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SP-Politikerin Nielsen: Montana im Zweifelsfall nicht ausschaffen

Linke Politiker reagieren unterschiedlich auf die neuen Fakten im Fall Montana. SP-Gemeinderätin Claudia Nielsen warnt vor den Folgen einer Ausschaffung.

«Wenn man ihn nach Kolumbien zurückschicken würde, wäre vielleicht die Gefahr
grösser, dass er dort etwas anstellt»: Claudia Nielsen.

«Wenn man ihn nach Kolumbien zurückschicken würde, wäre vielleicht die Gefahr grösser, dass er dort etwas anstellt»: Claudia Nielsen. (Bild: Keystone)

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Juan Montana steht im Verdacht, in der Nacht auf den 20. Februar einen Zürcher Gymi-Schüler im Berner Ferienort Mürren niedergeschlagen zu haben. Mehrere Augenzeugen bestätigen den Vorfall. Montana droht eine Anzeige. Linke Politiker reagieren zurückhaltend auf die Fakten, die der TA gestern ans Licht gebracht hat – auch solche, die für gewöhnlich Klartext reden. Der Zürcher SP-Nationalrat und Strafrechtsprofessor Daniel Jositsch zum Beispiel äussert sich nicht zur Frage, ob Montana weiter ein Bleiberecht erhalten soll, wie dies linke Kreise fordern. Auf der Ebene des konkreten Falles gehe es darum, das Gesetz anzuwenden, schreibt Jositsch in seiner Antwort an den TA. Auf der politischen Ebene könne man das geltende Recht kritisieren, was legitim und für Politiker üblich sei.

In Kolumbien eher kriminell

Konkreter wird Stadtratskandidatin Claudia Nielsen (SP). Sie warnt vor einer Vorverurteilung. «Bevor nicht erwiesen ist, dass Juan Montana schuldig ist, ändert sich meine Meinung nicht.» Im Zweifelsfall, so Nielsen, sollten die Behörden darauf verzichten, einen Härtefall wie Montana auszuweisen. «Lieber jemanden in der Schweiz behalten als zu Unrecht ausschaffen.» Laut Nielsen wäre eine gerichtliche Massnahme, im Falle einer Verurteilung, für Montana möglicherweise gar härter als eine Ausschaffung: «Wenn man ihn nach Kolumbien zurückschicken würde, wäre vielleicht die Gefahr grösser, dass er dort etwas anstellt.» In der Schweiz bestehe der Konsens, dass Kriminelle zu resozialisieren seien; und gerade bei Jugendlichen sei die Erfolgswahrscheinlichkeit hoch.

Anders tönt es von Daniel Leupi. Der Stadtratskandidat der Grünen Partei betont zwar ebenfalls, die Anschuldigungen gegen Montana seien gerichtlich nicht bewiesen. «Sollten sie sich jedoch bewahrheiten, kann Montana kein Bleiberecht als Härtefall mehr erhalten», sagt Leupi. Wie Nielsen gehört er zu den fast 1000 Sympathisanten, die sich auf Facebook für Montana einsetzen. Dem Montana-Komitee ist Leupi letzte Woche beigetreten, nachdem Sicherheitsdirektor Hans Hollenstein (CVP) gegen die Empfehlung der Härtefallkommission entschieden hatte, Montana auszuschaffen. Leupi spricht von einer «reinen Sympathiebekundung, gemäss dem damaligen Wissensstand». Er versichert, vom Vorfall in Mürren nichts gewusst zu haben. Gleichwohl hält er am Grundsatz fest, dass junge Menschen, die hier aufgewachsen und integriert sind, ein Bleiberecht erhalten sollen. Die Eltern und die Gesellschaft stünden bei ihnen – wie bei allen anderen Jugendlichen – in der Verantwortung, dass sie die Regeln der Gesellschaft zu respektieren lernten.

SVP: «Er gehört ausgeschafft»

Beim Verein Sans-papiers-Anlaufstelle Zürich geniesst Montana weiter Unterstützung. Für Leiterin Bea Schwager gilt die Unschuldsvermutung bis zum Beweis des Gegenteils. «Juan soll eine zweite Chance in der Schweiz bekommen.» Für allfällige Taten müsse er gleich wie andere Straffällige bestraft werden. Darüber hinaus «seine Zukunft in der Schweiz zu verunmöglichen», bezeichnet Schwager als «klare Ungleichbehandlung».

Ob solcher Äusserungen zeigen sich bürgerliche Politiker entsetzt. «Gewalttätige Ausländer wie Juan Montana gehören ausgeschafft», sagt Stadtratskandidat Mauro Tuena (SVP). Wer dies negiere, nehme das Risiko einer weiteren Gewalttat in Kauf. Dies sei fahrlässig. (Tages-Anzeiger)

Erstellt: 05.03.2010, 04:00 Uhr

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75 Kommentare

Patrick Tanner

09.04.2010, 12:42 Uhr
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Die Aussage der SP-Gemeinderätin, dass die Gefahr, dass Hr Montana in seinem Heimatland eine Straftat begeht, grösser sei, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Kriminologische Untersuchungen aus Bosnien u. der Türkei belegen, dass Jugendliche in ihrem Heimatland nicht krimineller sind, als Schweizer in der CH. Eine Ausschaffung verbessert daher seine Legalprognose und ist folglich zweckmässig. Antworten


andre tschudin

01.04.2010, 16:53 Uhr
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eine person,die den schweizer pass bekommen hat und kriminell ist,darf nicht ausgeschafft werden,wer erzählt so einen unsinn,da er einen zweiten pass hat,ist er nicht staatenlos und kann ausgeschafft werden.nur,die linken richter benutzen es selten,für mich eine unterstützung der kriminalität in der schweiz Antworten


Martina Puls

05.03.2010, 18:04 Uhr
Melden

Frau Nielsen, ich bin ganz Ihrer Meinung und kann diese Hatz auf einen Jugendlichen nicht erklären. Geht es hier wirklich um ein Delikt eines 'Schwerverbrechers', der auf fragwürdige Weise in die Fänge von selbsternannten Richtern hier im Blog und anderswo geraten ist? Ich finde das Ganze einfach nur noch lächerlich und verachtenswert und eines Rechtsstaates nicht würdig. Antworten


Gion Saram

05.03.2010, 18:01 Uhr
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@ Claudia Nielsen Demzufolge befürworten sie die Ausschaffung von Juan Montana, denn er hat sich nicht nur des illegalen Aufenthalts sondern auch noch diverser anderer Delikte schuldig gemacht. Da ja nach ihrer Ansicht die Gesetze für alle gelten, ist es nicht einsehbar das jemand der 10 Jahre illegal hier war und die Gesetze missachtete noch mit dem Bleiberecht belohnt wird, richtig? Antworten


Franz Brunner

05.03.2010, 17:33 Uhr
Melden

@Tscherrig-- fragen sie mal montana's anwalt bolzli wieviel er für die verteidigung vom saat (wir steuerzahler) kriegt? und fragen sie ihn dann auch wieso er es nicht pro bono macht, wenn ihm diese "kunden" so am herzen liegen Antworten


Kurt Hauser

05.03.2010, 17:29 Uhr
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@Frau Nielsen: Wieviel kriminelle Energie brauchts, bis man als 'schlecht integriert' gilt? Antworten


Claudia Nielsen

05.03.2010, 17:27 Uhr
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Herr Saram: Wer schuldig ist, soll verurteilt und bestraft werden, egal ob es ein Kolumbianer ist oder ein Schweizer ist – Regeln und Gesetze gelten für alle. Antworten


Gion Saram

05.03.2010, 16:50 Uhr
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@ Claudia Nielsen Erfüllt die Bezeichnung "Scheissschweizer" ihrer Ansicht nach nicht unter den Tatbestand des Antirassismusgesetzes? Und wenn ja, ist es sinnvoll jungen Menschen die ihre rassistischen Ansichten mit Worten und Fäusten vertreten eine weitere Chance geben? Würden sie die gleiche Chancen einem CH-Skinhead geben der die Opfer als Scheissjugos beleidigt hätte? Antworten


Daniel Hirter

05.03.2010, 16:40 Uhr
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Mich interessiert der Fall Montana nicht, was mich interessiert ist der Charakter unserer Politikerinnen und Politiker: Herr Leupi (PF) sollte sich künftig besser überlegen, welchen Kommittees oder Facebook-Gruppe er beitritt. Wie ein Fähnchen im Wind zu flattern, ist das Letzte, was wir Zürcherinnen und Zürcher von einem Stadtrat erwarten! Das gllt unabhängig davon, wo man im Fall Montana steht! Antworten


Stefan Flemser

05.03.2010, 16:23 Uhr
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Eine ganze Schulklasse hat den Typen wiedererkannt und seine Schuld soll trotzdem noch nicht erwiesen sein? Ich glaub ich bin hier in einem echt miesen Film. A propos Film, klar sagt der Jositsch nichts wenn keine Kamera läuft. Zudem entbehrt die Argumentation von Frau Nielsen schlichtweg jeder Logik. Antworten


Claudia Nielsen

05.03.2010, 15:49 Uhr
Melden

Herr Müller: Gemäss Härtefallkommission ist Montana gut integriert, spricht Schweizer- und Hochdeutsch und hat mit seinem Sek-A-Abschluss Chancen auf eine Lehrstelle. Das wiegt für mich höher als die Strafe von 14 Tagen, die er gekriegt hat. Anders sieht die Sache aus, wenn nun noch mehr Straftaten hinzukommen – was ich nicht hoffe. Antworten


Daniel Schmid

05.03.2010, 15:41 Uhr
Melden

Man kann von der Sache halten was man will, aber die SP schafft es immer wieder sich kurz vor den Wahlen das Grab noch selber zu schaufeln. Als ob der Negativtrend nicht ausgereicht hätte, setzt Frau Nielsen noch einen drauf. Ich habe sie heute nachtraeglich von meiner Liste gestrichen und auch den SP Wahlzettel ersetzt. Antworten


Peter Keller

05.03.2010, 15:17 Uhr
Melden

@Patrick Tscherrig: Mit Ausländer hat dies nichts zu tun, ich bin selber 50% Schweizer (2. Generation), meine Mutter ist seinerzeit eingewandert. Prügelnde Schüler aus Küsnacht toleriere ich genausowenig wie jede andere Straftat. Nur können wir diese Schüler als Schweizer (leider) nicht ausweisen. Aber ich sehe keinen Grund, einen straffälligen Ausländer auf unsere Kosten zu unterhalten. Antworten


Emanuel Wyler

05.03.2010, 15:10 Uhr
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@HC Müller: Nein, darüber gehe ich nicht locker hinweg. In der Schweiz gibt es einige Zehntausend Sans-Papiers, einige wenige werden zu "Härtefällen" wie JM. "Härtefall" darum: weil JM seit er 5 ist hier wohnt, hier zur Schule ging und integriert ist. Es ist richtig, in diesen wenigen Fällen grosszügig zu sein (und wenn er massiv straffällig würde, kann er immer noch ausgeschafft werden). Antworten


Hans-Christian Müller

05.03.2010, 15:09 Uhr
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@Claudia Nielsen. Der Reihe nach: Die Ausschaffung ist per Stichentscheid von RR Hollenstein entschieden. Dies ist aufgrund bereits beurteilter Delikte geschehen, und der Entscheid Hollensteins kann allenfalls auf dem Rechtsweg noch angefochten werden. Ihre recht durchsichtigen Aufrufe an Geschädigte sind also überflüssig. Im übrigen gehe ich davon aus, dass ich auf Wiederholungen verzichten darf. Antworten


Walter Kuhn

05.03.2010, 15:05 Uhr
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Beim Vorfall in Mürren soll die Gang gemäss tagi-online die Gymnasiasten als "Scheiss-Schweizer" bezeichnet haben, bevor auch Montana zugeschlagen habe. Wenn das so ist, ist das Rassismus zulasten der einheimischen Gymnasiasten? Sollten die Gang-Mitglieder inkl. Montana dann nicht wegen mutmasslicher Rassismusdelikte angezeigt werden? Antworten


Claudia Nielsen

05.03.2010, 14:49 Uhr
Melden

... Vorschnell die Ausschaffung von Montana zu fordern, halte ich für populistisch und unangebracht. Der Vorfall muss aufgeklärt und Montanas Schuld erwiesen werden. Eine Ausschaffung kommt nur bei schweren Vergehen mit Freiheitsentzug von zwei oder mehr Jahren in Frage. Wenn dem so ist, soll er ausgeschafft werden. Allerdings NACH Absitzen seiner Strafe. So will es das geltende Recht. ... Antworten


Claudia Nielsen

05.03.2010, 14:47 Uhr
Melden

Ich verurteile schärfstens, was sich die Angreifer letzten Monat in Mürren gegenüber den Zürcher Gymischülern herausgenommen haben. Die Täter müssen bestraft werden. Ich bitte die Opfer daher dringend, ihre verständliche Angst zu überwinden und zur Polizei zu gehen. Nur bei einer Anzeige kann es zur nötigen Verurteilung kommen. Jugendliche und Erwachsene sollen sich sicher fühlen ... Antworten


Gion Saram

05.03.2010, 14:36 Uhr
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Früher vertraten die Parteien noch die Interessen ihrer Wähler, aber die SP verlagerte sich immer darauf die Interessen von kriminellen Nichtwählern zu vertreten. Kein Wunder das die verprügelten Gymnasiasten von Mürren in Zukunft wohl eher nicht zu SP Wählern werden. Das ist eigentlich allen klar, ausser wohl Claudia Nielsen selber. Antworten


Hans-Christîan Müller

05.03.2010, 14:27 Uhr
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@Jean-D. Strub u. Emanuel Wyler: Einverstanden. Sie gehen aber locker über den Umstand hinweg, dass sich Montana im Lichte besehen illegal in der Schweiz aufhält und während der Dauer seines Aufenthaltes ganz enorm von einer schon nicht mehr verständlichen Grosszügigkeit unseres Systems profitiert hat. Es spricht nichts, aber auch gar nichts für eine Legitimierung seines Verbleibens in der Schweiz Antworten


Patrick Tscherrig

05.03.2010, 13:58 Uhr
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@Sterchi: Ihre Aussagen widersprechen diametral allen Ergebnissen der Forschung. Ausländer haben eben keine Lobby (meist auch bei den Linken nicht), da sie ja auch keine Wahlstimme zu vergeben haben. Wie populär der Einsatz für sie ist, zeigt sich doch an dieser Diskussion. Und wie man daran Geld verdienen soll, ist sowieso schleierhaft. Antworten


Jüge Diener

05.03.2010, 13:56 Uhr
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Natürlich, gibt dem Jungen noch ne Chance. Wieviele hat der Herr schon gehabt und hat nichts daraus gelernt. Ihr glaubt doch wirklich nicht, dass er, wenn er hier bleiben darf, brav wird. Er ist in einer Clique die gewalttätig ist ,wie er. Solche Leute ändern sich erst wenn sie ein gewisses Alter erreicht haben. Und bis dahin müssen wir für ihn aufkommen,sicher nicht! Antworten


Jean-Daniel Strub

05.03.2010, 13:34 Uhr
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Wer straffällig wird, muss verurteilt werden. Niemand, zuletzt Claudia Nielsen, hat sich hier anders geäussert. Aber die Schweiz versteht sich nicht ohne Stolz als Rechtsstaat (wie bitter, wenn Rechtsstaatlichkeit nun als „Ideologie“ verschrien wird)! Das beinhaltet, dass nicht vorverurteilt wird und Härtefälle geprüft werden. Claudia Nielsen fordert nicht mehr – aber zum Glück auch nicht weniger. Antworten


Bruno Bänninger

05.03.2010, 13:30 Uhr
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Wie naiv und ahnungslos dürfen Politikerinnen sein? Lieber gewalttätig hier in seinem Gastland als kriminiell in seinem Heimatland was ist denn das für eine schräge Denke? Und der sonst so wortgewaltige Herr Rechtsprofessor Jositsch (SP) schweigt dazu. Antworten


Christian Sterchi

05.03.2010, 13:09 Uhr
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Es ist normal, dass sich links-grüne sich für "arme" Ausländer einsetzen. Die Ausländer sind interessant, so lange sie Hilfe benötigen. Damit können Politiker sich profilieren und Hilfsorganisationen verdienen Geld mit Integrationsmassnahmen. Gut integrierte Ausländer sind für Gutmenschen nicht mehr interessant und werden zugunsten von schlechter gebildeten und integrierten diskriminiert. Antworten


Nils Leuzinger

05.03.2010, 12:57 Uhr
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Danke für die Beantwortung meiner Frage, wer (siehe untenstehende Kommentare) eigentlich heutzutage noch SP wählt. Dass sich die SP für Schwache einsetzt, ist lobenswert. Doch dass sich die SPgleichzeitig für unverbesserliche, dauerdelinquierende, ausländische Jugendliche einsetzt, grenzt nur noch an Naivität. Wieviel Chancen wollt Ihr dem eigentlich noch geben? Antworten


Cerny Kern

05.03.2010, 12:21 Uhr
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Welche Zweifel, Frau Nielsen??? Und wenn er in Kolumbien kriminell werden sollte (in der Schweiz ist er ja schon mindestens kleinkriminell), was interessiert uns das hier in der Schweiz? Antworten


Patrick Tscherrig

05.03.2010, 12:13 Uhr
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@Peter Keller: Genau das sehe ich als Problem in diesem Fall. Nur weil jemand arm und Ausländer ist darf er sich weniger zu Schulden kommen lassen. Der Umkehrschluss ihrer Aussage wäre, dass sich Schweizer Kinder aus reichem Haushalt mehr erlauben können (siehe prügelnde Küsnachter in München). Diese Rechtsungleichheit ist störend. Antworten


Matthias Steiner

05.03.2010, 12:10 Uhr
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Diese Argumentation ist eines Rechtstaates nicht würdig. Bestehende Gesetze werden nicht angewandt, weil er, der Herr Montana so gefährlich ist, dass er eventuell in seinem Heimatland noch eine grössere Gefahr darstellt als in der Schweiz. Wo kommen wir mit einer solchen Logik hin? Antworten


Peter Steiner

05.03.2010, 12:04 Uhr
Melden

Frau Nielsen bekommt meine Stimme nicht: so viel Blauäugigkeit und Naivität mag ich nicht mit meiner Wählerstimme belohnen. Im übrigen frage ich mich, wie ein Sans Papier es finanziell schafft, sich in Mürren Ferien zu leisten. Der junge Mann hat wohl Freude am gehobenen Niveau. Dies findet er auch an der kolumbischen Pazifikküste - mit etwas weniger Schnee halt, aber sonst ganz OK! Antworten


Pedro Schmidt

05.03.2010, 11:54 Uhr
Melden

@ Peter Keller: Genau, das verlange ich auch. Und wenn sich jemand was zu Schulden kommen lässt, gehört er bestraft. Herauszufinden ob Montana schuldig ist und ihn zu bestrafen, ist Aufgabe der Justiz. Bis dann gilt, wie für alle, die Unschuldsvermutung. Antworten


Markus Frey

05.03.2010, 11:54 Uhr
Melden

Keine Ausschaffung im Zweifelsfall? Völlig einverstanden Frau Nielsen. Nur handelt es sich nicht um einen Zweifelsfall, sondern um einen zweifelfrei hoffnungslosen Fall. Einer der bei laufendem Verfahren weiter delinquiert hat eine schlechte Prognose, ob in der Schweiz oder in Kolumbien. Oder wie viele letzte Chancen soll es noch geben? Gutes Bsp. für Solidarität am falschen Ort/die falsche Person Antworten


Peter Keller

05.03.2010, 11:47 Uhr
Melden

@Martina Puls & Nicole Soland: Wenn ich als Mittelloser in einem anderen Land wohnen müsste, dann würde ich mir nichts zu schulden kommen lassen, was den Behörden eine Gelegenheit geben würde, mich wieder auszuschaffen. Ich würde weder kiffen, noch prügeln noch sonstwie auffallen. Ich würde arbeiten und mich der Gesellschaft anpassen. Genau das dürfen wir auch bei Herrn Montana verlangen. Punkt. Antworten


Andreas Bucher

05.03.2010, 11:45 Uhr
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@Nicole Soland: Es hat ihn nicht einfach jemand prügeln sehen, sondern eine Lagerleiterin und viele Mitschüler. Zudem hat er den Freund einer Bekannten im Ausgang verprügelt. Das in Mürren war kein Einzelfall! Antworten


Nicole Soland

05.03.2010, 11:32 Uhr
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Was Montana verbrochen hat: 1. hat er als Zehnjähriger, als seine Mutter mit ihm untertauchte, nicht sofort das Amt für Migration verständigt. 2. hat er, wie andere Zürcher Jugendliche, gesprayt und gekifft. 3. will ihn jemand, der nicht mit seinem Namen dazu steht, in Mürren schlägeln gesehen haben. Was genau passiert ist, wissen wir nicht. Also treiben wir die Sau durchs Dorf und haben Spass?! Antworten


Jakob Denzler

05.03.2010, 11:31 Uhr
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20 Jahre kämpfte ich, dass mehr (SP-GP-) Frauen in politische Ämter gewählt werden, weil das fair ist u. ich mir eine ausgewogenere Politik erhofft habe. Schluss! Ich bin bitter enttäuscht, wie viele völlig unfair, ideologsich stur diese Frauen politisieren (Nielsen, Stocker, Esther Maurer). Einzige Wahl-Alternative, einzelne vernünftige SP-/GP-Männer + Persönlichkeiten aus dem rechten Spektrum Antworten


Martina Puls

05.03.2010, 11:30 Uhr
Melden

Ist es nicht offensichtlich, was hier vor sich geht? Es sind Wahlen in Zürich am Wochenende und die SP soll weniger Wählerstimmen erhalten als bisher. Dass dies auf dem Buckel eines jungen Mannes ohne Heimat ausgetragen wird, grenzt an Rassismus ohne gleichen und ist beschämend! Gibt es eine Statistik über prügelnde Schweizer und/oder noch schlimmer, prügelnde Polizisten, die frei herum laufen? Antworten


Maya San

05.03.2010, 11:28 Uhr
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Dieser junge Straftäter sollte seiner Mutter in Kolumbien zugeführt werden (ich frage mich, wer sich momentan um ihn kümmert, ihm die Grenzen aufweist, welche er offenbar nicht kennt und dauernd überschreitet), und ihr sollte eine Steuerrechnung für die hier illegal verbrachten Jahre geschickt werden! Ich frage mich, warum derartige Individuen hier so sehr gepampert und geschützt werden..? Antworten


Peter Keller

05.03.2010, 11:23 Uhr
Melden

Was mir eigentlich bei der Linken sympathisch ist, ist das Mitgefühl und die Unterstützung der Schwachen, den Opfern in unserer Gesellschaft. Genau dies wird hier aber pervertiert: Montana ist ein körperlich gesunder, kräftiger Mann. Er wird sich auch in Kolumbien "durchschlagen" können. Die wirklichen Schwachen, die unser (und der SP) Herz verdienen, sind die Opfer von Montana und Co. Antworten


Damian Nussbaumer

05.03.2010, 10:50 Uhr
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Und da wundern wir uns noch, wenn die SVP ständig zulegt. Solche Aussagen sind einfach unhaltbar. Rechtsentscheide müssen sofort umgesetzt werden. Wenn das Schule macht, muss ich wohl ans Auswandern denken. Antworten


Pedro Schmidt

05.03.2010, 10:46 Uhr
Melden

Wer verurteilt wird soll eine gerechte Strafe erhalten, und das Jugendstrafrecht ist nicht so "kuschelig" wie manchmal behauptet wird. Gewalt ist daneben, egal ob von Ausländern oder Schweizern. Eine Ausschaffung nach Kolumbien wäre übrigens die geringere Strafe als einige Jahre in einer Jugendstrafanstalt. Antworten


Emanuel Wyler

05.03.2010, 10:40 Uhr
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Wenn jemand, Ausländer oder nicht, etwas anstellt, dann wird er verurteilt, bestraft und resozialisiert– bei Jugendlichen sind das üblicherweise Massnahmen wie z.B. geschlossene Anstalten. (Dazu bräuchte es übrigens eine effizientere Jugendanwaltschaft, die leider auch unter dem SVP-Sparfanatismus leidet) Juan Montana ging 12 Jahre hier zur Schule, und das soll nicht für nichts sein. Antworten


Andreas Schneider

05.03.2010, 10:39 Uhr
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Das nächste mal schlägt er wieder einen Jungen nieder, vielleicht mit der folge das dieser Invalid wird oder gar Stirbt, durchaus möglich. Wer übernimmt dann die Verantwortung Frau Nielsen? Sie vielleicht mit ein paar tröstenden Worten? Das wars dann mit der Verantwortung, die Familie hat den rest zu tragen. Ja, vielleicht wird er in Columbien auch Straffällig aber dort wird dann auch bestrafft. Antworten


Andreas Bucher

05.03.2010, 10:34 Uhr
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Montana hat schon öfters geprügelt. Im Dezember hat er den Freund einer Bekannten zusammen mit seiner Schlägertruppe grundlos im Ausgang verprügelt. Montana stellt sich hier als Unschuldslamm dar. Antworten


Emanuel Ruhoff

05.03.2010, 10:28 Uhr
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Es mag für die Stadtratskandidatin Nielsen sprechen, dass sie ihren persönlichen Prinzipien treu bleibt. Wie auch anlässlich des Zürcher Saubannerzugs entzieht sie sich einer klaren Stellungnahme. Für jemanden, der sich Regierungsverantwortung wünscht, ist das untragbar. Den Stadtzürcher Stimmbürgern dürfte es so umso leichter fallen, sich für bessere Kandidaten (wie Daniel Leupi) zu entscheiden. Antworten


Daniel Landwehr

05.03.2010, 10:20 Uhr
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Gegen straffällige gewordenen zürcher Prügelpolizisten wird nicht mal ermittelt. Nichts. Einfach gar nicht geschieht, wenn man eine Strafanzeige einreicht. Aber bei einer Mauch oder einem Jugendlichen, da sind alle sehr tifig und fix! Helden! Antworten


Uli Pulfer

05.03.2010, 10:14 Uhr
Melden

Also mir wäre es viel lieber, wenn Montana in Kolumbien "etwas anstellt" (Aussage Nielsen !), als in der Schweiz Antworten


Annabelle Jordi

05.03.2010, 10:12 Uhr
Melden

Für mich ist die Argumentation von Frau Nielsen völlig unverständlich und somit ist sie wie auch langsam aber sicher die SP einfach nicht mehr wählbar. Man wird geradezu der SVP in die Arme getrieben. Wie kann man nur so weltfremd sein. Antworten


Simon Wild

05.03.2010, 10:11 Uhr
Melden

Wieso reden alle von einer 'ZWEITEN' chance... er hat offenbar schon mehrfach Delikte begangen - sie reichen von Vandalismus bis zu Diebstahl. Nun, wo über seine Ausschaffung diskutiert wird, schafft er es weiterhin nicht, sich aus solchen Situationen fern zu halten. Das wäre meines Erachtens eher eine 10. oder 12. Chance... Antworten


hanspeter dolder

05.03.2010, 10:11 Uhr
Melden

Gottseidank kann Frau Nielsen das nicht entscheiden. Antworten


Emanuel Wyler

05.03.2010, 10:04 Uhr
Melden

Es gibt weniger als 10 Härtefälle pro Jahr, Montana ist einer davon. Bei Härtefällen werden die Umstände genau angeschaut und dann abgewogen. Das ist unpopulär, entspricht aber dem Rechtsstaat Schweiz. Wenn Montana straffällig wird, muss er verurteilt werden. Dass Claudia Nielsen bis dahin nicht ihre Meinung ändert, nur weil der Wind etwas gedreht hat, spricht für sie. Antworten


Adrian Berg

05.03.2010, 09:58 Uhr
Melden

So wie ich Frau Nielsen und die Sans-Papier-Lobby reden höre, gibt es offenbar gar keinen vorstellbaren Grund einen illegal anwesend straffälligen Ausländer auszuschaffen. Und für mich gibt es gar keinen vorstellbaren Grund eine Partei wie die SP zu wählen, die aus ideologischer Verblendung heraus jeglichen Gerechtigkeitssinn verloren hat. Ich hoffe die Wahlen setzen Zeichen. Antworten


Kurt Hauser

05.03.2010, 09:58 Uhr
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Hier besteht doch kein 'Zweifelsfall'.... Antworten


Peter Keller

05.03.2010, 09:56 Uhr
Melden

Was ich mich in solchen Fällen immer wieder Frage: Wie würde Frau Nielsen reagieren, wenn sie selber betroffen wäre? Wenn ihr eigenes Kind niedergeschlagen würde, wenn sie die kalte, primitive Brutalität und Rücksichtslosigkeit mit eigenen Augen erlebt hätte? Ich wünsche niemandem ein solches traumatisches Erlebnis. Antworten


Martin Reifler

05.03.2010, 09:56 Uhr
Melden

Ich habe in der sogn. Dritten Welt gearbeitet. Unzählige Jugendliche in extrem schwierigen Situation (Waisen, Opfer von Bürgerkriegen, z.B. in Sri Lanka usw.) die in einer viel grösseren Not sind u.die sich danach sehnen, eine Ausbildung machen zu können. Mit dem Geld, was für diesen GP/SP-Gehätschelten ausgegeben wird könnte für 20 Kinder Schule/Unterkunft in SL finanziert werden. Einfach unfair Antworten


Nils Leuzinger

05.03.2010, 09:54 Uhr
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Wer wählt eigentlich noch die SP? Was muss denn noch passieren, bis solche weltfremden Politiker wieder die Interessen der Schweizer Bevölkerung vertreten? Antworten


Joe Meier

05.03.2010, 09:53 Uhr
Melden

Weshalb müssen Politiker und andere soziale Leute ewigs so Entscheide wieder anfechten? Er hat Straftaten verübt und soll nun gehen punkt. Oft sind es Leute die gross Aufrufen, aber finaziell würden Sie ja nicht für solche Personen dann da sein, da muss es dann die Bevölkerung bezahlen. Antworten


Pedro Schmidt

05.03.2010, 09:50 Uhr
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@Alle die sich so grausam aufregen: Es geht bei Montana nicht darum ein Exempel statuieren à la "kriminelle Ausländer raus". Es ist einer von vier Härtefällen seit letztem November, der auf Grund der Umstände speziell behandelt wird. Die (auch vom Tagi) geschürte Aufregung ist völlig verfehlt. Montana ist ein Einzelfall, und muss als solcher behandelt werden. Antworten


Hans-Christian Müller

05.03.2010, 09:45 Uhr
Melden

Claudia NIelsen im Zweifelsfall nicht wählen! Geht es hier um Härte, um Menschenbildung für Einzelfälle oder um was? Es gibt Tausende, die abschlägige Entscheide akzeptieren (müssen), u. einzelne, bei denen alle (un-) möglichen Argumente an den Haaren herbeigezogen werden, um sie hier zu behalten. Das ist weder humanitär noch politisch klug. Sorgen wir doch um Rechtsgleichheit auch im Asylbereich. Antworten


fred hunkeler

05.03.2010, 09:42 Uhr
Melden

«Wenn man ihn nach Kolumbien zurückschicken würde, wäre vielleicht die Gefahr grösser, dass er dort etwas anstellt." sagt die Politikerin C. Nielsen!! Eine solche Äusserung ist eine absolute Frechheit und schlichtweg unverschämt, mir ist lieber, er stellt in seinem Heimatland etwas an als hier in der Schweiz!!! Antworten


Peter Keller

05.03.2010, 09:37 Uhr
Melden

Danke Frau Nielsen Sie machen es mir immer einfacher, mich von der SP abzuwenden. Was hier abgeht, hat nichts mehr mit "sozial" zu tun sondern ist ganz einfach ein Affront allen (auch linken) Mitbürgern gegenüber, welche sich an Ordnung und Gesetz halten und sich von solchen "Mitbürgern" wie Herrn Montana ganz einfach bedroht fühlen. Sparen Sie Ihre politische Energie für echte Probleme in der CH. Antworten


Karl Wiegand

05.03.2010, 09:15 Uhr
Melden

Ich kanns ja nicht glauben, den Aufwand für einen, der sich nicht ordentlich in unserer Gesellschaft verhalten kann und auch zukünftig nicht würde. Für Einheimische würde man nie im Leben so einen Zappel machen. Wer wählt auch diese SP Dame Claudia Nielsen. Den Satz "Schaden vom Volk abzuhalten" hat die sicher noch nie gehört. Antworten


Patrik Noseda

05.03.2010, 09:08 Uhr
Melden

Sehr schön - Leute wie Frau Nielsen demontieren die ohnehin angeschlagene SP noch gänzlich ... Antworten


Josef Schwarz

05.03.2010, 09:05 Uhr
Melden

Ich frage mich ob Herr Montana das einzige Problem ist das uns beschäftig. Wenn wir jeden Fall so umdrehen wie den Fall Montana dann kommen wir hier nie auf einen "grünen" Zweig. Aber Politiker machen halt lieber Eigenwerbung mit Einzelfällen als sich dem generellen Problem seriös anzunehmen. Die Wahlen rufen ja bald.... Antworten


Gianin May

05.03.2010, 09:05 Uhr
Melden

Wenn ausschaffen, dann nicht vor 21ig Antworten


Rolf Iseli

05.03.2010, 08:47 Uhr
Melden

Es spielt gar keine Rolle ob J.Montana im Fall Mürren schuldig ist oder nicht. Seine Ausschaffung wurde schon beschlossen aufgrund seiner Vorstrafen zuvor. Mürren wäre einfach ein weiteres Indiz, dass die Entscheidung richtig ist. Wir können nicht jeden potenziell Kriminellen hier behalten weil er sonst in seinem Heimatland straffällig werden könnte. Antworten


Markus Stutz

05.03.2010, 08:25 Uhr
Melden

"Wenn er aus ausgeschafft wird ist die Gefahr grösser, dass er etwas anstellt". Somit gibt die Frau ja zu dass eine akute Gefahr besteht DASS er sowieso etwas anstellt. Also stimmt mit dem Jungen wohl einiges nicht. Wann begreifen die Linken endlich, dass wir von diesen Individuen nur ausgenutzt werden? Es ist nur noch lächerlich. Wer sich hier nicht benehmen will/kann gehört ausgeschafft. Punkt. Antworten


Andy Schmid

05.03.2010, 08:16 Uhr
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Was heisst, er soll eine zweite Chance bekommen? Er war erneut gewalttätig und das reicht! Wenn er in Kolumbien "etwas anstellt", dann ist das definitiv nicht unser Problem! Diese linken "Gutmenschen" sind mit ein Übel dafür, dass die Gewalt auf den öffentlichen Strassen nicht zurück geht! Muss sich die Bevölkerung letztendlich selber schützen??? Antworten


Peter Zgraggen

05.03.2010, 08:05 Uhr
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Was nützen alle Diskussionen, die imZusammenhang mit "Ausschaffung krimineller Ausländer" geführt werden, wenn die Linken jedesmal betonen das die bestehenden Gesetze für die Ausschafung reichen und dann wenn ein Richter oder ein Gremium nach genau diesen Gesetzen entscheidet genau die Partei ist, die sich gegen jedes Urteil stell! Gesetze sind und wir wollen dass dies ausgeführt werden. Antworten


Hans P. Grimm

05.03.2010, 07:55 Uhr
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Es besteht Einigkeit, kriminelle und Schläger sind auszuschaffen. Aber sofort, wenn Vereine, Hilfswerke usw. einer ihrer Klienten zu Ausschaffung stehen, wehren sie sich, weil damit ein Teil ihrer Einnahmen dann auch Bachab geht. Die Rechnungen dieser Organisationen muss immer der Steuerzahler berappen. Ausländer die sich integrieren und arbeiten sind uniteressant weil keine Folgekosten entstehe Antworten


gregor hagmann

05.03.2010, 07:48 Uhr
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Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie viel an Delinquenz notwendig ist, bis kein Zweifelsfall mehr vorliegt? Und, der Eindruck, das bei einem Jugendlichen mit rotem Pass diese Grenze schon definiert und erreicht wäre, verstärkt sich mehr und mehr... Antworten


Anton Keller

05.03.2010, 07:35 Uhr
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Nielsen kann auch nicht auschliessen, dass Montana rückfällig wird. Sie sagt nur, dass das Risiko in Kolumbien grösser sei. Antworten


Chadischa Leuenberger

05.03.2010, 07:32 Uhr
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Für einmal stehe ich auf der Seite der SVP. Wie sollen junge Menschen lernen, dass es in der Gesellschaft feste Regeln gibt, wenn keine Missachtung mehr Konsequenzen hat? Die Mutter des jungen Mannes lebt bereits wieder in Kolumbien. Wo ist er denn gut integriert? Seine Jugendfreunde können ihm keinen grossen Halt geben. Die SP scheint in ihren Ideologien den Bodenkontakt zu verlieren. Antworten


Kurt Bossart

05.03.2010, 07:05 Uhr
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Die Frage lautet schlicht und einfach: Ist es Aufgabe der Schweiz, kolumbianische (oder andere ausländische) Straftäter zu resozialisieren? Antworten


Marcel Christoffel

05.03.2010, 05:29 Uhr
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Frau Nielsens Position, Juan Montana müsse hier bleiben, da er in seiner Heimat eher etwas anstellen würde, ist schlichtweg falsch: Wer nach abschlägigem Asylentscheid jahrelang in die Illegalität abtaucht, immer wieder verhaltensauffällig wird und zig Chancen zur Integration ungenutzt verstreichen lässt, verspielt einfach irgendwann sein Bleiberecht, dass er jedoch nie besass! Antworten



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