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Regierungsrätin Rita Fuhrer hat Brustkrebs

Aktualisiert am 17.12.2009

Die SVP-Regierungsrätin musste am vergangenen Freitag operiert werden. Die medizinischen Abklärungen ergaben, dass es sich um einen bösartigen Tumor in der Brust handelt.

Gesundheitlich vom Pech verfolgt: Rita Fuhrer muss sich nach Rippenbrüchen und Lungenentzündung einer Krebsbehandlung unterziehen.

Gesundheitlich vom Pech verfolgt: Rita Fuhrer muss sich nach Rippenbrüchen und Lungenentzündung einer Krebsbehandlung unterziehen.
Bild: Keystone

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Die Operation ist erfolgreich verlaufen und Rita Fuhrer wird das Spital Ende Woche verlassen können, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Ab Anfang Jahr werden Chemotherapien durchgeführt und anschliessend Bestrahlungen notwendig sein.

Regierungsrat Thomas Heiniger wird bis zu den Festtagen die Stellvertretung weiterführen. Weitere Entscheidungen werden je nach Verlauf der Therapien gefällt. Ob die SVP-Regierungsrätin vor dem Ablauf ihrer Amtsperiode auf den Posten zurückkehrt, ist ungewiss.

Zur Frage, ob ihr Nachfolger Ernst Stocker allenfalls früher im Regierungsrat Einsitz nimmt, konnte Fuhrers Sprecher Gregor Lüthy auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch nichts sagen.

Rippenbrüche und Lungenentzündung

Die 56-jährige Fuhrer musste in diesem Jahr gesundheitlich mehrere Schicksalsschläge verkraften. Im Frühjahr erkrankte sie an einer schweren Lungenentzündung. Kaum wiederhergestellt kollidierte sie im Juni auf einer Velofahrt mit einem Auto.

Dabei zog sie sich mehrere Rippenbrüche zu. Eine der gebrochenen Rippen verletzte das Lungenfell. Die SVP-Politikerin musste deshalb zweimal operiert werden. Nach einem längeren Reha-Aufenthalt konnte sie Ende August die Arbeit wieder aufnehmen.

Gesundheit bereits Rücktrittsgrund

Mit der Rückkehr ins Amt gab sie gleichzeitig ihren Rücktritt auf Ende April 2010 bekannt. Als Grund nannte sie ihre gesundheitlichen Probleme. «Das Leben hat sich mir heftig in den Weg gestellt», sagte sie damals vor den Medien.

Bei der Ersatzwahl Ende November wurde der Wädenswiler Stadtpräsident und SVP-Kantonsrat Ernst Stocker als Nachfolger gewählt.

Dieser hatte am Montag gesagt, er wäre bereit «Hand für eine Lösung zu bieten», sollte Fuhrer längere Zeit dem Arbeitsplatz fern bleiben müssen. Als Meisterlandwirt, der seinen Hof seinem Sohn übergeben hat, ist Stocker an keine Kündigungsfristen gebunden. (ep)

Erstellt: 17.12.2009, 16:47 Uhr

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