Letzter Aufruf für Jugendliche ohne Lehrstelle

Auch in diesem Jahr haben Hunderte Jugendliche nach der Schule noch keine Anschlusslösung gefunden. Ihnen will der Kanton mit einem letzten Aufruf weiterhelfen.

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«Last Call» heisst nicht nur der ultimativ letzte Aufruf an Flugreisende, sondern auch das Angebot von Kanton und Stadt Zürich für all jene Schulabgänger, die noch keine Lehrstelle gefunden haben. Die Aktion findet zum 3. Mal statt – erstmals in enger Zusammenarbeit mit Stadt und Kanton Zürich.

789 Abgänger ohne Anschluss

Wie Bildungsdirektorin Regine Aeppli am Dienstag vor den Medien bekannt gab, sei zwar der Lehrstellenmarkt in diesem Jahr «erfreulich». Nach wie vor gebe es aber zu viele Jugendliche ohne Anschlusslösung. Bis Ende August wurden im Kanton 11'457 neue Lehrverträge abgeschlossen, 4,6 Prozent mehr als 2007.

Dennoch waren Ende Juni noch 789 Schulabgänger ohne Lehrstelle oder andere Anschlusslösung (Vorjahr 912). Man wolle verhindern, dass Jugendliche von der Schule in die Sozialhilfe abgleiten, sagte Aeppli. Dazu solle die «Last-Call»-Beratungsveranstaltung vom 18. September einen wesentlichen Beitrag leisten.

Von der Veranstaltung können die Jugendlichen Zusagen für Motivationssemester, Praktika oder andere Anschlusslösungen erwarten, wie Isabelle Zuppiger, Chefin des kantonalen Fachbereichs Berufsberatung, versicherte. Im Minimum werde ein Gesprächstermin mit einer Fachperson des Berufsinformations-Zentrums (biz) vereinbart.

(tif/sda)

Erstellt: 09.09.2008, 15:40 Uhr

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