Promis gehen für Studer Revox auf die Barrikaden
Präsentiert Rettungsplan für Studer Revox: FDP-Nationalrat Otto Ineichen. (Bild: Keystone)
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Dodos «Unterstützungsrap»
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Die Gewerkschaft Unia präsentierte am Mittwoch an einer Pressekonferenz eine Investorengruppe um FDP-Nationalrat und Unternehmer Otto Ineichen. Gemeinsam mit den Angestellten des Audiotechnologieunternehmens Studer Revox wollen sie sich für den Erhalt der Arbeitsplätze in Regensdorf stark machen. Hierzu haben die Beteiligten eigens einen Rettungsplan ausgearbeitet.
Auch der Schweizer Rapper Dodo legt sich für die Studer-Belegschaft ins Zeug. Am Sonntag veröffentliche er einen «Unterstützungsrap» für den Verbleib in Regensdorf. «Es goht alles de Bach ab. E richtig geili Firma wird eifach fertig gmacht. Es isch Ziit, för de Plan Studer – mer händs i de eigene Händ!», singt er gegen den Stellenabbau an.
65 weitere Stellen vom Abbau bedroht
Der Sitz der als Studer Revox bekannt gewordenen Studer Professional Audio GmbH in Regensdorf ist bedroht. Einige Manager des weltweit tätigen Elektronikkonzerns Harman International, der Studer besitzt, beabsichtigen, die Studer-Produktion nach England zu verlagern und den Betrieb schrittweise zu liquidieren, teilt die Unia mit.
35 Angestellte wurden bereits entlassen, die übrigen 65 Stellen könnten ebenfalls betroffen werden. Die Belegschaft wehrt sich seit Wochen gegen den schrittweisen Abbau in Regensdorf. Mit der Schweizer Investorengruppe um Otto Ineichen und der Gewerkschaft Unia bekommen die Angestellten nun prominente Unterstützung im Kampf gegen den Stellenabbau.
Ineichen will Investoren überzeugen
Der Luzerner FDP-Nationalrat Otto Ineichen engagiert sich für die Erhaltung der Arbeitsplätze bei Studer. Er wolle den Harman-Konzern, zu dem Studer gehört, davon überzeugen, den Produktionsstandort nicht nach England zu verlagern, sagte er am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Zürich.
Entsprechende Gespräche mit Harman hätten bereits am Montagmorgen stattgefunden. Ziel von Ineichens Engagement ist es, die Konzernleitung in einer Woche an eine Medienkonferenz in die Schweiz zu holen, bei welcher der Verbleib der Arbeitsplätze des traditionsreichen Audiotechnologieunternehmens in Regensdorf zugesichert wird, wie der freisinnige Politiker weiter ausführte.
Ineichen zeigte sich überzeugt, im Gegensatz zu den bisherigen Bestrebungen von Gewerkschaften und Mitarbeitern, Harman als Unternehmer von den Vorteilen einer hiesigen Produktion des Schweizer Qualitätsprodukts überzeugen zu können. «Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Unternehmer eine solche Perle hergeben will», sagte er. (ep/sda/ap)
Erstellt: 14.10.2009, 13:50 Uhr



































