Zürich
Run auf Jodtabletten in Zürich
Von Tina Fassbind. Aktualisiert am 15.03.2011
Dossiers
Artikel zum Thema
- Evakuierungspläne bei Super-GAU fehlen
- Brand im AKW Fukushima offenbar gelöscht
- Was getan wird, um den GAU abzuwenden
- Regierung bereitet Stilllegung von Fukushima vor
- «Ich habe vorher angefragt, woher der Fisch kommt»
- Zürcher Solarfirmen profitieren von der Atomkatastrophe
Stichworte
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
In den vergangenen drei Jahren hat in der Zürcher Bahnhofsapotheke niemand nach Jodtabletten gefragt. Das hat sich am letzten Wochenende schlagartig geändert. 12 Packungen des Medikaments gingen seither über den Ladentisch – und es wären noch mehr gewesen, wenn die Apothekerinnen und Apotheker nicht vom Kauf abgeraten hätten.
Die bedrohliche Lage in Japan und die Meldungen von Explosionen im Atomkraftwerk Fukushima 1 verunsichern die Menschen auch hier in Zürich. Trotzdem macht es laut Maria Neuhäusler, stv. Geschäftsführerin der Bahnhofsapotheke, keinen Sinn, Jodtabletten auf Vorrat zu kaufen.
«Für Menschen, die in der Schweiz leben, ist das nicht nötig», sagt sie im Gespräch mit Tagesanzeiger.ch. Zudem warnt sie vor den Nebenwirkungen auf Herz und Magendarmtrakt, die das Medikament haben kann. «Jod sollte nicht vorbeugend eingenommen werden. Wenn ein atomarer Unfall geschehen würde, dann macht die Einnahme von Jod Sinn. Dann ist es das kleinere Übel, als verstrahlt zu werden.»
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.03.2011, 12:50 Uhr
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!


