagen, sollte man die AHV streichen.
Antworten


Marc Gubler

23.11.2012, 09:16 Uhr
Melden 29 Empfehlung 5

Man erkennt schon an den Kommentaren, dass es nur noch die "Eine oder Andere extreme Seite" gibt - einen Konsens, gar der gesunde Menschenverstand ist in unserer CH-Gesellschaft kaum mehr vorhanden. All die ach doch so fruchtbaren Eltern, solten aber bitte schauen das deren Kinder wirklich Spielen und nicht nur einfach "herumkreischen" das sich die Scheiben biegen - das ist sehr unangenehm. Antworten


C. Weber

23.11.2012, 09:15 Uhr
Melden 15 Empfehlung 19

Ach ja, stopft den Kindern den Mund. Setzt sie vor den Computer und erzieht sie zu braven Arbeitsmaschinen, damit sie dann als Erwachsene dabei mitmachen, die Schweiz noch mehr zuzubauen und zuzumüllen und zu einem immer lebensfeindlicheren Umfeld zu machen. Denn das wollen offenbar die meisten: Ein grimmiges Land, in dem einem bei Autorauschen und Baulärm die Konsumlaune nicht verdorben wird :-( Antworten


Beat Graf

23.11.2012, 09:00 Uhr
Melden 17 Empfehlung 40

Leute die sich über Kinderlärm aufregen sind psychisch gestört, sie gehören in eine Anstalt. Antworten


Kurt Masser

23.11.2012, 08:58 Uhr
Melden 15 Empfehlung 15

Wie man sieht gibt es schlechte bzw. mangelnde Erziehung schon seit Generationen. Daraus resultieren dann diese verwöhnten Leute die in einem günstigen Familienquartier ihre Ruhe suchen, wegen jedem Lärm reklamieren aber rücksichtslos die Bushaltestelle einqualmen. Ältere Leute freuen sich meistens über Kinderlärm. Jüngere Leute reklamieren deswegen. Unsere Luxusgesellschaft Schweiz. Antworten


Walter Gull

23.11.2012, 08:29 Uhr
Melden 26 Empfehlung 5

Es ist doch alles eine Frage des Masses. Lasst und Vernunft, Rücksicht und Toleranz üben. Es kann nicht alles spezifisch durchreglementiert werden. Die allgemeinen Nachtruheverordnungen sollten doch genügen, denn sie gelten selbstverständlich auch für Kinder und Jugendliche. Antworten


Jan Rauch

23.11.2012, 05:54 Uhr
Melden 21 Empfehlung 12

Alte Frau in Restaurant, Sitzplatz direkt am Kinderspielecken. Kinderlachen, nicht mehr. Wie es beim Spiel halt passieren kann. Die Frau wie eine Furie auf die Kinder los.......
Ob ich Verständnis habe? Bei allem Vergessen was es heisst Kind zu sein, bei all meinem Verständnis für die die Erziehung fordern: NEIN, definitiv nicht!
Antworten


Jan Rauch

23.11.2012, 05:36 Uhr
Melden 20 Empfehlung 13

Kinderlärm vom Spielplatz, Hahnengeschrei in der Landwirtschaftszone, Kirchenglocken vom Kirchturm......Nicht dass die Leute gezwungen worden wären dort zu wohnen, Nee nee.... die sind da freiwillig hingezogen, in ein Neubaugebiet, wo Schule, Spielplatz, Bauernhof, Kirche seit Jahrzehnten sind......und klagen vor Gericht wegen Lärm.
Da frag nicht nur ich mich was da falsch läuft...
Antworten


Andrea Mordasini

22.11.2012, 22:45 Uhr
Melden 21 Empfehlung 19

Diese kinderfeindliche Entwicklung macht mich, eine 2fache Mutter, sehr traurig:(. Natürlich sind Kinder laut, aber das sollen sie auch sein dürfen, va auf öffentlichen Spielplätzen! Kinder sind weder Lärm- noch Störfaktor, sondern können eine Bereicherung für alle sein. Auch all die Nörgler sind nicht bereits als stille, brave, ruhige und wohl erzogene Erwachsene auf die Welt gekommen, na also! Antworten


doro christian

22.11.2012, 21:35 Uhr
Melden 15 Empfehlung 11

Aber selbstverständlich müssen die Kinder leiser sein im ÖV. Und alle die via iPod so laut Musik hören, dass man es noch am anderen Ende des Wagon hören kann, bitte auch!!! Antworten


Georg Porter

22.11.2012, 21:23 Uhr
Melden 33 Empfehlung 15

Es gibt Eltern, die noch nie mit der Erziehung ihrer Kinder angefangen haben. Antworten


Meier Heinz

22.11.2012, 19:21 Uhr
Melden 47 Empfehlung 22

Ich lade all die ach so Kinderlärm Verständigen in die Wohnung meiner Eltern ein, damit sie 'den ach so herrlichen Kinderlärm' geniessen können. Den zwei kindern wurde nie beigebracht, dass man 'normal' durch eine Wohnung gehen kann. Stundenlang wird mit Schu hen über den Teppichlosen Boden gerannt. 'Man kann nichts machen', heisst es. Bezahlen darf man aber die selbe Miete. Rücksicht unbekannt. Antworten


Dario Brenner

22.11.2012, 15:33 Uhr
Melden 27 Empfehlung 9

@ Egger: Sehen Sie, genau diese subtile Überheblichkeit meine ich. Ich lasse mir doch nicht meine Meinungsäusserungsfreiheit absprechen, bloss weil ich etwas jünger bin als Sie. Fakt ist: Junge Menschen haben in diesem Land ein wesentlich schlechteres Image, als sie es verdienen. Auch ich nerve mich manchmal über Kinderlärm, aber darum gehe ich doch nicht vor Gericht! Antworten


Markus Meier

22.11.2012, 14:28 Uhr
Melden 49 Empfehlung 4

Moment!
Zum einen gibt es Nebengeräusche wenn Kinder einfach spielen. Das ist absolut OK!
Zum anderen gibt es Lärm, wenn die Kinder den Spielplatz (oder anderes) demolieren. Das ist NICHT OK!
Antworten


Reto Gall

22.11.2012, 13:14 Uhr
Melden 21 Empfehlung 26

Die Leute die Lärmklagen einreichen sind genau jene, die von anderen Toleranz fordern.....solange es sie nicht selber trifft....wir rücken zusammen, es bleibt einem persönlich immer weniger Freiraum, also müssen wir toleranter werden...wie sieht das wohl bei 10 Millionen Menschen in der CH aus......ich ahne Böses! Antworten


Berta Meier

22.11.2012, 12:54 Uhr
Melden 33 Empfehlung 58

Wie verhält sich das in der Nacht? Seit über einem halben Jahr ist bei uns im Block die Nachtruhe nicht mehr gewährleistet weil ein Baby über Stunden weint. Antworten


Markus Meier

23.11.2012, 09:56 Uhr
Melden 27 Empfehlung 16

An den vielen Daumen runter sehe ich, dass die Antiautoritäre Erziehung nun in die 2. Generation geht.
Diese egoistische Erzihungsmethode hat nur Platz für die eigene Brut. Und diese Brut darf alles, auch die Mitmenschen belästigen und einschränken.
Aber ich als Belätigter, darf das absolut nicht thematisieren. Denn so bin ich in den Augen der Belästiger nur einer der Rummotzt.


Markus Meier

22.11.2012, 21:19 Uhr
Melden 26 Empfehlung 18

Die Eltern haben Ohropax, die stört das weinen der Kleinen nicht.
Die kleinen dürfen auch an den Velos der anderen im Velokeller rumspielen (sprich Luft rauslassen, Bügel der Räder lösen...), die Elteren schauen dabei zu, denn das Kind darf in der Entwicklung nicht behindert werden.
Ja, ich war auch ein Kind. Durfte aber für meine "Streiche" immer wieder geradestehen!


Petra Wyss

22.11.2012, 19:58 Uhr
Melden 27 Empfehlung 16

@ Frau Meier: Sie haben als Baby sicher niemals geweint... und ganz offensichtlich haben Sie selber keine Kinder gehabt.


Ernst Rietmann

22.11.2012, 14:45 Uhr
Melden 45 Empfehlung 14

@Meier. Das Weinen des Babys dürfte einen berechtigten Grund haben und lässt sich halt manchmal nicht einfach lösen. Es braucht sehr viel Nerven als Eltern und es braucht auch (und vor allem) Verständnis der Nachbarn. Falls Sie Kinder hatten/haben: seien Sie dankbar, dass Sie diese Sorgen nicht hatten/haben. Denken Sie bitte mal an die sicher zeitweise überforderten Eltern und zeigen Toleranz.


Maria Sah

22.11.2012, 14:03 Uhr
Melden 46 Empfehlung 13

Und was wollen sie da unternehmen?
Kaufen Sie sich eine Grosspackung gute Ohrstöpsel und schon schlafen Sie in himmlischer Ruhe.


U. Meyer

22.11.2012, 12:49 Uhr
Melden 55 Empfehlung 39

Lärm macht krank, heisst es. Lärm ist Lärm egal aus welcher Quelle. Es gibt keinen schützenswerten Lärm. Es gibt kaum mehr einen Ort an dem man in Ruhe leben kann. Die Initianten sollten sich erst einmal fragen warum dies so ist. Es ist eine Frechheit denjenigen Menschen die in der heutigen Zeit Ruhe suchen und benötigen einfach per Gesetz den Mund zu verbieten. Spielende Kinder ja - tobende nein. Antworten


Jerem Müller

22.11.2012, 12:06 Uhr
Melden 61 Empfehlung 46

Wir tolerieren Autolärm, Flugzeuglärm, Lärm von Zügen und übermässigen Baustellenlärm, beklagen uns aber über Kinder. Eine verkehrte Welt... Antworten


Geert Bernaerts

22.11.2012, 15:27 Uhr
Melden 23 Empfehlung 6

Nein toleriere ich nicht.


André Wermelinger

22.11.2012, 11:54 Uhr
Melden 90 Empfehlung 9

Kinder sollen sich auf Spielplätzen ausleben und auch austoben können. Ich beobachte jedoch vermehrt Kinder, die nicht nur 'in der Hitze des Spiels' mal laut herumschreien (was m. E. völlig normal ist), sondern eigentich konstant am Herumbrüllen (aggresiv) sind. Dieses Verhalten kann für Anwohner schon sehr mühsam sein. Etwas mehr Erziehung zur Rücksicht auf andere würde hier nicht schaden. Antworten


Nick Schmid

22.11.2012, 11:06 Uhr
Melden 52 Empfehlung 61

... und mit siebzig hocken sie dann im Altersheim, stundenlang im gleichen Sessel mit Blick in die Landschaft. Spätestens dann würden sie sich über spielende Kinder und deren "Lärm" freuen. Antworten


Oscar Seeleger

22.11.2012, 11:42 Uhr
Melden 51 Empfehlung 35

Ich habe nichts gegen Kinderspielplätze neben meinem Haus und spendiere sogar was dran, wenn a) auf den Plätzen nur Kinder spielen und b) dies zu kinderspielzeitüblichen Zeiten geschieht. Aber da dies nicht so sein wird und mir niemand - erst recht keine Wischiwaschibehörde - den bestimmungsgemässen Gebrauch des Spielplatzes garantiert, will ich eben keinen neben meinem Haus. So einfach ist das.


Peter Steinemann

22.11.2012, 11:37 Uhr
Melden 30 Empfehlung 38

Sie Armer. Für Sie gibt es auch nur Schwarz und Weiss und nix dazwischen, nicht wahr?


Carla Steinemann

22.11.2012, 11:06 Uhr
Melden 79 Empfehlung 29

Logisch, wehrt man sich gegen Kinderspielplätze. Würde ich auch. Mit allen legalen Möglichkeiten. Warum? Nicht weil ich Kinder nicht mag - sondern weil ich den Gedanken verabscheue, dass auf dem "Kinder"spielplatz bis in die Nacht hinein ein idiotischer Lärm von Leuten herrschen wird, die keine Kinder sind - und weil keine Behörde den Mumm hat, für Ordnung zu sorgen. Die Erfahrung lehrt einen das. Antworten


Gregor Marren

22.11.2012, 10:58 Uhr
Melden 85 Empfehlung 42

Würden Eltern ihren Goofen den Begriff der Rücksicht beibringen, statt sich faul aus der Erziehung zurückzuziehen, gäbe es wohl keine Klagen gegen Kinderspielplätze. Zudem würde das den Kinderchen auch später im Leben mal was nützen. Abgesehen davon werden Kinderspielplätze leider auch rasch Tummelplatz von randalierenden Älteren. Antworten


Ernst Rietmann

22.11.2012, 14:50 Uhr
Melden 24 Empfehlung 2

@Marren. Beim letzten Satz gehe ich mit Ihnen einig, ebenso gibt es Eltern, die bezüglich Erziehung nicht gut reagieren, worunter leider auch die Schule leidet. Ausrotten lässt sich dies leider nicht, vielmehr wäre Hilfe und Unterstützung besser. Bezüglich Rücksicht: dazu braucht es immer zwei Seiten.Schon häufig erlebt,dass rücksichtsvolle Kinder von Erwachsenen grundlos zusammen gestaucht wurden


Heiner Müller

22.11.2012, 10:54 Uhr
Melden 102 Empfehlung 20

Lustig, wie sich die Leute hier engagieren - ohne nachzudenken... Also, um Klarheit zu schaffen: Den Klägern gegen Kinderspielplätze geht es idR nicht um Kinder, die spielen, sondern a) um Kinder, die ohne Aufsicht und verhaltensgestört sinnlos brüllen und das auch zur Unzeit und b) um Nicht-Kinder aller Art, die die Spielplätze zweckentfremden und zerstören und noch lauter (besoffen) rumkrakeelen Antworten


Dario Brenner

22.11.2012, 10:28 Uhr
Melden 60 Empfehlung 48

Wir leben in einer Gesellschaft von Neurotikern. Kinder gelten als lärmende Nervensägen, Jugendliche werden pauschal als desinteressiert und aggressiv abgestempelt und den jungen Erwachsenen (z.B. Studenten) wird Faulheit nachgesagt. Aber als gegenwärtige und zukünftige Finanzierer der jetzigen und zukünftigen Senioren sind wir Jungen dann gerade noch gut genug. Ziemlich traurig... Antworten


Dani Kobler

22.11.2012, 11:11 Uhr
Melden 34 Empfehlung 8

@ Jürg Steiner: Sie haben das Prinzip der AHV nicht begriffen. Das ist ein Umlagerungsverfahren.
Wenn sie ihr Geld zurückwollen dann wenden sie sich an die heutigen Rentnern, also z.B. ihre Eltern?


Caroline Egger

22.11.2012, 10:57 Uhr
Melden 29 Empfehlung 18

@Brenner: In Russland gilt das Sprichwort, dass man das Fell des Bären nicht verkaufen soll, bevor man ihn gefangen hat! Also bitte nicht im zarten Alter bereits wegen AHV-Zahlungen jammern, die man noch gar nicht geleistet hat und von denen man nicht weiss, ob man sie wirklich 40-50 Jahre lang im schon jetzt befürchteten Ausmass wird leisten müssen! Wer weiss, obs die AVH in 10 Jahren noch gibt?


Jürg Steiner

22.11.2012, 10:56 Uhr
Melden 37 Empfehlung 50

Ich verzichte gerne auf eine zukünftige Finanzierung durch die Kinder (Die können dies ja sowieso nicht!) Zahlt mir meine Beiträge der AHV zurück und ich verzichte gerne darauf. Viele haben noch nicht begriffen dass durch mehr Leute (sind halt zu beginn meistens Kinder) die Probleme (zu wenig Arbeitsplätze, Nahrungsmittel und AHV etc) nicht lösen können. Die Leute vermehren sich wie die Kaninchen!


Kaller David

22.11.2012, 10:27 Uhr
Melden 60 Empfehlung 52

Wie kinderfeindlich unser Land ist, kann man am besten in S-Bahnen oder Trams erkennen, wenn Schulkassen oder Kleinkinder unterwegs sind und man dann in die Gesichter mancher Erwachsener sieht, wie genervt + gestresst diese reagieren. So oder so, von echter Lebensfreude ist unser Land meilenweit entfernt. Aber, dafür sind wir ja reich + dekadent. Antworten


Willi Schweizer

23.11.2012, 11:23 Uhr
Melden 12 Empfehlung 2

Dass man als Passagier nicht gerade begeistert ist, wenn eine ganze Schulklasse oder schreiende Kleinkinder das Abteil stürmen halte ich nicht für kinderfeindlich. Man muss solches sicher akzeptieren, freuen muss man sich darüber aber nicht!
Das im Kommentar von Frau J. beschriebene Verhalten des Fahrgastes halte ich hingegen für völlig deplatziert.
Etwas Augenmass wäre auf allen Seiten angezeigt.


Lea Jacot

22.11.2012, 11:07 Uhr
Melden 63 Empfehlung 19

Genau diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Die Leute in der S-Bahn werden sofort aggressiv wenn Kinder einsteigen, sogar wenn die Kinder ganz friedlich und leise sind. Letztens hat sich mal einer fürchterlich aufgeregt weil ein kleines Mädchen ganz leise 'Oh du goldigs Sünnäli' vor sich hin gesungen hat. Die Leute haben keine Frusttoleranz mehr und explodieren wegen nichts.


Jon Caduff

22.11.2012, 10:14 Uhr
Melden 59 Empfehlung 38

Vielleicht sollte man die 50-Stunden-Woche einführen. Dann wären die Leute einerseits wieder beschäftigt und müssten sich ihre Langeweile nicht mit Bagatellklagen vertreiben und andererseits wären sie abends wieder genügend müde, dass sie auch bei Kindergeschrei schlafen könnten. Antworten


Caroline Egger

22.11.2012, 10:08 Uhr
Melden 74 Empfehlung 33

Wird man künftig Kinder und Jugendliche nicht mehr dazu auffordern dürfen, etwas weniger Krach zu machen, bloss weil ihr Lärm sozusagen unter Naturschutz steht? Jeder muss lernen, in dieser lärmintensiven Gesellschaft Rücksicht zu nehmen und zwar so früh wie möglich! Antworten


Barbara Eichenberger

22.11.2012, 10:55 Uhr
Melden 48 Empfehlung 7

Ich finde auch, dass Eltern den Kindern Rücksichtnahme bei bringen müssen. Das hat mit Vorbild zu tun und mit erklären, dass Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Dies gilt aber auch umgekehrt. Kinder lernen beim Spielen wie Gesellschaft funktioniert. Wenn man alles verbietet werden die Kinder nie lernen, wie man Konflikte austrägt und wie man Kompromisse findet. Ohne Spiele verarmen wir.


Kaller David

22.11.2012, 10:53 Uhr
Melden 11 Empfehlung 2

@ Bernaerts: Hat - nachweislich betrachtet - nicht geschadet.


Caroline Egger

22.11.2012, 10:53 Uhr
Melden 50 Empfehlung 17

Ich war sogar ein sehr ausgelassenes Kind, mit den Gspänli trieben wir uns stundenlang in Wald, Fluss und Städli herum, ohne Aufsicht. Trotzdem gabs hin und wieder eins auf den Löffel, wenn man zu laut und zu frech waren. Kinderlärm ist nun mal nicht Musik in den Ohren gestresster Erwachsener, Leute!


Geert Bernaerts

22.11.2012, 10:49 Uhr
Melden 54 Empfehlung 17

@Kaller David: mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass wir eins auf den Deckel gekriegt haben, wenn wir die Limite überschritten hatten.


Samuel Koch

22.11.2012, 10:46 Uhr
Melden 36 Empfehlung 41

@ Egger: Du warst nie ein Kind? Also ehrlich. Besinne Dich auf Deine Kindheit. Habt Ihr nie im Hinterhof gespielt? Nie eine Jux daraus gemacht wenn ältere Hausbewohner reklamiert hatten. Und dann gleich extra mehr Lärm oder Dreck gemacht, eben weil sich diese aufregten? Es tut mir leid für Dich das Deine Kindheit nicht so war wie meine. KINDER AN DIE MACHT


Kaller David

22.11.2012, 10:30 Uhr
Melden 42 Empfehlung 16

Tja Caroline, da bin ich aber froh, dass ich noch so ein richtiger "Lausbube", "Strolch" und "Spitzbube" sin durfte und schaue auf eine besonders glückliche Kindheit + Jugend zurück. Ein wenig mehr Gelassenheit liebe Frau Egger, denn Kinder sollen Kinder sein dürfen, erwachsen werden muss man sonst schon viel zu früh.


Karl-Heinz Plum

22.11.2012, 10:05 Uhr
Melden 61 Empfehlung 21

Ich habe es selbst in einem kleinen Ort oberhalb von Biel erlebt. Wenn ich im Garten war, haben mich weniger die Geräusche der spielenden Kinder im Nachbargarten gestört, als das Gekeife der Mutter, die ihre Kinder dauernd zur Ordnung gerufen hat. Gehen die Leute, die sich über Kinderlärm beschweren zum Lachen in den Keller? Wir waren alle einmal jung und toben gehört zum Kindsein. Antworten


Tom Dubach

22.11.2012, 10:03 Uhr
Melden 40 Empfehlung 23

Ja, hoffentlich ist Kinderlärm kein Klagegrund! Oftmals ist ein Spielplatz schon vorher dort, bevor dann die klagenden Bewohner einziehen. Auch krud, dass es immer wieder Leute gibt, die in offensichtliche Familienüberbauungen ziehnen und sich dann daran stören, dass halt vor allem am Wochenende von morgens um 9 bis abends um 8 Lärm sein kann. Hallo?! Antworten


U. Meyer

22.11.2012, 13:04 Uhr
Melden 22 Empfehlung 21

Wenn dem doch so wäre. Aber warum ziehen dann viele mit ihrer Kinderschar ausgerechnet in ein ruhiges Quartier mit dem Ansinnen mann müsse hier doch etwas Leben (und damit auch ihren Kinderlärm) hineinbringen. Neven zuviele Kinder doch? Dass diese Leute vielleicht eben wegen der Ruhe dort leben ist ihnen egal.


Ulrich Zwingli

22.11.2012, 10:01 Uhr
Melden 37 Empfehlung 5

Hinweis zum Kasten "Lärm vor Gericht": In der Schweiz gibt es keine "Ortstermine" - das ist ein Ausdruck aus dem deutschen Zivilprozessrecht. In der Schweiz heisst das "Augenschein" (ZPO 168 Abs. 1 lit. c). Auch wenn man über die schleichende Germanisierung geteilter Meinung sein kann - die Verwendung spezifisch deutscher Rechtsbegriffe für Schweizer Verhältnisse ist schlicht und einfach falsch. Antworten


Fritz Hänni

22.11.2012, 09:45 Uhr
Melden 44 Empfehlung 8

Bitte nicht über mehr Lärm wundern. Die Ruhezeiten für lärmige Arbeiten wurden in Zürich per Anfang 2012 per Polizeigesetz deutlich reduziert. Jetzt sollen die Kinder bitte vom Platz damit der unterbeschäftigte Abwart endlich seinen neuen turbo Laub-Bläser ausprobieren kann? Antworten


Laura Kohli

22.11.2012, 09:41 Uhr
Melden 51 Empfehlung 46

Ich würds ja verstehen wenn die Kinder bereits am Sonntagmorgen um 06:00 Uhr beginnen Fussball zu spielen. Aber sowas. Solche Leute sind schlicht und einfach armselig und haben einen an der Waffel. Kauft Ohropax, zieht in die Wüste oder lasst euch behandeln. Antworten


Mike Putscher

22.11.2012, 09:35 Uhr
Melden 43 Empfehlung 24

Leider ist das nicht nur in der Agglomeration so, selbst in kleinen Dörfern dürfen Kinder nicht spielen, ohne dass es wegen dem Lärm Theater gibt. Schulhausplätze sind in der Regel seit Jahrzenten am gleichen Ort, haben also ein klares Vorrecht vor Zuzügern. Also: Keine Klagen mehr zulassen! Antworten


Lukas Derrt

22.11.2012, 09:31 Uhr
Melden 37 Empfehlung 21

@Anton Schneider: Wenn man Ihrer Logik folgt, müsste man Ihnen die AHV kürzen. Einer Person im Rentenalter stehen in der Schweiz gegenwärtig rund vier Personen im erwerbsfähigen Alter gegenüber. Da Sie ja keine Kinder brauchen, wer soll Ihnen dann die AHV finanzieren? Sie selbst können dies nicht. Zur Ihrer Aussage “es gibt nicht nur Kinder auf der Welt“: Ich gehe davon aus, Sie waren auch mal eines und haben dementsprechend herumgetobt oder durften Sie nur im Keller spielen? Ausserdem, dass Sie Kinder mit Autos vergleichen stimmt mich nachdenklich…... Antworten


Jürg Steiner

22.11.2012, 10:44 Uhr
Melden 22 Empfehlung 32

An Hr. Derrt, Wenn man Ihrer Logik folgt, müsste man Ihnen das Stimmrecht entziehen! Klar macht noch mehr Kinder, wir sind ja am Aussterben! Diese Kinder sollen dann unsere AHV bezahlen. (Falls Sie einen Job haben!? ) Wer bezahlt danach deren AHV? Ach ja , die sollen doch einfach noch einmal mehr Kinder machen!! Jobs kriegen die dann sicherlich keine mehr. Aber dafür gib es ja die ALV. ups, da hat


Boss Luzia

22.11.2012, 09:27 Uhr
Melden 67 Empfehlung 6

Habe 4 Jahre neben einem Schulhaus gewohnt. Am meisten Lärm verursachten dort nicht die tagsüber spielenden Kinder, sondern junge Erwachsene, die abends und am Wochenende praktisch druchgehend mit ihren getunten Autos aufkreuzten und ihre "Pimmelverlängerungen miteinander nach Leistung verglichen. Die Kinder sind wohl weniger das Problem, auch wenn einzelne Schreihälse wirklich stören können. Antworten


Hans Lehmann

22.11.2012, 09:22 Uhr
Melden 50 Empfehlung 41

Es ist ja schon traurig zu sehen, wohin die Schweizer Kultur kommt. Nicht genug der Neurose, alles müsse Totenstille sein, werden bald Kinder verboten! Krankes Land... Ich bin schon froh auszuwandern! Antworten


Gregor Herger

22.11.2012, 09:14 Uhr
Melden 43 Empfehlung 20

Und dann wundern sich dieselben Leute, dass die Kinder sich nicht mehr bewegen können, zu dick sind, krank werden und später auf Kosten der Allgemeinheit behandelt werden müssen. Antworten


Stefan Bamert

22.11.2012, 11:07 Uhr
Melden 38 Empfehlung 19

Also Herr Herger, wenn ich ihnen folgen kann;- Kinder die nicht penetrant herumschreien bewegen sich nicht und werden dann aus diesem Grund fettleibig und krank. Mir fällt auf Anhieb keine Sportart ein, bei der man in erster Linie herumschreien muss um sich zu bewegen.


Hans Herbst

22.11.2012, 09:08 Uhr
Melden 178 Empfehlung 80

Man sollte die Leute zum Psychiater schicken, die den "Lärm" spielender Kinder nicht ertragen. Symptom einer durch und durch kranken Gesellschaft, einbalsamiert in den Wattebausch des Wohlstandes. Antworten


Urs Gubser

22.11.2012, 09:18 Uhr
Melden 41 Empfehlung 18

Da haben Sie völlig Recht. Muss wohl auch mit der allgemeinen Reizüberflutung der Gesellschaft zu tun haben. Im Prinzip ist es ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft wenn Kinderlärm rechtlich bekämpft wird. Ich verstehe es wenn an sensiblen Orten wie Spitäler etc. Kinderlärm eingedämmt wird, aber doch nicht auf dem öffentlichen Grund bzw. Spielplätzen etc. Da hörts wirklich auf.


Walter Willy

22.11.2012, 09:12 Uhr
Melden 41 Empfehlung 40

Und man sollte die Leute neben einen "Kinder"spielplatz schicken, die so schreiben wie Sie! Das Problem sind nicht spielende Kinderchen, sondern dass der "Spielplatz" mangels Aufsicht in der Regel aus dem Ruder läuft und von Horden lärmender und zerstörender Leute übernommen wird - Beispiele gibt es zuhauf.


Bischoff Serge

22.11.2012, 09:05 Uhr
Melden 46 Empfehlung 14

Ich habe in einer Wohnung über einem Coop-Geschäft gewohnt. Mehrmals täglich wurden vor dem Laden Hunde angebunden, die sofort zu bellen begannen, bis ihre Besitzer mit dem Einkauf fertig waren. Und dazu liessen diese sich stoisch bis zu einer halben Stunde Zeit. Nicht selten stören sich die gleichen Hundehalter an spielenden Kindern in ihrer Nachbarschaft (ihr Hund darf im Garten aber bellen). Antworten


Stefan Bamert

22.11.2012, 08:41 Uhr
Melden 42 Empfehlung 27

Jedes Jahr nimmt bei unserer Bevölkerungsdichte, besonderes in den Städten, jeglicher Lärm massiv zu. Lärm durch den stetig wachsenden Verkehr jeglicher Art und durch Baustellen noch und noch. Permanent überlauter Lärm in Bus und Tram duch Kindergarten- und Schulklassen oder durch überlaute Telefonierer. Ich verstehe jeden, der am Feierabend und am Wochenende, sich nach verdienter Ruhe sehnt. Antworten


Eduard J. Belser

22.11.2012, 08:40 Uhr
Melden 40 Empfehlung 19

Kinder sollen ungestört spielen und dabei auch laut sein dürfen. Aber gegen alle anderen Lärmquellen sollten die Behörden konsequent und knallhart vorgehen: Auto- Töff-, Roller- und MofafahrerInnen, die unnötig herumlärmen, gröhlender Partypöbel, laute RaucherInnen vor den Beizen usw. sind die wirklich ärgerlichen und bekämpfenswerten Lärmquellen, darauf sollte man sich konzentrieren. Antworten


Amelie Sommer

22.11.2012, 08:39 Uhr
Melden 52 Empfehlung 32

Ich bin dafür, "Ruhegetthos" einzuführen, wo solch lebensfeindliche Menschen sich gegenseitig auf die Nerven gehen können, wenn der eine wieder zu laut gefurzt hat. Diesen Bewohnern wird dann aber gleich die AHV gestrichen (von den heute lärmverursachenden Kindern bezahlt), nur Fleisch von Batteriehühnern (die anderen Tiere sind draussen zu laut) und Fortbewegung nur mit Samtschuhen von 8-20 Uhr. Antworten


Susi Weber

22.11.2012, 08:37 Uhr
Melden 48 Empfehlung 2

Hat da diese"Überempfindlichkeit"auf Kinderlärm und Lärm generell nicht auch mit dem immer weniger Platz für den Einzelnen zu tun?Ist doch klar wenn ich am Morgen früh mit dem Bisi des Nachbarn geweckt werde,der Hauswart mit dem Laubbläser punkt 7 Uhr herumfuhrwerkt, der Sitzplatzbesitzer jede Woche stundenlang den Kärcher "geniesst" - da wird man krank und da mag es nichts mehr leiden! Antworten


Ernst Rietmann

22.11.2012, 08:36 Uhr
Melden 35 Empfehlung 20

Es ist nicht nachvollziehbar. Da wird in der Schweiz gejammert, dass wir zu wenig Kinder hätten. Diejenigen, die wir haben, dürfen ihre Kindheit in Form von Spielen nicht ausleben, weil es oft genug absurde Gerichtsentscheide gibt. Die Schweiz hat nicht nur keine Familienpolitik, es gibt auch genug SchweizerInnen, welche Kindern Spielaktivitäten vermiesen. Traurig und bedenklich. Antworten


Albert Moser

22.11.2012, 08:30 Uhr
Melden 46 Empfehlung 23

Was sind den das für Mimosen? Ich Wohne in der nähe von Kindergärten-Schulhäuser-Krippen.
Ist doch schön wen Kinder Lärmen und sich austoben können. Das Lachen der Kinder und fröhliche Kinderaugen. Diese Leute (Mimosen) sind sicher schon Erwachsen auf die Welt gekommen!? Denkt an eure Zukunft haltet still. Albert jg-1949.
Antworten


Pat Sibler

22.11.2012, 08:30 Uhr
Melden 34 Empfehlung 36

Die Deutschen schützen Kinderlärm! Und wir sollen jetzt auch? Klar, Deutschland macht es ja so gut und hat viel, viele weniger gesellschaftliche Probleme als wir - eigentlich gar keine - und ist in jeder Beziehung erfolgreicher und kann alles besser. Also müssen wir es auch so machen wie Deutschland, damit wir besser werden... :-) Antworten


Maya Huber

22.11.2012, 08:28 Uhr
Melden 52 Empfehlung 37

Nein, nein und nochmals nein! Es ist ein vollkommen falsches Signal - einer Gruppe von Leuten jeden Lärm zu erlauben, egal wie laut er ist und wann er ist. Antworten


Geert Bernaerts

22.11.2012, 08:27 Uhr
Melden 43 Empfehlung 5

Alles nur Symptombekämpfung. Es gibt immer mehr Menschen auf immer engerem Raum, und es wird nicht besser. Antworten


Nathalia Rothenberger

22.11.2012, 08:27 Uhr
Melden 34 Empfehlung 21

Es ist traurig, dass die heutigen Kinder als Last gesehen werden und sie am Besten ruhig sind und ja keine Freude am Leben haben. Lasst die Kinder doch Kinder sein. Wo sollen sie sich den noch entwickeln können? Wie Frau Achermann schon sagte: "Ritalin".....nicht die Kinder sind das Problem, sondern unsere Politik, der den Kindern immer mehr den Platz mit geldbringenden Wohnungen verbaut. Antworten


Othmar Mayer

22.11.2012, 08:25 Uhr
Melden 57 Empfehlung 27

Was für eine clevere Idee! Kinderspielplatzlärm darf kein Klagegrund mehr sein, egal wie laut und blöde er ist? Man gibt den Kindern also das Signal: "Ihr müsst keine Rücksicht nehmen!". Wie ungemein clever! Wie weitsichtig! Ok, ich werde dabei sein, wenn es darum geht, diese geplante Regel zu verhindern. Denn ich bin dafür dass man Leute nicht nur zur Toleranz, sondern auch zu Rücksicht erzieht. Antworten


Rita Baldegger

22.11.2012, 08:25 Uhr
Melden 31 Empfehlung 13

Kinderspielplätze gehören den KINDERN! Was ich untersagen würde sind Radios auf solchen Plätzen. Waren wir denn immer leise, als wir Kinder waren? Unser Geschrei musste ebenso ertragen werden. Antworten


Susi Weber

22.11.2012, 08:24 Uhr
Melden 34 Empfehlung 17

Kinderbeauftragte wollen nun erreichen, dass gegen den Lärm der Kleinen nicht mehr geklagt werden kann!Weil es in Deutschand bereits so ist müssen wir nicht jeden Blödsinn mitmachen.Es gibt durchaus Fälle wo eine Klage Sinn macht, sonst besteht auch die Gefahr, dass das Ganze nach hinten losgeht und es Kinder und Jugendliche nicht mehr nur nutzen, sondern ausnutzen..Lärm auf Spielplätzen ist OK, Antworten


Beat Abderhalder

22.11.2012, 08:22 Uhr
Melden 62 Empfehlung 9

Warum wohl beschweren sich Nachbarn über Kinderspielplätze? Wohl kaum, weil ein paar Kleinkinder jauchzen und singen und sich gelegentlich streiten - sondern weil Jugendliche und Kinder, von denen man annehmen könnte, sie seien geistes- oder verhaltensgestört, wie die Irren rumbrüllen und das bis spät in die Nacht und weil niemand Einhalt gebietet und zur Besinnung aufruft. Antworten


Ursula Brock

22.11.2012, 08:19 Uhr
Melden 81 Empfehlung 121

Lärm wird zum primären Krankheitsfaktor werden... Permanenter Lärm ist wiedernatürlich. Permanenter Lärm macht krank. Permaneter Lärm ist nichts gutes. Nun hat man u.U. eben nicht nur ein paar Autos, ein paar Kinder, ein paar Restaurantgäste, ein paar Partygänger, ein paar Klavierstunden am Hals bzw. in den Ohren sondern alles zusammen verteilt über bald 7x24h. Das macht krank, sehr sogar. Antworten


Max Sutter

22.11.2012, 10:33 Uhr
Melden 24 Empfehlung 23

Frau Brock, haben Sie noch nie daran gedacht, sich in einem Luftschutzbunker oder einer Flugzeugkaverne einzumieten? Neben absoluter Ruhe hätten Sie auch einen Schutz gegen explodierende AKW's, Chemiefabriken und andere Frivolitäten.


Geert Bernaerts

22.11.2012, 09:51 Uhr
Melden 17 Empfehlung 8

@Ramon Paxus: Hintergrungeräusche in der Natur sind viel weniger laut als in der Zivilisation. Ausserdem, ob sie stören hängt ab von der Art der Geräusche, nicht nur vom Lärmpegel. Und nachts ist es in der Natur meist relativ ruhig.


michael klein

22.11.2012, 09:36 Uhr
Melden 9 Empfehlung 14

äh, bleibt der lärm abends dann draussen wenn die haustür ab 22 uhr geschlossen sein muss ? verstehe ich nicht so wirklich !


Patrick Meier

22.11.2012, 09:18 Uhr
Melden 16 Empfehlung 12

Herr Paxus: Wollen Sie allen ernstes der Geräuschpegel des Wasserrauschens mit dem des Verkehrslärm in urbanen Gebieten vergleichen? Der Lärm ist zusehends ein Problem. Zwar nicht der Kinderlärm, aber 24x7 Lärm des Verkehrs! Gegen das können die Leute aber nichts machen, darum geht man gegen die greifbaren vor. Das sind u.A. Kinder oder Quartierfeste.


René Hofstetter

22.11.2012, 09:14 Uhr
Melden 23 Empfehlung 21

>30 dB Lärm von spielenden Kindern unterstütze ich sofort, >25 dB eh auch, das ist dann kein grosser Unterschied mehr. Wenn die Kinder weniger als 30 dB (<30 dB) machen, dann spielen Sie doch gar nicht richitg - und das brauchen sie für ihre Entwicklung. - Und wer mehr als 30 dB (>30 dB) Spiellärm nicht erträgt kann ja ins Altersheim ziehen.


Rita Seilermann

22.11.2012, 09:01 Uhr
Melden 30 Empfehlung 18

Ramon Paxus, Ihre Aussage ist so unnötig! Naturlärm wird in der Regel nicht als störend empfunden, und er ist auch nie so sinnlos wie das Geschrei von Jugendlichen, die einen Kinderspielplatz besetzt haben.


Ramon Paxus

22.11.2012, 08:57 Uhr
Melden 51 Empfehlung 30

Waren Sie eigentlich schon mal 'in der Natur'? Da ist es nie, aber auch gar nie, ruhig. Ein permanenter Hintergrundlärmpegel ist immer da, ob von Wasserrauschen, Vögeln, Insekten, Wind oder anderen Quellen.


Richard Marti

22.11.2012, 08:56 Uhr
Melden 20 Empfehlung 16

Na, ja Frau Brock: 30dB ist der Lärm, der eine "normale Unterhaltung" macht... Sie müssten dann schon in eine Höhle ziehen und die mit einem Stein verschliessen - hoffentlich tropft es dann dort nicht unentwegt...


Barbara Eichenberger

22.11.2012, 08:53 Uhr
Melden 30 Empfehlung 7

Permanenter Lärm ist wirklich widernatürlich. Spielende Kinder sind natürlich. Jeder kann seinen Wohnort selber aussuchen. Wenn man in der Nähe einer Schule oder eines Sportplatzes wohnt, muss man mit Kinderlärm rechnen. Und dieser Lärm ist nicht permanent. Ich finde die permanente Musikberieselung und Beschallung an jedem Ort, Restaurant, Event, auch von Mitreisenden im Zug, weitaus schlimmer.


Susi Weber

22.11.2012, 08:41 Uhr
Melden 36 Empfehlung 6

Nein - hier fehlt nicht der rechtliche Rahmen, hieer fehlt es an Anstand und Respekt. Respekt ein Wort das heute viele gar nicht mehr kennen und wenn sie es kennen einfach ignorieren. Ignorisere weil es alle anderen auch tun.


Ernst Rietmann

22.11.2012, 08:40 Uhr
Melden 10 Empfehlung 15

@Brock. Genau, machen wir es doch so. Die Politik erstellt verbindliche Richtlinien, welche Lärmquellen wie, wo, wann und in welchem Pegel erlaubt sind. Dazu sagt die Politik z.B. auch, wie ein Haus bezüglich Mietern zusammen gesetzt sein soll (z.B. nur Familien mit Kindern und/oder Haustiere, Einzelpersonen). Wenn es Ihnen überall zu laut ist, gibt es auf dem Land Alternativen (z.B. Bauernhof).


Armin Köppel

22.11.2012, 08:26 Uhr
Melden 21 Empfehlung 7

So stimmt das schon, aber die lösung kann nicht darin liegen dass Kinder keine Spielplätze mehr haben oder benutzen dürfen. Und wo soviel Lärm ist wie Sie beschreiben, sollten eigentlich keine Wohnungen erstellt werden dürfen....


Levin Kummer

22.11.2012, 08:24 Uhr
Melden 30 Empfehlung 25

Zum primären Krankheitsfaktor? Soll das ein Witz sein? Lächerlich!
Ich weiss ja nicht, wo Sie wohnen und wie ringhörig Ihre Wohnung ist aber was Sie hier schreiben ist eine Übertreibung par excellence. Besorgen SIe sich Ohropax und Schwups verschwindet der Lärm.


Ursula Brock

22.11.2012, 08:23 Uhr
Melden 51 Empfehlung 61

> 30dB ist ein guter allgemeiner Anfang für ein Ruhemass in Wohngegenden. Besser ist 25dB... nicht eingehalten werden in der Schweiz die Ruhezeiten.Die Nachtruhe wird auch immer mehr eliminiert. Ein Recht darauf hat man zwar, verbindlich ist das ganze aber nur wenn man vor Gericht geht. Wie lächerlich und aufwendig... hier fehlt ein verbindlicher rechtlicher Rahmen wie 22-6 Haustüre schliessen.


Urs Zieher

22.11.2012, 08:18 Uhr
Melden 59 Empfehlung 13

Jeden Blödsinn muss man ja nicht importieren! Kinder, die beim Ballspielen rumrufen - ok. Aber zugedröhnte Jugendliche und verhaltensgestörte Goofen, die neben ihren auf Maximum aufgedrehten Ghettoblastern rumkreischen und brüllen, die muss man nun wirklich nicht hinnehmen. Aber klar, es ist eben für deren Erzeuger einfacher, sie zu den Nachbarn abzuschieben als sie ordentlich zu erziehen. Antworten


Levin Kummer

22.11.2012, 08:15 Uhr
Melden 37 Empfehlung 23

Ich würde NIE auf die Idee kommen, wegen spielender Kinder zu klagen. Ich wohne neben einer Schule und einem Kindergarten, trotzdem hatte ich noch nie Probleme mit zu viel Lärm. Ausserdem, haben Kinder das gute Recht laut zu sein und ihre Kindheit im vollen Masse zu geniessen. Antworten


Anton Schneider

22.11.2012, 08:12 Uhr
Melden 78 Empfehlung 139

Okaj verliert total die Verhältnismässigkeit. Lärm soll ertragen, wer Kinder will? Weniger als die Hälfte haben Kinder?!!! Sagen Okaj das auch für Autos? Welches Ausmass an Lärm muss den ertragen werden? Jeden Sommerabend bis 2300 Geschrei, Hohohoo-Musik aus dem Ghettoblaster? Das Donnern des Basketball zwischen Häusern zum Sonntagsfrühstück? Es gibt nicht nur Kinder auf der Welt!!! Antworten


Barbara Eichenberger

22.11.2012, 09:43 Uhr
Melden 30 Empfehlung 12

Was ist mit dem Geschrei der Fussballfanatikern? Und dem Lärm der Grillpartys (von Erwachsenen)? Und dem Röhren von Autos und Motorrädern? Und dem Gegröhle von Besoffenen? Lärm von Erwachsenen. Das muss man auch ertragen. Und die machen beim Lärm-Machen nichts Sinnvolles (für meinen Geschmack. naja, höchstens die Grillparty finde ich okay). Kinder lernen beim Spielen.


Stefan Huber

22.11.2012, 09:39 Uhr
Melden 21 Empfehlung 11

Das Recht auf Ruhe will Ihnen niemand nehmen Herr Schneider, die Pflicht MIT ihren Mitmenschen ZUSAMMENzuleben müssen Sie aber annehmen wenn Sie in diesem kleinen Land leben.


Heinz Stucki

22.11.2012, 09:00 Uhr
Melden 11 Empfehlung 6

Hr. Schneider, bitte sagen Sie uns, wo sie wohnen und warum sie dort wohnen. Ihrer Beschreibung nach müssten Sie bei der China- Wiese wohnen, was ich mir nicht vorstellen kann.


Richard Marti

22.11.2012, 08:59 Uhr
Melden 17 Empfehlung 8

Lieber Herr Scheider, da Okaj der Dachverband der Kinder- und Jugendarbeit ist, interessiert sich dieser halt weniger für Autos, nicht? Übrigens: Augen auf, bei der Domizilwahl!


Levin Kummer

22.11.2012, 08:19 Uhr
Melden 34 Empfehlung 24

Es sind Kinder! Und "das Donnern des Basketball" ist nun doch etwas übertrieben, finden Sie nicht? Ausserdem bezweifle ich, dass heute noch irgend jemand mit einem Ghettoblaster unterwegs ist und "Hohohoo-Musik", wie Sie es nennen, hört.
Es gibt aber auch nicht nur Bünzli auf dieser Welt!! Sie können ja in ein Quartier umziehen, wo es keine Kinder gibt.


Eduard Müller

22.11.2012, 08:10 Uhr
Melden 43 Empfehlung 15

Als Schichtarbeiter bin ich gelegentlich auch auf den Tagesschlaf angewiesen. Ich schlafe immer dann am Besten, wenn ich draussen die Kinder spielen höre. Das ist eben das Leben! Mich bringt niemand ins Altersheim am totenstillen Waldrand. Antworten


Cedric Boesch

22.11.2012, 08:05 Uhr
Melden 43 Empfehlung 25

Wie alt und verbittert muss man sein um gerichtlich gegen Spielplaetze und Pausenhoefe vorzugehen? Antworten


Armin Köppel

22.11.2012, 08:01 Uhr
Melden 42 Empfehlung 4

Kinder MUESSEN spielen können und dabei gibt es auch Geräusche. Allerdings können Spielplätze auch gut oder schlecht geplant sein. Mit gut geplanten und richtig angeordneten Spielplätzen sind auch die Anwohner zufrieden. Und gewisse Regeln sind auch von Kindern einzuhalten. Aber lasst Kinder um Gotteswillen Kinder sein! Antworten


Corinne Achermann

22.11.2012, 07:53 Uhr
Melden 242 Empfehlung 58

Und die gleichen Leute beklagen sich dann über die heutige Jugend, die nur vor dem Bildschirm sitzt und verhaltensauffällig ist... Stellen wir sie doch mit Ritalin ruhig! Antworten


Peter Kummer

22.11.2012, 08:39 Uhr
Melden 45 Empfehlung 14

Herr Dittmar, bevor Sie hier unbedarft rumschwatzen, machen Sie sich mal kundig! Und leben Sie mal eine Weile neben einem "Kinderspielplatz", auf dem vor allem besoffene und bekiffte Jugendliche rumhängen, die bis nach Mitternacht rumkrakeelen, Bierflaschenzertrümmerungswettbewerbe durchführen und das Spielzeug zerstören. Diese Plätze werden (!) leider oft zu Abschiebezonen für sozial Auffällige.


Ernst Dittmar

22.11.2012, 08:36 Uhr
Melden 87 Empfehlung 40

Wen stellen wir mit Ritalin ruhig? Die verhaltensauffälligen Erwachsenen, die gegen Kinderlärm klagen?



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