Manchmal macht Mundart keinen Sinn
Von Lucienne-Camille Vaudan. Aktualisiert am 02.12.2011 31 Kommentare
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Bereits nach den Abstimmungen im letzten Mai drängte sich die Frage auf, wie deutsche Kindergärtnerinnen diese Sprachauflage umsetzen sollen.
Gemäss dem Landboten (Quelle online nicht verfügbar) unterrichten im Kanton Zürich 10 bis 20 Kindergärtnerinnen, die ihr Lehrdiplom in Deutschland gemacht haben. Laut Volksschulamt müssen auch die betroffenenen Gemeinden die Mundartregelung durchsetzen. Aber wie diese dabei vorgehen sollen, ist der jeweiligen Gemeinde überlassen.
Eltern sollen entscheiden
In Uster, einer der Gemeinden mit einer Kindergärtnerin aus Deutschland will man die Eltern entscheiden lassen: Sind diese damit einverstanden, dass die Kindergärtnerin weiterhin Hochdeutsch spricht, soll es auch dabei bleiben, sagt die Schulpräsidentin und FDP-Kantonsrätin Sabine Wettstein, Entlassungen werde es sicher keine geben.
Auch in Winterthur will man die Mundartpflicht umgehen, allerdings nicht wegen des deutschen Lehrpersonals, sondern aufgrund der Kinder: «In Kindergärten, wo alle Schüler fremdsprachig sind, macht Mundart als Unterrichtssprache keinen Sinn», erklärt der Schreiber der Zentralschulpflege Reto Zubler dem Landboten. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 02.12.2011, 10:00 Uhr
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31 Kommentare
So ein Theater kann es ja nur in der Schweiz geben. Nirgendwo sonst in Europa würde eine Schulbehörde eine andere Sprache als die im Land gesprochene akzeptieren, nur damit Migranten es nicht nötig haben sich zu integrieren. Wenn sich Menschen dazu entschliessen, in ein anderes Land auszuwandern, sollen sie auch die Sprache dieses Landes lernen. Alles andere ist Kolonialismus. Antworten
Jeder Ausländer der in die Schweiz kommt muss hioer die Sprache lernen ich kann nicht verstehen wieso Kindergärtnerinnen aus DE das Gefühl haben für sie gelte das nicht.
Leider ein weitere Beweis für die allerseits bekannte deutsche Arroganz.
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