Zürich
Mehr S-Bahnen am späten Abend
Aktualisiert am 18.07.2011 10 Kommentare
So fährt man künftig durch Zürich West: Videosimulation der Tramlinie 4. (Video: ZVV)
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Nach über dreijähriger Bauzeit fällt im Dezember der Startschuss für die verlängerte Tramlinie 4. Die neue Tramlinie führt vom Escher-Wyss-Platz via Hardstrasse, Pfingstweidstrasse und Aargauerstrasse zum Bahnhof Altstetten und soll dazu beitragen, die aufkommenden Verkehrsströme im Entwicklungsgebiet Zürich West zu bewältigen. Zeitgleich zur Lancierung der Linie 4 nimmt der Zürcher Verkehrsverbund im kommenden Winter weitere Fahrplanänderungen vor.
S-Bahn-Angebot wird verdichtet
So wird die S29 (Winterthur-Stein am Rhein) in den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am Abend mit je zwei neuen Zügen ergänzt. Bei den S-Bahnen im Raum Winterthur wird der Halbstundentakt am Abend um eine Stunde verlängert. Diese Fahrplanänderung entspricht einer Übergangslösung, die aufgrund der Realisierung des Hochgeschwindigkeits-Konzepts für die Bahn zwischen Zürich und Schaffhausen ausgearbeitet wurde. Ursprünglich war vom ZVV vorgesehen, die Fahrplanänderungen im Raum Winterthur zeitgleich mit der Inbetriebnahme der Durchmesserlinie und den 4. Teilergänzungen der Zürcher S-Bahn zu realisieren.
Laut ZVV verschieben sich im Fahrplan 2012/13 die Abfahrtszeiten der S5, S22 und S55. Die bisherigen Zusatzzüge fahren mehrheitlich nur noch zwischen Bülach und Zürich. Ebenfalls müssten zahlreiche Buslinien an die neuen Abfahrtszeiten der S-Bahnen angepasst werden.
Grössere Fahrzeuge im Busbetrieb
Auf dem ZVV-Nachtnetz verkehren die SN1 und die SN5 ab Dezember neu mit jeweils zwei zusammenhängenden Kompositionen. Damit können die Kapazitäten auf diesen Strecken verdoppelt werden. In der Stadt Winterthur wird der Halbstundentakt der Buslinien am Abend verlängert. Das Knonaueramt erhält zusätzliche Kurse auf ausgewählten Linien. Im Raum Uster und Wetzikon wird auf einzelnen Linien mit sehr grosser Nachfrage der 15-Minuten-Takt eingeführt.
Das nördliche Limmattal erfährt ab Dezember 2012 eine umfassende Änderung des Busnetzes. Um Kapazitätsengpässe zu beheben, werden zudem grössere Fahrzeuge für stark ausgelastete Buslinien beschafft – unter anderem auch Doppelgelenk-Trolleybusse für die Linie 32 in der Stadt Zürich.
Wie der ZVV in einer Medienmitteilung schreibt, hätten wegen der angespannten wirtschaftlichen Situation und der Sparmassnahmen des Kantons beim letzten Fahrplanwechsel zahlreiche Vorhaben nicht umgesetzt werden können. Eine Auswahl dieser Massnahmen werde dank der konjunkturellen Erholung nun in den nächsten zwei Jahren realisiert.
(ssc/sda)
Erstellt: 18.07.2011, 16:23 Uhr
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10 Kommentare
Die schlimmsten Befürchtungen dürften wahr werden. An vielen Orten Ausbau, nur im Rafzerfeld wird ausgedünnt. Die Region wird zur Servicewüste ab 2012/13. Eine Petition mit hunderten von Unterschriften scheint nichts genützt zu haben. Alles demzufolge leere Luft von verantwortlichen Personen, die sich vor einiger Zeit in Rafz dem Volk gestellt haben. Antworten
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