Nur in Wien lebt es sich besser als in Zürich

Laut einer Studie ist Zürich die Stadt mit der zweithöchsten Lebensqualität weltweit. Dank des Flughafens, des ÖV-Netzes und der Restaurantvielfalt setzt sich Zürich auch gegen Schweizer Orte durch.

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Zürich ist laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Mercer die Stadt mit der zweithöchsten Lebensqualität weltweit. Wie im vergangenen Jahr muss sich Zürich nur Wien geschlagen geben. Mit Genf (Rang 8) und Bern (Rang 10) liegen drei Schweizer Städte in den Top Ten. Insgesamt wurden 221 Grossstädte ausgewertet, wie Mercer am Dienstag mitteilte. Schlusslicht ist Bagdad.

«Die Unterschiede zwischen den Schweizer Städten sind minimal, aber Zürich hat aufgrund der guten internationalen Anbindung durch den Flughafen, des Angebots öffentlicher Verkehrsmittel sowie der Vielfalt an Restaurants leicht die Nase vorn», erklärte Mercer-Expertin Margit Kaiser.

Persönliche Sicherheit und Verkehrsangebot

Zur Beurteilung der Lebensqualität bewertet Mercer für jede Stadt 39 Kriterien aus der Sicht von Mitarbeitern, die ins Ausland entsandt worden sind. Dazu gehören politische, soziale, wirtschaftliche und umweltorientierte Aspekte. Hinzu kommen Faktoren wie persönliche Sicherheit und Gesundheit, Bildungs- und Verkehrsangebote sowie andere öffentliche Dienstleistungen.

Die Ergebnisse der Studie sollen Regierungen und internationalen Unternehmen als Entscheidungshilfe bei der Entsendung von Mitarbeitenden ins Ausland dienen.

Leichter Rückstand bei Infrastruktur

Bei einer speziell auf die Infrastruktur bezogenen Bewertung schneiden die Schweizer Städte ein wenig schlechter ab als in der Gesamtrangliste zur Lebensqualität: Zürich (Platz 24) liegt unmittelbar vor Bern (Rang 25), Genf belegt Platz 47. Spitzenreiter ist Singapur vor Frankfurt und München. Den letzten Platz belegt Port-au-Prince (Haiti).

Zur Bewertung wurden die Kriterien Strom- und Wasserversorgung, Telefon- und Postdienste, öffentliche Verkehrsmittel, Verkehrsstörungen sowie Angebot von Flügen zu internationalen Zielen herangezogen. (pia/sda)

(Erstellt: 04.12.2012, 14:03 Uhr)

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