Polizei verdächtigt Kinder als Einbrecher

Diebe haben aus Winterthurer Einfamilienhäusern und Wohnungen Schmuck und Bargeld gestohlen. Vieles deutet darauf hin, dass die Einbrecher Kinder sind.

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Die Meldungen in Winterthur häufen sich: Alleine zwischen dem 20. und dem 27. August wurden zwölf Einbrüche nach dem selben Strickmuster begangen.

Gemäss dem Sprecher der Kantonspolizei Karl Steiner sind seither noch weitere Einbrüche hinzugekommen. Nun vermutet die Kantonspolizei, dass Kinder hinter einigen dieser Einbrüche stecken.

16-Jährige verhaftet

Am 21. August überraschte ein Winterthurer zwei Mädchen, die versuchten, in sein Haus einzubrechen. Eines der beiden, ein 16-jähriges Mädchen, verhaftete die Kantonspolizei anschliessend. Das Mädchen hat laut Steiner keinen festen Wohnsitz in der Schweiz.

In zwei weiteren Fällen hätten Augenzeugen berichtet, Kinder bei den Tatorten gesehen zu haben, «der Beschreibung nach Fahrende», sagt Steiner. «Sie leben vermutlich im Elsass und wurden in die Schweiz gebracht, extra um die Einbrüche zu begehen.»

Die Täter sind mitunter recht erfolgreich. Alleine bei zwei Einbrüchen wurde Schmuck und Bargeld im Wert von 250'000 Franken entwendet.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 08.09.2008, 14:35 Uhr

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