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«Meine Frau ist sehr stark»

Aktualisiert am 18.12.2009

SVP-Parteikollegen und Politiker anderer Parteien zeigen sich tief betroffen über die Brustkrebs-Diagnose von Rita Fuhrer. Ihr Mann schildert die Tage der Unsicherheit.

«Der Bericht des Arztes ist sehr positiv»: Fredy und Rita Fuhrer. (Archivbild)

«Der Bericht des Arztes ist sehr positiv»: Fredy und Rita Fuhrer. (Archivbild)
Bild: Keystone

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«Sie selber hat das Gefühl gehabt, dass sich etwas verändert hat in ihrer Brust», erklärt Ehemann Fredy Fuhrer im Gespräch mit «Blick»-Online. «Wenn der Bescheid des Arztes kommt, ist das schon traurig», so Fuhrer weiter. «Da bekommt man eine Diagnose und muss sehen, wie man da wieder rauskommt.» Laut ihrem Mann wurde Rita Fuhrer bereits zwei Tage nach der Diagnose operiert. «Der Bericht des Arztes ist sehr positiv.» Jetzt müsse sie im Januar wieder zur Chemotherapie. «Meine Frau ist sehr stark. Sie trägt das und versucht das beste draus zu machen.»

«Es ist verrückt. Man weiss gar nicht, was in einem abgeht. Man denkt an Rita Fuhrer, die sich jetzt damit auseinandersetzten muss. Sie hat es mir vor ein paar Tagen mitgeteilt. Das ist ein tiefer Schlag. Aber ich bin überzeugt, dass Rita Fuhrer diese harte Zeit meistert. Ich kenne sie ja schon sehr lange. Jetzt ist es wichtig, dass wir alle zu ihr stehen und mit ihr diesen Weg gehen», so SVP-Regierungsrat Markus Kägi zu Radio 24.

Verena Diener kennt diese Situation

Auch Ex-Regierungsrätin Verena Diener wurde während ihrer Amtszeit mit der Diagnose konfrontiert: «Was man in dieser Situation braucht, ist vor allem eine Familie, die einen unterstützt sowie einen Freundeskreis, der einen trägt und ermutigt. Eine Chemotherapie und eine Bestrahlung sind eine grosse Herausforderung. Ausserdem ist Rita Fuhrer bereits jetzt körperlich angeschlagen», so die Grünliberale zum Lokalradiosender.

Der designierte Nachfolger von Rita Fuhrer, Ernst Stocker, wäre bereit, falls die Regierungsrätin früher als geplant zurücktreten würde. Auch er zeigt sich betroffen: «Ich habe bei weitem nicht an so etwas gedacht. Ich dachte, es gehe ihr wieder besser und hätte es ihr auch von Herzen gegönnt, wenn es wieder aufwärts gegangen wäre. Deshalb ist die Nachricht jetzt auch besonders schlimm.»

(cpm)

Erstellt: 17.12.2009, 18:40 Uhr

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