Platz 3 im «Monocle»-Ranking: Zürich hat an Lebensqualität eingebüsst
Aktualisiert am 23.06.2010 27 Kommentare
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Im vergangenen Jahr stand Zürich laut ganz «Monocle» ganz oben auf der Liste der weltweit lebenswertesten Metropolen. Jährlich bewertet das Trend-Magazin von Tyler Brulé die wichtigsten Städte. Im aktuellen Ranking ist die Stadt an der Limmat nun auf Platz 3 gerutscht – und rangiert damit hinter der bayerischen Hauptstadt München, die als Nummer 1 aus dem Ranking hervorgeht. Auf dem zweiten Platz rangiert Kopenhagen.
München stieg damit innert Jahresfrist um drei Plätze auf. Dass sie nun Sieger wurde, liegt laut «Monocle» beispielsweise an den ausserordentlich guten Wohnmöglichkeiten, der medizinischen Versorgung, dem Engagement in Sachen Umweltschutz und der guten Verkehrsanbindung, da vom Münchner Flughafen aus zahlreiche Destinationen non-stop zu erreichen seien.
Umfeld für Wirtschaft verbesserungsfähig
Zürich hat zwar noch immer eine sehr hohe Lebensqualität, zu der neben der öffentlichen Sicherheit auch der See und Flughafen sowie die nahen Berge beitragen. Doch die Stadt verliert zwei Ränge, weil sie laut «Monocle» bessere Voraussetzung für die Wirtschaft schaffen könnte. Die zweite Schweizer Stadt ist Genf auf Rang 15. 2009 belegte die Rôhne-Stadt Platz 24.
Für das Ranking wurden diverse Kennziffern miteinander verglichen, etwa die Kriminalitätsrate, die Lebenshaltungskosten, das Bildungssystem und die Verkehrsanbindung. Es kommen noch Fakten wie die Zahl der Sonnenstunden hinzu oder die der kleinen Shops. Denn wenn eine Stadt kleinen Ladenbetreibern zugunsten grosser Ketten das Leben schwer macht, verliert diese ganz schnell Punkte im «Quality of Life Index».
(ep)
Erstellt: 22.06.2010, 12:22 Uhr
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27 Kommentare
Grundsätzlich muss es eine Stadt ja ehren, wenn sie überhaupt soweit vorne liegt. Ich habe mir jedoch dieses Ranking vor zwei drei Jahren mal angeschaut, da war Zürich soweit ich mich erinnere auf auf Platz 2. Repräsentativ ist diese Ranking ganz bestimmt nicht. Jedes Jahr muss eine andere Stadt auf dem Thron sthen. Zudem werden Faktoren wie "Offenheit zur Gaycommunity" etc. gewichtet... Antworten


































