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Nicht nur SVP-Exponenten wollen Blocher im Ständerat

Aktualisiert am 16.08.2011 84 Kommentare

Im Wahlkampf-Komitee für den Alt-Bundesrat sitzen Exponenten von FDP, CVP und ein Ex-LDU-Mitglied. Sie wollen Christoph Blocher bei den Wahlen im Oktober im Ständerat sehen.

Von links nach rechts: Christian Steinmann, Präsident des Hauseigentümerverbandes und Unternehmer Martin Janssen wollen Alt-Bundesrat Christoph Blocher ebenso im Ständerat sehen wie Journalist Andreas Honegger.

Von links nach rechts: Christian Steinmann, Präsident des Hauseigentümerverbandes und Unternehmer Martin Janssen wollen Alt-Bundesrat Christoph Blocher ebenso im Ständerat sehen wie Journalist Andreas Honegger.

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Der Präsident der SVP-Wahlkommission, Hansjörg Frei, machte mit der Präsentation des Kandidaten gleich dessen breite politische Erfahrung klar: Alt-Bundesrat, Alt-Nationalrat, alt-Kantonsrat und Alt-Gemeiderat Christoph Blocher. Am Dienstag sagte er im Zunfthaus zur Waag beim Zürcher Münsterhof: «Im Wahlkampf müsste Geleistetes mehr Gewicht haben als Versprochenes».

Das Anforderungsprofil der Partei an den Ständeratskandidaten wurde Blocher auf den Leib geschneidert: Er muss Unternehmer sein, die SVP-Politik «geradlinig mittragen» und über breite politische Erfahrung verfügen, so Kantonalparteipräsident Alfred Heer.

Es sei unabdingbar, dass der grosse Kanton Zürich seine wichtigen wirtschaftlichen Anliegen in den Ständerat einbringe und die Zusammenhänge klar mache, sagte Blocher. Die kleinen Kantone hörten gewiss auf ihn, «die haben ja keine Ahnung». Damit die Schweizer Finanzsituation bereinigt werden könne, müssten sich die Bürgerlichen über die einzuschlagende Richtung einig sein.

Zentraler Schutz des Privateigentums

Komitee-Co-Präsident Christian Steinmann, Präsident des Hauseigentümerverbandes der Stadt Zürich und früherer Präsident der FDP der Stadt Zürich, bedauerte, dass die FDP im Wahlkampf nicht mit der SVP zusammenspannen wolle.

Dabei könne man sich auf Blocher «felsenfest verlassen», wenn es um den Schutz des Privateigentums gehe, einer besonders bedeutenden Grundlage der Schweizer Gesellschaft.

Neben Steinmann sitzen auch der ehemalige FDP-Kantonsrat Andreas Honegger und FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger im Co-Präsidium des Unterstützungskomitees. Mit dabei sind zudem unter anderen die Zürcher alt Regierungsräte Peter Wiederkehr (CVP) und Alfred Gilgen (seinerzeit LdU). (ep/sda)

Erstellt: 16.08.2011, 13:52 Uhr

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84 Kommentare

Alex Bötschi

16.08.2011, 14:37 Uhr
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Alt-Bundesrat, alt-Nationalrat, alt-Kantonsrat und alt-Gemeiderat....also in erster Linie alt. Ich glaube wir sollten neue Köpfe wählen. Die Alten haben uns dahin gebracht wo wir jetzt stehen. Mit dem Rücken zur Wand. Aber Hauptsache die Reichen werden weiterhin geschützt oder (klingt besser) das Privateigentum. Unsere Tea Party wirds schon richten mit der dicken, alten Palin Version. Antworten


Kurt Schmid

16.08.2011, 14:30 Uhr
Melden 70 Empfehlung

Jawohl wählt Chr. Blocher in ZH und in den all den anderen Kantonen ebenfalls die SVP Vertreter dann bezahlen die reichsten bald gar kein Steuern mehr und der Mittelstand hungert. Hoch lebe die freie Marktwirtschaft. Antworten



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