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Mehr Werbung für Pflegeberufe

Aktualisiert am 05.01.2012 1 Kommentar

Der Zürcher Regierungsrat will mehr Jugendliche motivieren, sich für einen Gesundheitsberuf zu entscheiden. Er lässt sich das 1,4 Millionen Franken kosten.

Gesucht: Mit einem Werbebudget von 1,4 Millionen Franken geht der Zürcher Regierungsrat auf die Such nach jungem Pflegepersonal.

Gesucht: Mit einem Werbebudget von 1,4 Millionen Franken geht der Zürcher Regierungsrat auf die Such nach jungem Pflegepersonal.
Bild: Keystone

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Der Kanton Zürich will die Werbung in den Gesundheitsberufen weiter stärken und damit mehr junge Mitarbeiter gewinnen. Der Regierungsrat hat darum für die Finanzierung der Nachwuchswerbung für die Jahre 2012 bis 2015 eine Ausgabe von insgesamt 1,44 Millionen Franken bewilligt.

Dieser Betrag entspricht den bisherigen Aufwendungen der Gesundheits- und der Bildungsdirektion in diesem Bereich. Die beiden Direktionen wurden zudem ermächtigt, mit dem Branchenverband «Organisation der Arbeitswelt Gesundheit Zürich» eine Leistungsvereinbarung abzuschliessen. Der Branchenverband wird mit der Durchführung der Nachwuchswerbung betraut, das war bisher Verwaltungssache.

Jugendliche wirkungsvoller motivieren

Der Regierungsrat lädt die kantonalen und staatsbeitragsberechtigten Spitäler ein, sich mit einem freiwilligen Beitrag von mindestens 360‘000 Franken für die kommenden vier Jahre an der Werbung zu beteiligen.

Unter dem Markennamen «Berufe am Puls des Lebens» wird auch nach der Übertragung der bisherigen Verwaltungsaufgabe an den Branchenverband um Nachwuchs in den nicht-universitären Gesundheitsberufen geworben. Das teilt der Regierungsrat heute Donnerstag mit. Ziel ist es, Jugendliche und junge Erwachsene wirkungsvoller zu motivieren, einen Gesundheitsberuf zu wählen.

Die «Organisation der Arbeitswelt Gesundheit Zürich» wurde gegründet von der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, dem Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich, dem Verband Zürcher Krankenhäuser, dem Verband Curaviva Kanton Zürich, dem Kantonsspital Winterthur, dem Spitexverband Zürich und der Vereinigung Zürcher Privatkliniken. Die wesentlichen Aufgaben des Branchenverbandes sind, bei der Umsetzung des Berufsbildungsgesetzes mitzuwirken, Ausbildungen anzubieten und das Berufsmarketing zu fördern. (pia)

Erstellt: 05.01.2012, 10:09 Uhr

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1 Kommentar

Sarah Meier

05.01.2012, 14:15 Uhr
Melden 2 Empfehlung

Werbung alleine macht den Pflegeberuf nicht attraktiver. Schichtarbeitszeiten, starke physische und psychische Belastung und der ständig stärker werdende Zeitdruck können einem die Freude am Pflegeberuf gänzlich verderben. Die Anerkennung für die Arbeit durch die Spitäler, Verwaltung und Politik bleibt aus und zeigt sich im Umgang mit den MitarbeiterInnen und im Lohn. Antworten



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