Knabe in Sandhügel gestorben
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Der Zwölfjährige spielte kurz nach 20 Uhr zusammen mit seinem siebenjährigen Bruder auf einem Landwirtschaftsbetrieb. Bei zwei rund zehn Kubikmeter grossen Sandhaufen gruben die beiden ein Loch, worauf der Ältere hineinkroch.
Die selbstgebaute Höhle brach in sich zusammen und der Sand begrub den Buben unter sich. Der jüngere Bruder schlug laut Angaben der Kantonspolizei sofort Alarm und die Mutter, die sich in der Nähe aufhielt, eilte herbei.
Sand für einen Reitplatz
Zusammen mit Nachbarn wurde der Knabe geborgen und sofort reanimiert. Unterstützung leistete auch die alarmierte Feuerwehr, bevor die ausgerückten Rettungssanitäter die Reanimation fortsetzten.
Der Rettungshelikopter der Rega flog zum Unfallort, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Schliesslich fuhr dann aber die Ambulanz den Jungen ins Spital. Wie die Kantonspolizei heute mitteilt, erlag der Knabe im Laufe des Freitages seinen Verletzungen. Woran der Knabe gestorben ist, wird nicht bekannt gegeben.
Die Angehörigen werden von zwei Seelsorgern betreut. Die beiden grossen Sandhaufen waren für Vorbereitungsarbeiten zum Bau eines Reitplatzes dort deponiert worden. Die Kantonspolizei Zürich untersucht die genauen Umstände des Unfalls. (ep/sda)
Erstellt: 26.08.2011, 12:07 Uhr



