«Liebe Schweizer, die Kavallerie ist da!»
Von Martin Sonneborn. Aktualisiert am 23.02.2010 11 Kommentare
Artikel zum Thema
«Die Partei» in der Roten Fabrik
Martin Sonneborn zeigt den Propaganda-Film «Die PARTEI» am 25. Februar um 20 Uhr, in der Roten Fabrik, Seestrasse 395. Anschliessend wird die Zürcher der Sektion der Partei «Die Partei» gegründet.
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
«Liebe Schweizer
Für die meisten von Ihnen wird es ein wenig überraschend kommen, dass Sie hier vom Bundesvorsitzenden einer deutschen Partei angesprochen werden. Deswegen entbiete ich Ihnen erst einmal ein von Herzen kommendes ‹Grüezi› und meine Versicherung: Wir wollen nur das Beste – für Europa, für Deutschland und last but not least für Ihre schöne Schweiz, die ich, nicht zuletzt aus einem Kurzurlaub vor einigen Jahren, auch persönlich recht gut kenne.
Ein wenig überraschend kommt es für Sie sicherlich auch, dass der Bundesvorstand der deutschen Partei ‹Die Partei (CH)› in diesen Tagen beschlossen hat, in Zürich eine Auslandsorganisation (AO) zu gründen. Aber das hat seinen – guten – Grund!
Unsere deutschen Mitbürger in der Schweiz liegen uns naturgemäss am Herzen, und in letzter Zeit sind aus ihren Kreisen vermehrt Klagen laut worden. Klagen über Schweizer Filz an den Universitäten und im Klinikwesen, Klagen über Unfreundlichkeiten gegenüber Deutschen, die an einer Schlange Schweizer vorbeiziehen, weil sie es eilig haben, Klagen über Minarett-Bau-Verbote für unsere deutschen Moslems, Klagen über den bekannten Schweizer Sepp Blatter, dessen Anwälte mich übrigens dringend gebeten haben, ihn nicht als ‹korruptesten Menschen der Welt› zu bezeichnen, woran ich mich gerne halte. Kürzlich, so berichtete die Bild-Zeitung am Wochenende, soll sogar ein deutscher Rentner in der Schweiz getötet worden sein.
Um einer weiteren Eskalation vorzubeugen, soll ‹Die Partei (CH)› ab sofort die deutschen Interessen in der Schweiz vertreten und gegenüber den Schweizern schützen. Mittelfristiges Ziel ist die Anerkennung der Deutschen als schützenswerte politische Minderheit – mit allgemeinem Wahlrecht, dem Recht, zwei Bundesräte zu stellen, Schulunterricht auf Hochdeutsch einzufordern und in allen öffentlichen Behörden einen Hochdeutsch sprechenden Beamten einzusetzen.
Langfristig sieht unser Programm vor, die Schweiz mittels einer Volksabstimmung an Deutschland anzugliedern und damit zurückzuführen in den Kreis anständiger demokratischer Staaten. Um den Vorbehalten europäischer Nachbarn zu begegnen, die weitgehend unproduktive Schweiz hätte sich ihren Reichtum über Jahrzehnte hinweg mit der Verwaltung von Mafia-, Steuerflucht-, und Despotengeldern erkauft, wird das Bankgeheimnis dann endgültig abgeschafft, die Tradition der Schwarzgeldverwaltung beendet.
Dies alles aber wollen wir, und darauf gebe ich Ihnen mein Ehrenwort – ich wiederhole: mein Ehrenwort! – auf demokratischem Wege erreichen.
Und auch gerne mit Ihrer Hilfe: Schweizer Bürgern, die zwei (deutsche) Bürgen beibringen, steht ‹Die Partei (CH)› in Zürich offen! (Dieses Angebot gilt nicht für Roger Köppel und Sepp Blatter.) Bitte bedenken Sie: Es gibt derzeit sehr niedrige Mitgliedsnummern. Und eine niedrige Mitgliedsnummer kann Ihnen später berufliche Vorteile verschaffen...
Uf Wiederluege bei der Gründungsveranstaltung der Partei ‹Die Partei (CH)› am Donnerstag in Zürich,
Martin Sonneborn Bundesvorsitzender Die Partei »
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 23.02.2010, 13:54 Uhr



