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Nach Carbrand ist Westring wieder frei

Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 20.06.2011

In den frühen Morgenstunden wurde der Tunnel auf der A 3, in dem ein Car ausbrannte, für den Verkehr freigegeben. Die Reparaturarbeiten sind aber noch lange nicht abgeschlossen.

1/6 Komplett ausgebrannt: Ein Reisecar aus Polen geriet am Sonntagmorgen, 19. Juni 2011, in einem Tunnelabschnitt der A3 in Brand. (Bild: Markus Heinzer/newspictures.ch)

   

Der Brand im Tunnel


Die Aufräumarbeiten nach dem Carbrand. (Video: Reuters)

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Nach dem Brand eines Cars im Verbindungstunnel zwischen dem Islisbergtunnel und dem Uetlibergtunnel in der Nähe von Wettswil ist die Strecke wieder normal befahrbar. Heute Montagmorgen kurz vor 5 Uhr wurde der Strassenabschnitt auf der A3 für den Verkehr wieder freigegeben.

Die Reparaturarbeiten werden aber noch länger andauern. Der Brand hat die Betondecke im sogenannten Rampentunnel auf einer Länge von 25 Metern stark beschädigt. «Fast schlimmer ist aber, dass die elektromechanische Ausrüstung im Tunnel komplett zerstört wurde», sagt Marcel Berger vom Bundesamt für Strassen gegenüber Radio 1. So müsse neben dem Deckenbelag auch die Beleuchtung erneuert werden. Im Moment ist im Tunnel eine Notbeleuchtung in Betrieb.

Pendlerverkehr verlief störungsfrei

Im morgendlichen Pendlerverkehr kam es zu keinen Störungen, sagt Martin Sorg, Sprecher der Zürcher Kantonspolizei, auf Anfrage. «Der vom Unfall betroffene Tunnelabschnitt lag in Richtung stadtauswärts. Die Mehrheit der Pendler wolle am Morgen in die Stadt hineinfahren. Zudem konnten die Verkehrsteilnehmer auch die Strecken über den Hirzel oder durch das Sihltal benutzen.»

Warum es am Sonntagmorgen zum Carbrand kam, ist noch immer unklar. «Wir konnten den Chauffeur und die Passagiere befragen. Ihre Aussagen müssen aber noch mit den Erkenntnissen unserer Brandermittler abgeglichen werden», sagt Sorg. Das sichergestellte Cargerippe werde derzeit untersucht. «In den kommenden Tagen werden die Brandermittler abklären, wo der Brand begann und wie es dazu kam.»

Verletzt wurde bei dem Unglück niemand. Die 56 Carpassagiere, die Reiseleitung und zwei Chauffeure konnten die 200 Meter bis zum Tunnelausgang selbst zurücklegen und wurden dort von der Kantonspolizei abgeholt. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 20.06.2011, 08:03 Uhr

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