Regierung gegen Pistenbau-Verbot

Die Zürcher Regierung ist gegen die von 42 Gemeinden lancierte Behördeninitiative, die ein Pistenausbau-Verbot am Flughafen Zürich fordert.

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Ein solches Verbot bringe weder Planungssicherheit noch weniger Fluglärm, heisst es in der heute veröffentlichten Ablehnungsbegründung. Diese hat der Regierungsrat zuhanden des Kantonsrats verabschiedet. Wann das Parlament darüber debattiert, ist offen.

Ein Verzicht auf Neu- und Ausbauten von Pisten bringe keine Garantie für einen «lärmgünstigen Betrieb», schreibt der Regierungsrat. Vielmehr könnte eine Pistenverlängerung gemäss dem 2006 publizierten SIL-Bericht (Sachplan Infrastruktur Luftfahrt) «im Durchschnitt zu einer niedrigeren Lärmbelastung» führen. Zudem sei die Mitsprache der Bevölkerung bei Pistenausbauten jederzeit gewährleistet.

Die Initianten der Behördeninitiative zeigten sich enttäuscht. Man setze nun auf den Kantonsrat, so der Gemeindepräsident von Niederhasli, Hansruedi Hug. Das Parlament hatte den Vorstoss im April 2007 vorläufig unterstützt. Damit musste der Regierungsrat Stellung nehmen. Er hatte auch schon die Behördeninitiative für eine Plafonierung der Flugbewegungen bei jährlich 320'000 abgelehnt. (dns)

Erstellt: 02.10.2008, 22:41 Uhr

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