Neue Epilepsie-Klinik in Zürich

Die Schweizerische Epilepsie-Stiftung und die Stiftung Zürcher Höhenkliniken spannen zusammen. Gemeinsam eröffnen sie in Zürich ein Kompetenzzentrum für Epilepsie und Neurorehabilitation.

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Die neue Klinik mit 100 Betten soll in vier Jahren eröffnet werden, hiess es in einer Medienmitteilung der beiden Stiftungen. Als Standort wurde das Areal des heutigen Epilepsie-Zentrums in Zürich-Tiefenbrunnen gewählt.

Die Zürcher Höhenklinik wird dafür ihre 60 Neurorehabilitations-Betten, die jetzt in Wald stationiert sind, nach Zürich verlegen. Mit dieser Massnahme sei jedoch kein Stellenabbau verbunden. Auch der Betrieb der Höhenklinik in Davos sei von der Zusammenarbeit nicht betroffen.

Versorgungslücke schliessen

Wie die neue Klinik heissen soll, ist derzeit noch nicht bekannt. Sie werde aber eine wesentliche Bereicherung für das Zürcher Gesundheitswesen darstellen und eine Versorgungslücke am Standort Zürich schliessen, so die Mitteilung. Die beiden Stiftungen gründen für den Betrieb der gemeinsamen Klinik eine Betriebsgesellschaft.

Ihre übrigen Aktivitäten werden sie unabhängig voneinander weiterführen. Die Schweizerische Epilepsie-Stiftung betreibt neben dem Epilepsie-Zentrum mit Spital- und Heimbereich auch die EPI-Sonderschule, die Oberstufenschule Lengg sowie ein Jugendheim.

Die Zürcher Höhenkliniken mit Sitz in Wald ZH gehören zu den wichtigsten Rehabilitations-Zentren für die Zürcher Bevölkerung. (tif/sda)

Erstellt: 19.08.2008, 13:06 Uhr

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