Lehrer sollen für Naturkunde begeistert werden
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An der Pädagogischen Hochschule würden nur wenige Studierende ihren Schwerpunkt auf Physik und Chemie legen, teilte der Zürcher Bildungsrat am Freitag mit. Und für die Gymnasialstufe gibt es im Kanton Zürich einen Lehrermangel vor allem in Chemie und Physik.
Dies ergab eine Untersuchung, die der Bildungsrat in Auftrag gegeben hatte, um mehr über den Stand von Naturwissenschaft und Technik in der Allgemeinbildung im Kanton Zürich zu erfahren. Der Bildungsrat ist für den Lehrplan zuständig.
Auf Basis der Expertise will der Bildungsrat nun den naturwissenschaftlichen Unterricht von der Volksschule bis zum Gymnasium besser aufeinander abstimmen. So soll das Studienfach Natur und Technik an der Pädagogischen Hochschule Zürich attraktiver gestaltet werden.
Bis Ende Jahr Massnahmen konkretisieren
Dies gilt auch für die Studiengänge der angehenden Gymnasiallehrerinnen und -lehrer. Weiter soll geprüft werden, wie Fachpersonen aus naturwissenschaftlichen und technischen Berufen in den Lehrberuf umsteigen können.
Der Bildungsrat will zudem den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht an den Mittelschulen - insbesondere am Untergymnasium - stärken. Vorgesehen sind auch neue Lehrmittel. Die Bildungsdirektion hat nun den Auftrag, die Umsetzung der Massnahmen bis Ende 2010 zu konkretisieren.
Der Verband der Schulleiterinnen und Schulleiter (VSL ZH) zeigte sich in einer Mitteilung vom Freitag erfreut: Eine Förderung des Naturkundeunterrichts sei dringend nötig. Der Verband befürchtet aber, dass «Kostenneutralität über Qualitätsentwicklung» gestellt werde. (tif/sda)
Erstellt: 14.05.2010, 11:40 Uhr


































