«Mainstation»-Party im HB: sehr hohes Sicherheitsrisiko
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Dies geht aus einer Antwort des Regierungsrates hervor, die heute Donnerstag veröffentlicht wurde. Jedes Jahr seit 1994 fand im HB eine «Mainstation»-Party statt - doch dieses Jahr hätten die Veranstalter einen Teil der Sicherheitskosten selbst übernehmen müssen. Sie verlegten den Anlass ins X-tra, wo er Eintritt kostete.
Der Regierungsrat ist offenbar froh darüber: Die Kantonspolizei habe bereits vor den tragischen Ereignissen bei der Love Parade in Duisburg darauf hingewiesen, dass der Hauptbahnhof Zürich für eine Veranstaltung wie die «Mainstation»-Party «ausgesprochen ungeeignet sei», steht in der Antwort.
Sicherheitsrisiko auch mit «einer überproportionalen Anzahl von Einsatzkräften»
Im Falle eines Brandes oder eines ähnlichen Ereignisses würden im HB nur sehr eingeschränkte Fluchtmöglichkeiten bestehen. Eine dicht gedrängte Menschenmenge, wie sie jeweils an der «Mainstation» auftrete, erschwere oder verunmögliche gar eine gezielte und rasche Intervention. «Auch mit einer überproportionalen Anzahl von Einsatzkräften bleibt das Sicherheitsrisiko hoch», so die Regierung.
Die «Mainstation»-Party wurde 1994 auf Anregung der SBB ins Leben gerufen. Ziel war es, die mit den Extrazügen ankommenden Menschenmassen möglichst schnell vom Gleisbereich wegzulotsen. (fsc/sda)
Erstellt: 02.09.2010, 11:02 Uhr



































