«Lucy» ist «besser als die alte Beleuchtung»
Aktualisiert am 25.11.2010 109 Kommentare
Vor grossem Publikum: Der Start von «Lucy». (Video: Jan Derrer)
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Verbreitet «Lucy» die passende Stimmung an der Bahnhofstrasse?
Erklärt den Reiz der neuen Lämpchen: Lichtkünstler Charles Keller. (Video: Simon Eppenberger)
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Volksfest-Stimmung im Kreis 1: Am Donnerstag um 18 Uhr standen so viele Leute auf der Bahnhofstrasse und dem Paradeplatz, dass das 11er-Tram in der Menschenmenge stecken blieb. Als die neue Weihnachtsbeleuchtung «Lucy» an der Bahnhofstrasse erstmals in ihrem ganzen Glanz erstrahlte, ging ein Raunen durch die Menge.
Bis Ende Jahr sollen die 11'500 neuen Plastikleuchten nicht nur die teuerste Einkaufsmeile der Schweiz, sondern auch das Gemüt erhellen. Die Reaktionen sind zwar überwiegend positiv, doch viele Passanten erhofften sich mehr von der neuen Beleuchtung: «Ist das alles?», fragte ein Passant. Er verstehe das kalte Blau nicht. «Wenigstens besser als die alte Beleuchtung», sagte ein anderer. «Es hat ja gar nicht viel Licht», sagt eine Frau mit Bedauern.
«Alte war nicht zu toppen»
Ausser einzelnen Stimmen ist sich die grosse Mehrheit jedoch einig, dass Lucy viel besser zur Weihnachten passt als ihr Vorgänger, das «World's Largest Timepiece». «Das war ja auch nicht zu toppen», sagt eine Frau mit einer Kamera in der Hand und lacht.
Der heftigen Kritik beugte sich die verantwortliche Bahnhofstrassenvereinigung und präsentierte jetzt nach nur fünf Jahren einen Nachfolger. Lucy braucht während der ganzen Betriebszeit einer Saison 1200 Kilowattstunden Strom – das ist halb soviel wie der Vorgänger und 100 mal weniger als die Glühbirnen-Beleuchtung aus den 1970er-Jahren.
Was halten Sie von der neuen Weihnachtsbeleuchtung? Sorgen die Dioden für die richtige Stimmung – oder wünschen Sie sich gar die Leuchtröhren zurück? Schreiben Sie uns ihren Kommentar in der Spalte weiter unten. (ep)
Erstellt: 25.11.2010, 17:54 Uhr
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109 Kommentare
Leute: Feste und Feste feiern sind immer Energieverschwendung, aber dafür erfreuen sie uns und wärmen unser Herz. Die neue Beleuchtung zeigt: Zürcher haben immer noch Zwinglianische Prioritäten: bloss nicht festen, bloss nichts tun für die Freude. Ein guter Zürcher kasteit sich selbst mit totem Licht und fragt sich dann, wieso er depressiv wird. Tod der LED! Back to the 70ties! Pro Glühlampen! Antworten



