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Pfleger soll sich an betäubten Patientinnen vergangen haben

Aktualisiert am 15.09.2011 18 Kommentare

Ein Pfleger soll am Zürcher Unispital mehrere Frauen missbraucht haben, die noch unter Narkose standen. Der Mann wurde von der Polizei verhaftet, das Spital hat ihn freigestellt.

Ein Pfleger soll sich an betäubten Frauen vergangen haben: Eingang des Zürcher Unispitals.

Ein Pfleger soll sich an betäubten Frauen vergangen haben: Eingang des Zürcher Unispitals.

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Einem Anästhesiepfleger des Universitätsspitals Zürich (USZ) wird vorgeworfen, sich an Patientinnen sexuell vergangen zu haben. Der Mann wurde verhaftet und polizeilich befragt, wie Staatsanwalt Daniel Kloiber heute Abend auf TeleZüri sagte.

Der Staatsanwalt geht davon aus, dass sich der Pfleger im Aufwachraum über längere Zeit an mehreren Frauen sexuell vergangen hat. Aufgeflogen seien die Übergriffe, weil eine betroffene Patientin Anzeige erstattet habe.

Hinweise auf diverse Fälle

Inzwischen habe die Staatsanwaltschaft zahlreiche Patientinnen des USZ angeschrieben und sich nach besonderen Vorkommnissen erkundigt, wie Kloiber im Interview sagte. Die Übergriffe sollen sich vor dem Aufwachen aus der Narkose ereignet haben. Bei der Staatsanwaltschaft seien diverse Rückmeldungen eingegangen, sagte Kloiber weiter. Einige der Frauen, die sich gemeldet haben, habe die Polizei bereits befragt.

Die Staatsanwaltschaft habe das USZ informiert, dass gegen den Pfleger eine Strafuntersuchung eröffnet worden sei, sagte eine USZ-Sprecherin auf Anfrage. Aufgrund der erhobenen Vorwürfe habe man den Mann freigestellt. Weitere Fragen könne sie wegen des laufenden Verfahrens nicht beantworten, sagte die Sprecherin weiter.

Betroffen zeigte sich im Beitrag von TeleZüri Gesundheitsdirektor Thomas Heiniger. Die Vorfälle seien «nicht akzeptabel» und dürften nicht toleriert werden, sagte er.

(ami/sda)

Erstellt: 15.09.2011, 20:38 Uhr

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18 Kommentare

Nathalia Rothenberger

16.09.2011, 08:00 Uhr
Melden 15 Empfehlung

Wundert mich doch immer wieder, wie man auf solch kranke Ideen kommen kann.Es muss wirklich Menschen geben, die den ganzen Tag nur überlegen, wie man andere missbrauchen kann... schlichtweg traurig sowas. Antworten


Olga Aemisegger

15.09.2011, 20:19 Uhr
Melden 6 Empfehlung

Die Meldung überrascht. Bisher habe ich beim männlichen Personal im Uni-Spital nur Schwule bemerkt. Dies soll keine diskriminierende, sondern eine feststellende Bemerkung sein. Antworten



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