Zürich
Ledergerber legt sich mit Israel an
Von Felix Schindler. Aktualisiert am 28.05.2010 196 Kommentare
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Ledergerber fordert einen Wirtschaftsboykott gegen Israel
(Quelle: Radio Suisse Romande)
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Alt-Stadtpräsident Elmar Ledergerber richte «seiner Stadt immensen Schaden» an und müsse von seinem Posten zurücktreten – «freiwillig oder unfreiwillig», schreibt der israelische Blogger Paul Uri Russak. Grund für die Attacke ist Ledergerbers Kolumne auf Radio Suisse Romande. Dort äusserte der Präsident von Zürich Tourismus seinen Unmut über die Aufnahme Israels in die OECD und forderte die Bevölkerung zu einem wirtschaftlichen Boykott Israels auf.
Eine «verabscheuenswürdige Darbietung»
«Israel erfüllt die Bedingungen einer OECD-Mitgliedschaft nicht. Es liegt also an uns, die Konsequenzen zu ziehen, und das heisst: Produkte und Waren aus Israel zu boykottieren», sagte Ledergerber in seiner Kolumne am 17. Mai (Aufzeichnung des Beitrages in der Infobox). Russak bezeichnet diese Aussage als «Kriegserklärung gegen Israel», der Schweizer Verein CICAD, der sich gegen Antisemitismus einsetzt, bezeichnet sie als «verabscheuenswürdige Darbietung». Der Blog German Media Watch schliesslich schreibt: «So einer ist Präsident von Zürich Tourismus.»
Der Alt-Stadtrat wehrt sich: «In meiner Kolumne habe ich keine Kritik an Juden oder den Israeli geäussert, sondern am israelischen Staat. Israel widersetzt sich allen Bemühungen um einen dauerhaften Frieden im Nahen Orient und erfüllt deshalb die Bedingungen für die Aufnahme in die OECD nicht. Das enttäuscht mich», sagt Ledergerber gegenüber Tagesanzeiger.ch Und der Aufruf zu einem wirtschaftlichen Boykott? «Wenn die Politik nicht reagiert, dass muss sich die Bevölkerung so etwas wenigstens überlegen», sagt er weiter.
Negative Folgen für den jüdischen Tourismus nach Zürich?
Auch die Israelitische Cultusgemeinde Zürich (ICZ) reagiert auf Ledergerbers Aussage: «Grundsätzlich darf man einen Staat kritisieren, auch Israel. Aber es geht um die Art und Weise, und die war in diesem Fall im hohen Masse unglücklich», sagt Frédéric Weil, Generalsekretär des ICZ.
Der Blogger Russak deutet an, dass Ledergerbers Aussage einen negativen Einfluss «auf den jüdischen Tourismus nach Zürich» haben könnte. Daran zweifelt Weil vom ICZ allerdings: «Herr Ledergerber ist in Israel nicht so bekannt wie andere Schweizer Politiker, deshalb hoffe ich nicht, dass seine Aussage dem Zürcher Tourismus schadet.» Ledergerber sieht jedoch keinen Widerspruch zwischen seinem Amt und seine Israel-Kritik: «Meine Funktion entbindet mich nicht davon, über Missstände zu sprechen und zu meiner Meinung zu stehen.»
Die SVP des Kantons Zürich regierte in scharfem Ton auf die Äusserungen Ledergerbers. Die Partei ist der Meinung, solche Aussagen schaden Zürich Tourismus mehr, als dass sie nützlich sind. Deshalb fordert die SVP Ledergerber zum sofortigen Rücktritt vom Amt als Präsident von Zürich Tourismus auf.
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 27.05.2010, 12:23 Uhr
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196 Kommentare
Dank und Respekt für Ihre Aufrichtigkeit Herr Ledergerber! Leider wird immer wieder jede Kritik an der brutalen, einseitigen, völkerrechtswidrigen Politik Israels mit der Antisemitismus-Keule erschlagen – das wird zum „Geschäft“. Ich wünschte mir, Israel würde mehr kritische Selbstreflexion praktizieren und die Kritiker auch in eigenen Reihen ernster nehmen. Auch von Israel müssen wir fordern allgemeines Menschenrecht und Völkerrecht mit Ehrfurcht zu respektieren. Ich bin überzeugt nur ein internationaler Boykott/Blockade Israels kann dieses Problem lösen helfen. Jeder von uns kann mit einem Warenboykott beginnen - jetzt. Antworten
Meinen Dank an Herrn Ledergerber für den Mut Kritik am Staat Israel öffentlich auszusprechen. Ich kaufe keine Produkte mehr aus Israel. Der Staat Israel ist an KEINER friedlichen Lösung des Konfliktes mit den Palästinensern interessiert. Ein Staat der ernsthaft an Freiden interessiert ist, verhält sich nicht wie der Staat Israel. Die Verbrechen Israel's im Gazastreifen sind nicht akzeptierbar! Antworten
Bravo, Ledergerber. Endlich ein Politiker, der das zionistische Meinungsmonopol durchbricht. Arrogante, israelische rechtsradikale Regierungen haben mit Unverschämtheit UNO- Resolutionen missachtet, Atomsperrvertrag ignoriert, polit. Gegner ermordet, Schandmauer errichtet, Arpartheid-Politik praktiziert, last not least die USA in Irak-Krieg getrieben (AIPEC; WALT und MEARSHEIMER).Boykott JA! Antworten
Israel muss kritisiert werden! Schauen wir weg, legitimieren wir das Morden und die Ungerechtigkeit und zerstören so unsere eigenen Werte von Moral und Menschlichkeit. Wer jetzt schweigt ist feige und lässt all jene Israelis im Stich, die selbst unter diesem Staatsterrorismus leiden. Ledergerber darf nicht zurücktreten, die Meinungsfreiheit gilt bei uns für alle! Antworten
Kein Grundstück der Erde hat schon immer jemanden gehört. Genau so wenig Israel den Israeli. Dann schicken wir doch die us amerikaner auch wieder zurück nach Europa und von wo sie auch überall herkamen. Warum darf sich Israel erlauben Menschenrechte zu verletzen, wärend jedes andere Land dermassen extremer kritisiert wird, obwohl die Taten nicht halb so schlimm sind, wie die von Israel. Antworten
@Hollenweger: Das es sich um eine Hilfsflotte handelt, möchten Sie wohl gerne glauben. Nebenbei waren noch Waffen, Sprengstoff etc. auf dem Schiff. Aber die propalästinensische Propaganda wird das schon wieder in die gewünschte Richtung biegen. Und Sie werden es glauben, weil Sie es glauben möchten. Hauptsache gegen Israel. Antworten
@daniel meier: Was für Palästinenser? Das ist eine erfundene Volksgruppe. Das Land gehörte schon vor hunderten Jahren Israel. Aber vielleicht hast du noch nie was von Geschichte gehört. Aber wie schon Arafat sagte: erzähle eine Lüge genug lang, und irgendwann wird sie geglaubt. Antworten
@ Ralf Meier: Liechtenstein beschiesst aber die Schweiz nun mal nicht mit Raketen. Aber im Ernst: was sind schon ein paar Hamas-Raketen im Vergleich zu tausenden von israelischen Luft-Boden-Raketen, Landnahme, Absperrungen, Check-points, etc. Hat die Hamas jemals Isreal besetzt? Gibt es Hamas-geschützte Enklaven in Israel? Und gut bestückte Supermärkte in Gaza darf es nach Bisang nicht geben (?!) Antworten
Die Aussagen von Herr Ledergerber treffen zu . Mich verwundert der erfolgte Aufschrei. Es ist eine bekannte Realität, dass der Staat Israel seit 1967 mit sämtlichen möglichen Tricks Zeit schindet um möglichst viele Gebiete der Palästinenser sich einzuverleiben. Israel durfte gemäss UNO sich ansiedeln, ist somit seine Pflicht sich in der Region und gegenüber den Vertriebenen anständig zu integriere Antworten
An Gutmenschen-Reden wir über Wirtschaft. Europas Wirtschaft wurde nach 1945 durch die Milliarden-Hilfe des Marshallplans wieder aufgebaut und zum Blühen gebracht. Das bedauernswerte Palästina, ein kleinerer Schweizerkanton, hat bis heute mehr Unterstützung erhalten als damals ganz Europa. Wo sind die Milliareden geblieben, mit dem man ein blühendes Land ohne Flüchtlinge hätte aufbaue können. Antworten
Israel ist ein rassistischer Staat, der völkerrechtswidrig seit 1948 (!) Palästina besetzt und seine Bewohner als Gefangene und Billiglohnarbeiter hält! Der Siedlungsbau (und die Reaktion auf die berechtigte Kritik z.B. der EU und neuerdings auch von den USA) zeigt das wahre Gesicht! Israel ist überhaupt nicht an einer Zweistaatenlösung interessiert, sondern an "Grossisrael"! Boycot Israel!!! Antworten
Am 18.5.2010 retteten israelische Ärzte das Leben der 3-jährigen Tochter des Hamas-Innenministers. Am 18.5.2010 wurde in Gaza das erste Schwimmbad mit Olympia-Grösse eröffnet. Natürlich haben unsere Medien darüber nicht berichtet. Wie sollen sie dann über die gut bestückten Einkaufsläden berichten? Good news is no news. Antworten
Immer wieder gibt es gibt es einen riesengrossen Aufstand in den Medien egal in welchem Land in Europa wenn jemand seine Meinung öffentlich kund tut. ob dies der Deutsche Sarazin war oder jüngst Jo Ackermann der Chef der deutschen Bank oder nun Ledergerber. Es ist immer schwieriger zu seine Meinung zu stehen, ohne gleich als Rassist oder Antisemit verschrien zu werde. Arme Demokratie ! Antworten
Ich verstehe dass wirklich nicht. Was würde die Schweiz tun wenn Lichtenstein uns mit raketen beschiesst ? Ich finde das ganz normal das die sich dort nicht alles gefallen lassen. Und bis man sicher ist das Iran der die vernichtung von Israel verlangt keine Atomwaffen haben sollte Israel erlaubt sein sich so zu beschützen. Antworten
Einfach tragisch und beschämend für die immer so möchterne-neutrale Schweizwas sich der Ledergerber als Provinzpolitiker da herausnimmt, bzw. anmasst. Als Schweizer - aber doch eben wieder typisch CH - über andere gross proleten aber selber....? Dieses Gekeife eines kleinen Mannes ist da schon recht peinlich aber niemand in der grossen Welt interessiert's eigentlich! Antworten
Ist doch vollkommen egal ob Ledergerber Recht hat damit oder nicht. Wer ein solches Amt inne hat gibt seine persönliche Meinung nicht Preis und Punkt. Nichts gelernt. Während der Libyen-Kriese konnte ein libyscher PR-Spezialist gemütlich die Online-Zeitung lesen und dann z.B. die Minarett-Initiative gegen die CH verwenden. Auch das Abstimmungsresultat war turismusbezogen einfach nur dumm. Antworten
Hat jemand am 27.05.10 TeleZüri gesehen?! In der Aussage des Präs. der SIG wollte Hr Winter Hrn. Ledergeber unterstellen er wolle sicherlich noch Israel von der Landkarte verschwinden sehen. Hr. E.L hat in keiner Weise auch nur eine solche Andeutung gemacht und schon wird ihm sowas Haarsträubendes untergeschoben. Sagst A heisst es danach du hättest Z gesagt. Antworten
Der Aufbau des Staates Israel war ein Jahrhundertprojekt. Die Delegitimierung durch eine Mischung von arabischer, links-grüner, rechts-brauner, anti-kolonialistischer Ideologie soll kürzer dauern und instrumentalisiert auch "nützliche Idioten", die es gut zu meinen vorgeben. Elmar L. ist in diesem Falle so einer. Antworten
Es ist nun mal eine Tatsache das der Staat ISRAEL ziemlich viele Nachbarn & z.T. sogar Bewohner hat, die einflussreich, gutbewaffnet & skrupellos sind. Deren Hauptziel die VERNICHTUNG ISRAELS ist. & zwar aus dem Hauptgrund, weil es JUDEN sind! Wenn Hr. Ledergerber den Staat Israel verurteilt, bedeutet das nun, dass er Juden verurteilt & deren Feinden hilft. Da hilft alles verhandeln nichts. Antworten
Ich war oft in Israel. Wirklich beurteilen kann ich dennoch nicht wer denn in jenem Konflikt gut oder eben bös ist. Was ich aber mit Sicherheit weiss ist, dass KEIN Präsident einer kantonalen Tourismus-Organisation seine persönliche Meinung in der Öffentlichkeit kund tut. Der Mann kassiert n Bombensalär und hat von PR und Image keine Ahnung. Toll... Antworten
Zivilcourage! Es ist sehr gut dass endlich ein ehemaliger Poitiker klare Fakten schaft und sie auch anständig vertreten kann, ohne sofort als Rassist, Antisemitist oder noch schlimmer als Holocostgegner dargestellt zu werden. Der Kredit oder Bonus des Staates Israel welcher seit dem 2. Weltkrieg bis auf den letzten Cent ausgewindet wird neigt sich endlich dem Ende entgegen. Antworten
Israel hat ein echtes Problem: es ist unfähig mit Kritik kontruktiv umzugehen. Kritik wird von den Israelis immer als provokativer Angriff auf das Fundament des Landes gesehen. Vor dem geschichtlichen Hintergrund irgendwie logisch, dennoch schade. Wenn dadurch die israelischen Touristen ausbleiben, ist das zwar unschön, aber letztendlich doch egal. Antworten
@ Béatrice Bisang: Ihr Kommentar ist an Zynismus nicht zu überbieten. DIe Palästinenser in Gaza leben also in Saus und Braus. Sicher nur, weil sich Israel so sehr um sie kümmert. Oder weil die Palästinenser noch von den Wohltaten Israels zur Zeit der Besetzung profitieren? Israelische Produkte kann man boykottieren, v.a. wenn von Palästinensern unter hanebüchenden Bedingungen produziert. Antworten
Wer im Glashaus sitzt, sollte vorsichtig sein, wenn er mit Steinen wirft. Israel zu kritisiere ist eine Sache. Wer aber zum Wirschaftsboykot aufruft, der sollte sich im Klaren sein, dass er sich da auf eine Stufe begibt die man als Stürmermanier bezeichnen kann. Herr Ledergerber hat es, oder hatte er da Bedenken für die Folgen, vegessen zum Boykot von Lybischer Waren aufzurufen. Antworten
Peinlich, ja traurig soviel masslose Verdrehungen der geschichtlichen Wahrheiten in Kommentaren lesen zu müssen, von "Experten" die mit ihrer Art der Beschreibungen beweisen, dass sie ganz sicher nie das wahre Israel, Gaza und die Westbank besuchten. Israel muss sich doch seit 62 Jahren periodisch arabischen Kriegsangriffen zur völligen Vernichtung erwehren, trotz Anerkennung durch die UNO ! Antworten
Der gute Elmi sollte endlich einmal begreifen, dass seine Ansichten nicht immer besonders klug sind und sich die Menschheit nicht um seine Erkenntnisse und Äusserungen reist. Ich würde ihm, ebenso wie den meisten SP Mitgliedern eine sozialistische Grundhaltung absprechen. Die Alt 68er haben uns alle schon längst verraten und die Lehrer und Bundesbeamten sind keine sozialistischen Arbeiter. Antworten
Gemäss Ledergerber sollen wir als lieber die menschenverachtende Mörderbande im Gaza-Streifen unterstützen? Nein danke!!! Ich hörte in den palästinensischen Gebieten von vielen Leuten, dass ihr eigenes Volk viel schlimmer sei als die Israelis. Aber wer getraut sich das schon in der Öffentlichkeit zu sagen? Für solch eine Aussage wirst du dort schnell mal an einer Laterne aufgeknüpft. Antworten
Herr Ledergerber meint : "Israel erfüllt die Bedingungen einer OECD-Mitgliedschaft nicht." & Wieso? : "Israel widersetzt sich allen Bemühungen um einen dauerhaften Frieden im Nahen Orient und erfüllt deshalb die Bedingungen für die Aufnahme in die OECD nicht." Man sollte sich nicht vom Thema abwenden "Minarettverbot, Libyen etc oder im Nahostkonflikt." Er hat solche Vorwürfe nicht Verdient !!! Antworten
Heinz Butz wagt es,Gaza mit dem Warschauer Ghetto zu vergleichen. Ich kenne Augenzeugen, die ein ganz anderes Bild von Gaza beweisen können. Nur wollen unsere links- und rechtsbraunen Zeitgenossen dies nicht zur Kenntnis nehmen. Noch nie mussten die gut gekleideten Bewohner von Gaza hungern. Freizeitvergnügen verbietet nur die Hamas. Kein Mitleid mit den palästinensischen Berufsflüchtlingen! Antworten
Ledergerber rückt sich damit in bedenkliche Nähe zu den Nazis, deren "Kauft nicht bei Juden" offensichtlich in Vergessenheit geraten ist. Ich hingegen unterstelle ihm Absicht. Was das Pro-Palästinensische und Anti-Israelische (Antijüdische?) angeht, sind sich LInke und Rechte offenbar sehr nahe.. Antworten
Ledergerber tut es gut den Boykott Aufruf der Palästinenser, der bereit mehr als 6 Jahre da ist, zu unterstützen. Die Schweiz als Regierung und Volk unterstützten dieses Unrechtsregime Israel seit seiner gewaltsame Entstehung 1948 nach der ethnischen Säuberung Palästinas dauernd. Die ethnische Säuberung ist bis jetzt fortdauernd. Boykott ist die einzige Antwort alles andere ist Komplizenschaft. Antworten
Was hat das alles mit der OECD zu tun? Die OECD ist eine wirtschaftliche Organisation und Israel ist wirtschaftlich ein interessantes Land. Die Liquidität des Staates ist um einiges besser wie die meisten EU Staaten; High-Tech und Medizin (Wem gehört Ratiopharm nochmal ;-) ?) boomt, die Börse in Tel Aviv hat die Finanzkrise total im Griff gehabt, die Banken befolgen alle Regeln! Antworten
Es ist gut, wenn Repräsentanten der Schweiz dem Staat Israel den Spiegel vorhalten. Das Ghetto Gazastreifen ist ein Schandmal für Israel und erinnert fatal an eine vergrösserte Version des Warschauer Ghettos im dritten Reich. Für die SVP ist diese Kritik von Ledergerber an Israel schädlich - wie ist es denn mit dem von der SVP initiierten Minarettverbot? Wenn zwei das Gleiche tun.......... Antworten
Obwohl ich das Heu absolut nicht auf der gleichen politischen Bühne habe wie Herr Ledergerber, und ich ihn auch als Stapi von Zürich nicht in besonders guter Erinnerung habe, muss ich ihm für seinen Radiobeitrag gratulieren! Endlich wieder einmal jemand, der nicht vor den Israelis kuscht, wie die USA und andere! BRAVO! Antworten
Die Unwissenheit der Kommentarschreiber ist entzetzlich.Israel kämpft ständig ums Überleben,doch die Schreiber unterstützen die Terroristen.Die Aussage von Ledergerber ist in jeder Hinsicht inakzetabel.Würden wir wenn unsere Bevölkerung ausgelöscht werden soll,uns nicht auch verteidigen! Weiss jemand das in gaza den kindern beigebracht wird,wie man Juden tötet? Antworten
Der Aufruf: "kauft keine israelischen Produkte!", soll mutig sein? Nein, mit der Mehrheit gegen Israel zu hetzen braucht keinen Mut. Ich denke nicht, dass die Hetzer Antisemiten sind, aber ich denke es sind Menschen, die sich für eine Hetzkampagne missbrauchen lassen. Durch Einseitigkeit kann der Nahostkonflikt sicher nicht glöst werden, und ein Herr Ledergerber wird dazu auch nichts beitragen. Antworten
Die Anfeindungen roter Politiker gegenüber Israel, sei dies von Ledergerber, Calmy-Rei, Müller Geri, etc, entsprechen nicht der Ansicht der grossen Mehrheit unserer Bevölkerung. Zudem zeugen sie von schlechten Geschichtskenntnissen über Juden und Israel. Es wäre an der Zeit, dass auch Israel von dieser Tatsache endlich Kenntnis erhalten würde. Die Palästineser verschulden ihr Schicksal selbst. Antworten
Ein Herr wie Leuenberger muss man begehren. Weil er den Mut hat die viele anderen nicht hatten. Er hat keine falsche Äusserung gesagt weder eine Beleidigung sondern nur die Wahrheit erzählt. Die Schweiz ist ein Demokratisches Land und man darf die eigene Meinung äusseren. Wenn es viele Menschen gibt wie Herr Leuenberger würde es mehr auf dieser Welt gerechtigkeit geben. Antworten
Elmar Ledergerber hat absolut Recht. Mich erstaunt die Reaktion von unseren jüdischen Mitbürger/innen, die sich sonst als liberal gelten. Israel als Staat praktiziert einen staatlich bewilligten Terorismus. Die Palästinenser sind sicher keine Engel, aber das was Israel seit Jahrzehnten dort praktiziert ist jenseits von Gut und Böse. Ich gratuliere Herrn E. Ledergerber für seinen Mut. Antworten
Erstaunlich, dass sich der Präsident von Zürich Tourismus hier berufen fühlt, seine Meinung kund zu tun. Offenbar hat er nicht begriffen, dass er für diesen Posten ausgesucht worden ist, um die Interessen seiner Arbeitgeber zu vertreten. Seine schon öfters erlebten subjektiven Äusserungen kann er sich für sein Memoiren-Buch im Ruhestand aufsparen. Antworten
Zürich, als weltoffene Stadt, ha ha ha.... Herr Ledergerber hat scheinbar keine Ahnung, was im Nahen Osten seit Jahren läuft. Israel ist umgeben von Feinden, wehrt sich als Staat, arbeitet fleissig, forscht, macht aus der Wüste fruchtbares Land, schafft Arbeitsplätze usw. Wenn ein Staat, seit Jahren vom Westen und den Nachbarländern "beschossen" wird, sind manchmal die Nerven blank. Antworten
Die Pro-Israel Lobby hat sich organisiert und schreibt Bloggs im Minutentakt. Die Fakten bleiben: Israel erfuellt die OECD-Kriterien nicht. Israel annektierte Land. Es graebt Palaestina das Wasser ab und mauert die Palaestinenser ein. Israel ist Atommacht und exportiert Kriegsmaterial an Kriegfuehrende Laender. Es ist genug! Ich kaufe schon lange nichts mehr made in Israel. Antworten
Ich finde Herr Ledergerber hat einen wunden Punkt getroffen. Ein Kollege aus Israel hat es einmal so formuliert: "In Wirklichkeit hat Israel einen 100-jährigen Plan g a n z Palästina zu besetzen, ab 1948 gerechnet. All die Rhetorik die stattfindet zum Thema Nahostfrieden ist eben nur das und hat nur ein Ziel: Weiter Zeit zu gewinnen, um weiter Siedlungen zu bauen. 2048 sehen wir uns wieder!" Antworten
Ich finde Herr Ledergerber hat wirklich Mut, deshalb warte ich jetzt gespannt das er als Konsequenz seines Mutes zum Boykot von China aufruft. Ich denke Tibet und die Menschenrechte wären doch genug Grund dazu. Allerdings müssten dann er und viele Blogger auf z.B.das iphone verzichten. Von den wirtschaftlichen Folgen ganz zu schweigen. Doch wie sagte Brecht: Zuerst kommt das Fressen dann die Moral Antworten
Der kritische Konsument schaut sich in jedem Fall die Herkunftsbezeichnung eines Produktes an und entscheidet dann in Kenntnis und in der persönlichen Einschätzung der Lage, ob es ökologisch sinnvoll und ethisch vertretbar ist, ein bestimmtest Produkt zu kaufen. Dass man mit Wasser in der Wüste Orangen für Europa produziert ist uncool, dass man dieses Wasser den Indigenen noch stiehlt ist pervers. Antworten
Die einseitige Haltung des Westens gegen Israel und für die radikalen Kräfte in Palästina blockiert jede mögliche Lösung dieses Konflikts. Dieses "kauft keine israelischen Produkte" Geschrei ist idiotisch und gefährlich. Hier beginnt die Aufgabe der Medien, durch eine faire Berichterstatung beide Seiten des Konflikts zu beleuchten. Diese Aufgabe wird aber von den Medien leider nicht wahrgenommen. Antworten
Die Antisemitismus-Masche zieht nicht mehr. Der Apartheid-Staat Israel muss wohl sich was Neues einfallen lassen. Mein Vorschlag wäre zum Beispiel die Abschaffung all jener rassistisch angehauchten Gesetze, welche Nicht-Juden in Israel systematisch benachteiligen. Antworten
Die Kritik, obwohl Inhaltlich fragwürdig, ist zulässig. Israel darf und muss kritisierbar sein. Wenn man ihm aber die "Hauptschuld" am Konflikt zuschiebt, sollte man auch erwähnen, dass Israel immerhin das Existenzrecht eines paläst. Staates anerkennt, etwas das umgekehrt nicht wirklich gilt. Und mit Ägypten und Jordanien hat man auch Frieden geschaffen, ev liegt es doch nicht nur an einer Seite. Antworten
Warum sprechen wir nicht auch darüber, dass Palästinenser in keinem Staat die Staatsbürgerschaft erhalten? Weder in Syrien, Libanon, noch sonst wo. Die libanesische Regierung zerstört regelmässig Flüchtlingslager, die Bewegungsfreiheit dort entspricht etwa der im Gaza-Streifen. In Ägypten leben tausende ungedultet und illegal im Untergrund. Und und und. Aber Hauptsache Israel-Bashing fürs Gewissen Antworten
Warum sprechen wir nicht auch darüber, dass Palästinenser in keinem Staat die Staatsbürgerschaft erhalten? Weder in Syrien, Libanon, noch sonst wo. Die libanesische Regierung zerstört regelmässig Flüchtlingslager, die Bewegungsfreiheit dort entspricht etwa der im Gaza-Streifen. In Ägypten leben tausende ungedultet und illegal im Untergrund. Und und und. Aber Hauptsache Israel-Bashing fürs Gewissen Antworten
Warum wird nur Israel angeprangert und nicht die anderen Schurkenstaaten? Weil der Nahostkonflift massive weltweite Auswirkungen hat, auch für uns. Ich bezweifle stark, dass es 9/11, Al-Qaida, "Terrorismus" des Arafat, Afghanistan-Krieg, München 1972, Lockerbie, Schuh-Bomber, Islamischer Extremismus etc. etc. ohne den Nahostkonflikt gegeben hätte. Unterdrückung löst immer eine Gegenreaktion aus. Antworten
Herr Ledergerber hat vollkommen recht. Ein Staat, der seit Jahrzehnten das palästinensische Volk schikaniert, Land enteignet für eigene Siedlungen, Grenzen abriegelt und so den Leuten das Arbeiten verbietet, immer wieder provoziert und damit zu schrecklichen Anschlägen etc. geradezu zwingt, das ist für mich ein Schurkenstaat! Boykott: Schon seit Jahren kaufe ich keine Produkte mehr aus Israel. Antworten
Schon erstaunlich, wie der Chef von Zürich Tourismus seine Rolle interpretiert. Als Nächstes gibt es die Meinung des Chef des Opernhauses zum nordkoreanischen Diktator und der Fussball-Nati-Coach beklagt sich über die Repression in Kuba. Besser wäre wohl "Schuster, bleib bei Deinen Leisten!" Antworten
@ Markus Altdorfer: wem glauben Sie denn mit Ihrem Boykott zu nützen? Etwa den vielen Palästinensern, die in der israelischen Landwirtschaft arbeiten? Vor 40 Jahren brachten palästinensische Terroristen eine Swissair Maschine in Würenlingen zum Absturz und ermordeten 47 Menschen. Sollte man daher nicht eher die Palästinenser boykottieren, solange sie die Mörder nicht bestrafen oder ausliefern? Antworten
Wo bleibt die Selbstkritik der israelischen Lobby – auch derjenigen in der Schweiz? Jede Kritik an der äusserst aggressiven und völkerrechtswidrigen Siedlungspolitik wird mit den altbekannten Textbausteinen abgewimmelt. Offensichtlich hilft nur eine immer breiter wirkende Boykottbewegung im Laden wie im Tourismus und der mutige Druck von Promis, diese fast einzigartige Arroganz zu brechen. Antworten
kritik ist positiv, sie hilft, uns zu verbessern....demokratie, israel, jüdisches volk... all dies wirft viele fragen auf, ich lebe in israel für 18 jahre, als weggezogene schweizerin. jeder sollte frei sein, dass zu sagen was er denkt, toleranz und offenheit fehlt den meisten zuhörern... Antworten
Eigentlich ist fast alles gesagt worden, die einzige Schwierigkeit eines Boykotts besteht darin, dass die Konsumenten nicht dafür zu haben sind. Ich achte schon lange darauf, woher die Waren kommen und jene aus Israel sind bei mir schon lange von der Einkaufsliste gestrichen. Antworten
Zum politischen: In Israel gibt es leider Diskriminierungen gegen israelische Araber, gegen welche aber rechtsstaatliche Mittel ergriffen werden können, und den Palästinensern ergeht es grausam. Man muss aber sehen, dass die Friedensbemühungen immer von zwei Seiten torpediert werden:nämlich von israelischen Rechtsextremisten, palästinensischen Mörderbanden und religös Verblendeten beider Seiten. Antworten
Ich kaufe gerne israelische Produkte, natürlich von innerhalb Israels, nicht aus den besetzten Gebieten. Ich stelle mir dabei vor, dass diese Produkte in Kooperativen (Moschawim) oder Kollektiven (Kibbuzim) sozialverträglich produziert wurden, ich gebe zu, vielleicht ein etwas naiver Gedanke. Ein Problem könnte die CO2-Bilanz und der Wasserverbrauch darstellen. Antworten
Wir müssen uns eine Meinungsäusserung erlauben können, ohne immer zu überlegen, ob wir Schaden davon tragen! Viele Menschen in Israel leiden - seien es Juden, Christen oder Muslime. Viele Menschen in Israel sind im Dialog tätig, sie führen wunderbare Institutionen in dem sie pädagogische, soziale, interreligiöse Hilfe anbieten. Der israelische Staat und die wachsende Mauer machen es ihnen schwer! Antworten
@denis hunziker & Co: Überlegen Sie sich gut und differenziert, welchen Antizionismus sie verterten: den vor oder den nach der Shoa. Übrigens sind es systemkritische PalästinenserInnen, welche aus Angst vor Repression und Tod nach Israel flüchten, ebenso Homosexuelle und Intellektuelle. Lesen Sie "Djihad und Judenhass" von Herrn Küntzl. Vielleicht hilft es ja. Antworten
sherr ledergerber, so lange sie stapi waren, und die stimmen der juden ihnen willkommen waren, gaben sie sich als sympathisant der "jewish cause". jetzt, wo sie die jüdischen stimmen nicht mehr brauchen, zeigen sie ihr wahres gesicht und sagen ihre meinung. shame on you ! israel ist ein jüdischer staat und so ist ihre kritik eine versteckte kritik an den juden ! Antworten
Eigentlich sind die Juden seit 3'000 Jahren rechtmässige Besitzer des Landes Israel. Missgunst wegen ihrem Erfolg und falsch verstandenes Christentum führten mehrmals zu ihrer Vertreibung. Die nun unaufhörlich propagierte "Zweistaatenlösung" ist eine Idee von Politikern. Die Weltgemeinschaft verdankt den Juden enormen Fortschritt: 27 % aller Nobelpreisträger sind Israeliten! Lies: 4. Mose 24,9 Antworten
Wer die Palästinenser als Menschen (ja, ich meine als Mensch wie du und ich!) anerkennt und auch nur ansatzweise objektiv zu denken in der Lage ist, wird Her Ledergerber mit voller Überzeugung zustimmen! Was die Welt von den Israeli duldete und immer noch duldet, ist unfassbar traurig und ein grauenhaftes Armutszeugnis! Antworten
Die Fülle an Wortmeldungen zu Israel - dieser Artikel und Kommentare sind ein Beispiel - ist symptomatisch für das viel tiefer liegende, nicht verarbeitete Verhältnis des christlich-abendländischen Abendland mit seinen jüdischen Wurzeln. Sowie "Liebe deinen Nächsten wie Dich selbst" kein neu- sondern alttestamentarischer Vers ist, würde die Klärung des eigenen Selbstverständnisses Vielen gut tun! Antworten
Nachdem Daniel Vischer und Geri Müller öffentlich bekanntgegeben haben, dass Israel ein Schurkenstaat ist und der Holocaust einen direkten Bezug zum Gazakrieg hat, war es eine Frage der Zeit, bis der nächste Politiker der SP oder der Grünen sich entsprechend äussert. Eine Schande sowas. Und wie immer, wenn's braune drückt, behauptet man nachher, man meine es ja gar nicht so. Einfach nur peinlich! Antworten
Herr Ledergerber sollte mal in einem Land leben, welches seit Jahrzehnten durch seine Nachbaren bedroht ist. Seien wir froh, wenn viele Besucher aus Israel, aber auch arabischen Ländern zu uns kommen um unsere Tourismusbranche zu unterstützen. Wir sollten uns lieber um unsere Probleme kümmern. Antworten
Gelegentlich sollte man sich daran erinnern, dass Araber genau so Semiten sind wie Juden. Ihre Sprachen sind eng verwandt. Der Staat Israel leistet der jüdischen Religionsgemeinschaft leider oft einen Bärendienst. Nur Bruno Kreisky, Bundeskanzler von Österreich 1970 - 1983 und selbst Jude, durfte das öffentlich sagen ohne als «Antisemiten» beschimpft zu werden. Antworten
Eben habe ich gesehen, dass der Titel nun lautet: "Ledergerber legt sich mit den Juden an". Damit ist nun wirklich ein dermassen fragwürdiges Niveau erreicht, wo jedem einigermassen intelligenten Leser die Spucke wegbleibt. Zu erklären, warum genau das so ist, wäre wohl veschwendete Zeit. Man kann sich nur noch angewidert abwenden. Antworten
@Carmen Miranda: Bashing und Fakten sind definitiv zwei verschiedene paar Schuhe. Erwarten Sie nicht, dass sich jedermann immer und immer wieder einen Maulkorb umhängen lässt. Mag sein, dass L. punktet. Dafür werden wieder mal von gut informierten Lesern Tatsachen und Fakten im Zusammenhang mit Israel und Palästina vor Augen geführt, die sonst gerne unter den Teppich gekehrt werden. Antworten
Herr Ledergerber hat völlig recht, Respekt! Ich wünschte mir, deutsche Politiker hätten ebenfalls den Mut, diese Wahrheit auszusprechen. Israelische Produkte boykottiere ich aus den im Beitrag genannten Gründen schon lange. Problem dabei ist, daß israelische Produkte nicht immer korrekt deklariert werden. Antworten
Herr Ledergerber hat recht.Gratulation.Finde es seit Jahren unverständlich,dass im Nahen Osten immer wieder von Frieden gesprochen wird,nichts passiert.USA,EUROPA, ja fast die ganze Welt sagt immer wieder,es sollte endlich eine Lösung geben.Die Völker der dort liegenden Staaten leiden.Nun noch der "Gipfel",die Reaktion der SVP des Kanons Zürich!Langsam schaufelt sich die SVP das Grab selber,schade Antworten
Israelische Agrarprodukte meide ich schon seit vielen Jahren. Ich erinnere an den Wasserkonflikt mit den Palästinensern. Ihnen wird das Wasser entzogen, damit die Israelis Agrarprodukte anbauen und verkaufen können. Ein solcher Staat gehört ganz einfach nicht in die OECD. Antworten
Die Kommentarschreiber kritisieren ohne jegliches Wissen über Israel und den Nahostkonflikt.Fakt ist seid 1948 versuchen die Araber Israel auszulöschen,mit fünf Kriegen und Terror.Boykottieren ist falsch,den am Export hängen auch Palästinensische Stellen.Schämt Euch!!!! Antworten
Leider darf man eben Israel nicht kristisieren, das ist es ja gerade. Israel ist tabu auch wenn der Staat Kreigsverbrechen begeht. Bravo Herr Ledergerber, endlich jemand, der den Mut hat etwas gegen die Arroganz der israelischen Politik zu sagen. Kritische Juden werden in Israel ins Gefaengnis geworfen. Wie viel braucht es noch, bis Israel nicht mehr ueber alle Gesetze erhaben ist? Antworten
Herr Ledergerber hat der Stadt Zürich sicher gutgetan. Hier kann ich nur sagen: Ich freue mich schon auf Herrn Koeppels Replik in der «Weltwoche» auf diesen ausgemachten Käse, was unser Ex-Stapi da vom Stapel gelassen hat. Wirbt Ledergerber neuerdings nicht nur für Zürich, sondern auch im Namen der «PNOS»? Antworten
Der Boykott von israelischen Produkten wird gefordert: gilt dies auch für israelische Erfindungen wie Insulin und Tabletten und Impfungen gegen Polio, die ebenso aus israelischer Forschung stammen wie viele Elektronikkomponenten die z.B. von Logitech vermarktet werden? Wann hat sich Herr Ledergerber je geäussert zu den Raktenangriffen aus dem Gaza-Streifen in Richtung israelischer Wohngebiete? Antworten
Schadet denn Ledergerbers Aussage wirklich dem Zürich Tourismus? Ich glaube solche Touristen brauchen wir gar nicht. Und wenn sich nun die Juden und die israelischen Blogger empören, so ist das nur ein kleiner Sturm im Wasserglas. Herrn Ledergerber's Aeusserungen kann ich nur beipflichten, die Situation in Israel lässt sich auch von hier aus objektiv beurteilen. Antworten
@Brügger Damian: Die Schweiz okkupiert auch nicht seit Jahrzehnten ein fremdes Land und drangsaliert ein ganzes Volk aufs gröbste. Ein Land das sich nicht an UNO-Konventionen hält hat auch nichts in der OECD zu suchen. Chapeau, Herr Ledergerber, für diese Äusserung. Antworten
Bravo Herr Ledergerber! Und nun erwarte ich umgehend ihre genauso "kritische" bemerkungen auf China (Tibet, Sinkiang), Sudan (Darfur), Indien (Kashmir), LYbien, Saudi Arabien (Frauenrechte), usw, publiziert zu sehen. Bitte diese auch auf der Homepage von Swiss-Tourism veroeffentlichen, so dass ja kein Zweifel an Zuerich bestehen soll. Ich bin ueberzeugt, dass alle Zuercher gerne die Zeche zahlen.. Antworten
@diverse: Ja, ja die armen Palästinenser. Die hätten doch seit fünf Jahren die Möglichkeit gehabt, einen eigenen Staat aufzubauen (vorerst im Gaza-Streifen, welcher 2005 noch nicht durch die Blockade abgeriegelt war). Aber sie haben es vorgezogen, tausende von Raketen nach Israel abzufeuern. Dann erst folgte die Blockade. Aber die Israel-Hasser interessiert die Wahrheit eben nicht wirklich... Antworten
Herr Lederberger kann sagen was er will aber ein Boykot denke ich wäre falsch. Kann er diese Konflikt lössen ? sicher nicht . Mir scheint das Herr Lederberger weiss nicht dass Hamas ein Terror Organisation ist, das Sie Gewalt und Terror gegen eigen Bewolkerung übt und Frieden will Sie gar nicht. Wieso befreien Sie nicht der Soldat Schalit ??? Herr Lederberger das wäre etwas für Sie. Antworten
Herr Ledergerber, sie sind ein Vorbild für die Menschheit. Darf ich sie noch Fragen wo sie die Uhren haben Herstellen lassen, die sie den Besuchern von Zürich überreicht haben? Oh..China, dort ist ja alles in Ordnung mit den Menschenrechten. Haben sie sich dort auch schon zu Wort gemeldet die aufrechter Schweizer? Antworten
Kritik an einem Staat ist berechtigt, ein wirtschaftlicher Boykott sollte aber genauer ueberlegt sein. Israel steht nicht alleine in diesem Konflikt, auf der anderen Seite befinden sich kaltbluetige Terroristen, mit denen Frieden zu schliessen nicht ganz einfach ist. Nach der angenommen Minarettinitiative sollten sich die Schweizer zuerst im eigenen Land um Diskriminierung kuemmern. Antworten
Klare Worte für einen klaren Sachverhalt. Danke Herr Ledergerber. Wenn Israel als Staat ernstgenommen werden will, dann muss Israel künftig auch kritikfähig sein. Nicht einverstanden zu sein mit der akutellen Politik Isaraels als Antisemitismus zu bezeichnen und sich dank einer immensen Lobby in Amerika Stärke zu beschaffen zeugt von einer wahren Schwäche und die macht Angst. Antworten
Ledergerber:«Meine Funktion entbindet mich nicht davon, über Missstände zu sprechen.» Hat er uns als Tourismus-Direktor noch etwas zu anderen Missständen zu sagen gehabt? Nein, denn nichts entlastet so die Seele wie die bekennende Schmähung des Judenstaats. Einzig hier hält man sich noch im Hass für moralisch. Das muss heraus, koste es auch jede Verhältnismässigkeit. Antworten
Isreal bezeichnet sich als Staat und sollte sich auch als Staat, indem Juden, Christen, Antichristen, Muslime etc leben, kritisieren lassen, ohne sich hinter die grausame Geschichte eines Teils Ihres religiösen Volkes zu verstecken und diese schreckliche Historie zu instrumentalisieren, um jeden Kritiker des Antisemitismus zu bezichtigen. Das haben insbesonderen die Oper nicht verdient! Antworten
Was ich mich immer wieder frage, ist, weshalb die Ungerechtigkeiten Israels die Gemüter immer wieder derart erhitzen. Ich habe noch nie in irgendeinem Leserforum ähnlich wütende und emotionale Reaktionen gelesen, wenn es z.B. um den Sudan, China oder andere Verbrecherstaaten ging, die weitaus schlimmer agieren als Israel. Antworten
Jede(er) der die Politik Israels kritisiert wird umgehend Antisemitismus vorgeworfen. Einen den wenigen Staaten der Welt der seine (muslimische) Einwohner nach Religion diskriminiert ist Israel. Nach 60 Jahren schreiender Ungerechtichkeit gegenüber dem Palestinesischer Volk ist es höchste Zeit diese Kolonialverhälntnisse anzuprangern. Danke Herr Ledergerber Antworten
Die Kritik ist inhaltlich absolut berechtigt. Ich boykottiere Israel schon längst beim Einkauf. Ist für mich ganz klar ein Riesen-Schweinerei was die mit den Palästinensern machen. Ob Ledergerber in seiner Position als Tourismusdirektor von Zürich öffentlich solche Kritik üben sollte ist aber eher fraglich. Den er schadet damit u. U. dem Tourismus. Antworten
Endlich getraut sich jemand an einflussreicher Stelle, den israelischen Staat zu kritisieren. Man darf doch Israel wegen des erlittenen Unheils (Holocaust) nicht kritisieren!, das sind so arme Leute, die tun niemandem etwas zu Leid. Was aber der israelische Staat und die Mehrheit der israelische Bevölkerung dem palästinensichen Volk angetan hat und immer noch antut, geht auf keine Kuhhaut. Antworten
Es geht gar nicht darum ob Herr Ledergerber recht hat oder nicht. Als Tourismusbeauftragter ist es nicht seine Aufgabe andere Länder zu kritisieren (und womöglich Touristen abzuschrecken). Wenn man alle Länder boykotieren will, welche Land besetzten, dann gute Nacht schweizer Tourismus. Beispiele: China (Tibet), Marokko (Westsahara), Russland (Kaukasus).... Antworten
Der Titel "Ledergerber legt sich mit Israel an" ist eine masslosse Übertreibung und eine kindische Wichtigtuerei. L. legt sich überhaupt nicht mit Israel, sondern punktet höchstens bei den Hörern seiner Kolumne und einigen Lesern dieses Artikel, die seine Meinung teilen und/oder freudig auf den Israel-Bashing-Zug aufspringen. Antworten
nicht die kritik an israel ist antisemitisch aber das "herauspicken" von israel als einziger staat ist es! was ist dem zT. fragwürdigen praktiken des militärs im mexikanischen drogenkrieg, dem grassierenden rechtsradikalismus in ungarn, den fragwürdigen asylpraktiken in australien, dem verneinen des völkermordes an den armienier der tukei...(alles OECD länder...) Antworten
Was es zu bedenken gibt: im ersten Weltkrieg versprachen die Briten und die Franzosen sowohl den Juden wie auch den Palästinensern und Arabern dieses Land, wenn sie ihnen gegen die Türken helfen. Als der Krieg vorbei war wusste man von Abmachungen plötzlich nichst mehr. Was jetzt ist, ist eine Folge aus dem damaligen Kolonialgedankengut... Wie zerreist man nun den gordischen Knoten? Antworten
Es würde mich ja schon interessieren, wie viel von den hier schreibenden Nahost-Experten tatsächlich bereits in Israel, im Gaza-Streifen oder in der Westbank waren und sich nicht nur über Zeitungsartikel und Medienkurzberichten ihre Meinung machen....Umfrageergebnisse würden wahrscheinlich eine Quote von gut 80 bis 90% ergeben, die noch die dort waren....., aber alle wissen genau Bescheid! Antworten
Herr Ledergerber sagt jetzt endlich was er schon immer über Israel sagte.Er ist eben ein Sozialist und wird es immer bleiben.Leider haben es viele Zürcher/innen nie wahrgenommen und vergötterten ihn als "Stapi".Zürich wird sich erst von rot/grün trennen wenn es (fast) Bankrott sein wird.Regieren mit so viel Steuergeld is keine Kunst,man hat aber totzdem noch immer ein wenig Schulden angehäuft. Antworten
Respekt !!! Endlich getraut sich ein Politiker zu solchen Aussagen !!! Es kann doch nicht sein das die Israelis jede Friedensplitik torpedieren und dann noch die Palästinenser unterjochen !!!! Wie sagt man so schön " Was Du nicht willst, das man Dir an tut, das tue auch dem anderen nicht an " !! BRAVO Herr Ledergerber !! ach ja, immer wieder die arme Juden Karte ausspielen...laaaaaangweilig!!! Antworten
Sobald man auch nur die kleinste Kritik an Israel anbringt spielt man die beleidigte Leberwurst und kommt immer wieder mit dem Holocoust.Der Holocoust ist eine fürchterliche Sache die nie hätte passieren dürfen,da sind sich alle einig.Israel sperrt ein ganzes Volk ein,entzieht Narung und Medikamente.Ich jedenfalls kaufe seit Jahren keine einzige Grapefruit aus Israel.Bravo Herr Ledergerber! Antworten
Weder tausende ermordete Zivilisten im Sudan, noch die rassistische Kriegsrethorik des Iran bewegen das überdurchschnittlich moralische Herz unseres ex-Stapis. Nur Israel lässt seinen Blutdruck in die Höhe schnellen. Am besten, und unter der Leitung von Tourismus Zürich, sollte die einzige Demokratie im Nahen Osten unter den friedlichen und gewaltverabscheuenden Nachbarn aufgeteilt werden. Antworten
Israel boykottieren? Wie absurd! Zahllose Palästinenser arbeiten in Israel und sind in höchstem Masse abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung dort. Mit einem Boykott schürt man im Gegenteil den Konflikt. Ledergerber beweist, dass man im Alter nicht unbedingt klüger wird. Antworten
Zu bedauern ist einzig, dass es nicht mehr Politiker/-innen wie Herrn Ledergerber gibt, die ihrem Abscheu gegenüber der menschenverachtenden Politik Israels Ausdruck geben. Meine Sympathien gelten den Palästinensern, die von Israel um ihre Heimat beraubt werden. Antworten
Was mich aber stört, ist, dass jede Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichgesetzt wird. Na und? Ich habe etwas gegen Israel, nicht aber gegen Juden, von mir aus könnten das auch militante Christen sein. Aber das Verhalten der Israelis ist einer OECD nicht würdig, ohne Sanktionen bewegt sich dort erst recht nichts. Antworten
Ob es sinnvoll ist, dass Herr Ledergerber in seiner Funktion als Chef von Zürich Tourismus solche Meinungen von sich gibt, darf man bezweifeln. Dass eine Verein, der sich gegen Antisemitismus einsetzt gleich überall Antisemitismus wittert, ist normal. Eine Kritik an einem Staat - ob nun gerechtfertigt oder nicht - aber "verabscheuenswürdig" zu nennen ist einfach nur daneben. Antworten
Bin immer wieder erstaunt über die negativen Statements über Israel. Es betrübt mich, wenn Leute pauschale Verurteilungen aussprechen. Leider genügen die Informationen aus den Medien nicht, sich ein klares und faires Bild der Lage in Israel zu machen. Dazu benötigt es schon Geschichtsunterricht. Die einseitige Verurteilung Israel's ist dumm, realitätsfremd, dient am allerwenigs den Palästinensern. Antworten
Herr Ledergeber ist hoffentlich konsequent und wird in Zukunft auf Computer sowie Internet verzichten. Ein Grossteil moderner IT-Technik wurde (und wird) nämlich in Israel entwickelt. Doch der Ex-Stapi war schon immer mehr für sein Mundwerk als für sein Wissen bekannt. Israel-Bashing ist in Mode, obwohl weder das Land noch die Juden das Problem im Nahen Osten sind. Antworten
@Richard Schwab: China hat ja keine OECD Mitgliedschaft beantragt... Israel nennt sich demokratsch aber betreibt seit 60 Jahren eine systematische Vertreibung von Palästinensern. 3 Millionen Palästinenser leben in desolaten Zuständen in den Nachbarländern, damit jüdische Siedler aus Europa und USA neue Lebensräume kriegen... Antworten
Was will Herr Ledergerber erreichen? Selbstinszenierung? Unglaublich dass ein Tourismus Direktor sowas von sich gibt. Und dann versteckt er sich hinter der Aussage "dass er den jüdischen Staat angreift und nicht die Juden". Schämen Sie sich Herr Ledergerber. Antworten
Hoffentlich äussern sich noch weitere einflussreiche Persönlichkeiten wie E.L. kritisch zum Israelischen Staat. Die Unehrleichkeit Israels im Bemühen um einem Nahostfrieden ist offensichtlich, bedarf allerdings einem erweiterten Bewusstsein, wie es die in Rede stehende Kolumne schafft. Antworten
Was mich immer wieder ärgert: Wenn man den Staat Israel resp. deren gegenwärtige Regierung kritisiert, wird einem gleich Antisemitismus vorgeworfen. Dabei hat die Religion nichts damit zu tun, wenn man einem Staat vorwirft, Menschenrechte zu missachten. Und natürich ganz klar: die sog. Befreiungskämpfer, die Israel bedrohen, müssen kritisiert werden. D.h heisst aber nicht, gegen Moslems sein. Antworten
Wie kommt der Präsident von Zürich Tourismus dazu Israel so zu kritisieren? Hier geht es grundsätzlich darum, ob er das überhaupt soll in seiner Rolle? Wenn ja, dann soll Herr Ledergerber bitte auch die nicht eingehaltenen Menschenrechte in China kritisieren und diejenigen in Libyen sowie die Terroristen und Kinderarbeiten in diversen Ländern und demzufolge dann diesen Boykottaufruf! Antworten
Warum ist Herr Ledergerber und Präsident von Zürich Tourismus eigentlicht nicht gleich mutig mit Boykottaufrufen gegen China (Tibet), Russland (Zentralasien), Türkei (Kurden), Sri Lanka (Tamilen) und eine ganzen Reihe anderer Länder auf dieser Welt? Warum eigentlich ausschliesslich gegen Israel? Eigenartig... Antworten
Man kann Israel kritisieren und boykottieren oder auch nicht (und die obligate Antisemitismus-Keule, die auf jegliche solche Kritik folgt ist reichlich ermüdend), aber es ist mir schleierhaft, was der OECD-Beitritt Israels damit zu tun haben soll. Es scheint, Herr Ledergerber wollte einfach mal wieder seinen Namen in der Zeitung lesen. Antworten
In dieser Angelegenheit muss ich Herrn Ledergeber in Schutz nehmen. Hätten wir im Mittleren Osten einen Staat Israel ohne Atomwaffen und einen Staat namens Palestina, so müssten solche Gedanken von Boykott usw. gar nicht aufkommen. Aber leider will Israel keinen Schritt in Richtung Frieden machen. Wer gibt schon gerne was her, was erobert wurde? Antworten
Es ist tragisch, dass jede Kritik an der Israelischen Staatspolitik gleich als Angriff auf das Judentum oder auf jüdische Persönlichkeiten gewertet wird. Der Vorwurf des Antisemitismus ist jedoch einfach nur lächerlich, da die palästinensische Bevölkerung ebenfalls den Semiten zugerechnet wird. Der Boykott-Aufruf ist durchaus gerechtfertigt; Israels Vergehen sind durch die UNO gut dokumentiert. Antworten
Bravo Herr Ledergerber. Kritik und Meinung muss erlaubt und aussprechbar sein. Der Reflexbiss mit Holocaustbegründung, sobald an irgendeiner entfernt jüdischen Institution etwas kritisiert wird, muss aufhören. Die jüdisch/israelische Geschichte vor 70, vor 50, vor 30 und vor 10 Jahren bis jetzt sind differenziert zu betrachten. Der Gazastreifen als KZ! Gerade Israel sollte es besser wissen!! Antworten
Auch wenn ich die Meinung von Herrn Ledergerber in diesem Falle teile, sollte man solche Sachen als Chef von Zürich Tourismus nicht sagen. Wenn man frisch von der Leber weg seine Meinung Kund tun möchte, sollte man nicht gerade ein Amt besetzen, bei dem man Zürich als Tourismus-Destination schmackhaft machen möchte. Als Kolumnist kann er und muss er es tun. Als Chef Tourismus Zürich aber nicht. Antworten
Auch wenn ich Ledergerber i d Sache zustimme (ich kaufe längst keine Produkte aus Israel mehr), finde ich dass mit seiner Funktion als Präsident von Zürich Tourismus auch eine Verpflichtung einher geht, was er in der Öffentlichkeit sagen kann und was nicht. Über Drittstaaten öffentlich zu lästern ist nicht akzeptabel & unvereinbar mit seinem Job. Zu Hause am Mittagstisch kann er sagen was er will. Antworten
Natürlich darf man auch Israel kritisieren. Man sollte jedoch bedenken, dass die Hamas, welche im Gazastreifen herrscht, offen in ihren Statuten zur Zerstörung von Israel aufruft. Ich denke kaum, dass wir Schweizer ähnlich tolerant wären, wenn wir wie Israel täglich mit Selbstmordattentaten von muslimischen Extremisten rechnen müssten, welche sich 72 Jungfrauen im Paradies erhoffen. Antworten
Wenn eine blosse Äusserung bereits eine "Kriegserklärung" sein soll dann weiss ich nicht, wie das Verhalten der Israelischen Regierung in den letzten 50+ Jahre bezeichnet werden kann. Klar, Und: Ledergerber kritisiert nur das Regime, aber dieses wurde schliesslich vom Volk gewählt... Antworten
Ich mag Ledergerber nicht; aber er hat recht: Israel erfuellt die OECD Kriterien nicht. Da kann die Israel-Lobby zetern und Defamierung! und Rassismus! und Antisemitismus! schreien wie sie will. Israel annektierte fremdes Land, schuf in Palaestina ein Gettho, mauerte die Bevoelkerung ein und laesst sie absichtlich verelenden. Das sind Tatsachen. Ich kaufe schon lange nichts mehr aus Israel. Antworten
Ob Herr Ledergerber einen Boykott israelischer Waren empfiehlt, interessiert mich eigentlich weniger. Ich kaufe schon seit vielen Jahre keine israelischen Produkte mehr. Bemerkenswert ist hingegen, dass ein (Ex-)Politiker zu seiner Meinung steht. Das ist mutig - ganz speziell in diesem Fall - und nicht alltäglich. Antworten
Israel kämpft seit Jahrzehnten ums Überleben, und die Linken schlagen immer weiter Nägel in den Sarg. Es wird nie Frieden geben und nur eine Gruppierung wird überleben. Meine Sympathie gilt Israel, die es geschafft haben, ein Land und Demokratie aufzubauen. Und zur Erinnerung: Die einzige funktionierende Demokratie in dieser Gegend. Die Anderen haben trotz Milliarden, nichts positives geschafft. Antworten
Ich finde es richtig das Elmar diese Stellungnahme vertritt, es kann nicht sein das Israel als Staat Menschenrechte verletze fast in tagtaeglicher Manier und dann als OECD Mitglied anerkannt wird. Und den staendigen Vergleich von Antisemitismus, sobald man Kritik ausuebt an Israel, finde ich gleichermasen armseelig. Antworten
Ich kann Herrn Ledergerber 100% zustimmen und gratuliere ihm zu Aussage. Tatsache ist, dass der jüdische Staat ein Apartheitsstaat ist und sich seit Jahrzenten kein bischen um UNO-Resolutionen kümmert. Israel führt sich im nahen Osten auf wie eine Art Herrenrasse. Ich persönlich boykottiere das Land schon seit den 90er Jahren Antworten
Ich bin genau der Meinung von Herrn Ledergerber. Israel haelt sich seit Jahren nicht an Internationale absprachen,( Atomwaffen,OECD,friedensgespraeche usw.) So ein Land gehoert nicht in die OECD. Und wenn Israel kririsiert wird,so wie jetzt, kommt immer gleich das gejammer von unseren juedischen mitbewohnern. Bei uns kann jeder sagen was er will,und dass gillt auch fuer Herrn Ledergerber. Antworten
Es ist an der Zeit, dass auch Prominente den Staat Israel öffentlich kritisieren. Mit der Aufnahme in die OECD wird der Zutritt der israelischen Produkte in die OECD Länder vereinfacht, Israel kann sich weiterhin um einen Nahostfrieden foutieren. Der Zutritt verschafft wirtschaftlichen Erfolg. Um dies zu verhindern ist ein Boykott zu prüfen. Kann ohne grossen Aufhebens von allen umgesetzt werden. Antworten
Wenn jemand an Israel Kritik übt, wird er gleich als Antisemit abgestempelt. Soweit sind wir eben heute. Die israelische Palästinapolitik und der sichtbare Unwille für eine Friedenslösung im nahen Osten durch Israel ärgern mich schon lange. Produkte aus Israel kaufe ich mit oder ohne Kommentar von Elmar Ledergerber deshalb schon längst keine mehr. Diese Freiheit haben wir noch in der Schweiz. Antworten
man sollte ledergerber nicht ganz so ernst nehmen-er ist ein realitätsferner mensch.(siehe letzigrund/hardturm debakel) gut finde ich die einstellung von frederic weil. jeder staat kann kritisiert werden-auch israel-es kommt aber auf das WIE an.und so wie dies ledergerber getan hat diesqualifiziert er sich gleich selbst.mit antisemitismus hat das nichts zu tun-die juden unter uns wissen das. Antworten
wie gesagt, es geht um den israelischen Staat und da hat Hr. Ledergeber nun mal recht. er hat niemanden und keine religion angegriffen. es geht nicht um juden und nicht um isreaelis. aber der mensch verwechselt ja gerne in seinem eigenen gutdünken das eine mit dem anderen. so gibts streit. und viel zu diskutieren in der politik.... Antworten
Herr Ledergerber spricht mir aus dem Herzen. Israel ist an einem dauerhaften Frieden im Nahen Osten in keiner Weise interessiert. Was sich Israel im Schutzschild der UA erlaubt ist mehr als fragwürdig. Daher volle Unterstützung Herr Ledergerber Antworten
Schade, dass es Juden nicht endlich schaffen, sich von Israel zu emanzipieren. Die Schweiz schreit ja trotz ihrer christlichen Tradition auch nicht immer gleich auf, wenn Kritik an Rom geübt wird. Dass das Verhalten von Israel grundfalsch ist, ist ja schliesslich durch die UNO dokumentiert. Ich kaufe seit 10 Jahren keinerlei Produkte aus Israel. So wurde einst die Apartheit in Südafrika besiegt.. Antworten
wie kann sich Herr Ledergerber nur zu Boykott-Aufrufen hinreissen lassen, wo doch z.B. auch die Migros die schnuggelig kleinen Herdöpfeli ebenfalls aus Israeli importieren lässt, um sie ihrer Kundschaft anzubieten? Da ist der alt-Stapi aber ein bisschen lebensfremd, denn längst sind israelische Produkte auch bei unserer Nahrungskette angelangt. Es liegt einzig am Konsumenten, dies nicht zu tun. Antworten
Über die OECD-Mitgliedschaft darf man geteilter Meinung sein, aber der Boykott-Aufruf schiesst über das Ziel hinaus. Die Mehrheiten für oder gegen Friedensbemühungen mit den Palästinensern sind in Isreael knapp und mehr als einmal hat eine konservative Regierung im Amt dazugelernt. Man sollte nicht ein ganzes Volk mit einem Boykott strafen. Aber man muss jetzt die Empörung auch nicht übertreiben. Antworten
Ledergerbers Meinung wird wahrscheinlich von mehr als 90% der Schweizer Bevölkerung geteilt. Nur der Iran, Nordkorea, und die USA benehmen sich auf dieser Welt gleich rücksichtslos wie Israel. Wenn Millionen Leute seit Jahrzehnten in einem Gefängnis gehalten werden, wie die Palästinenser, dann muss man sich nicht über mangelnde Sympathien beklagen. Zwei Kantone, ein Land, wäre Palästinas Chance! Antworten





Blake Alcott
Endlich bin ich mit Herrn Ledergerber in einem Thema einverstanden: Danke! @Carmen Miranda, anscheinend wurde den Tagi-Titel im nachhinein auf 'legt sich mit Israel an' geändert ? @Ruben Bollag: Sie betreiben üble Nachrede: Sitzen Sie doch 15 Minute in Ruhe und überlegen, was der Unterschied zwischen anti-Juden und anti-Israel ist. Südafrika zeigt den Weg: zuerst Boycott dann ein säkularer Staat. Antworten