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SVP: SRG-Journalisten sollen Parteibuch zeigen

Aktualisiert am 15.11.2010 53 Kommentare

Zwei SVP-Parlamentarier fordern, dass Journalisten, die aus dem Zürcher Kantonsrat berichten, ihren politischen Standpunkt offenlegen – zumindest wenn sie für ein «zwangsgebührenfinanziertes Medium» arbeiten.

Sollen Farbe bekennen, wenn sie von Gebühren leben: Medienschaffende im Zürcher Kantonsrat. (Bild: Archiv TA)

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Es sei ein Gebot der Fairness, dass diese Medienschaffenden den Parlamentariern bezüglich Offenlegung von Interessenbindungen gleich behandelt würden, finden die SVP- Kantonsräte Claudio Zanetti (Zollikon) und Claudio Schmid (Bülach) in der Begründung ihrer parlamentarischen Initiative.

Gefordert wird eine Änderung des Geschäftsreglementes des Kantonsrates. Die Journalistinnen und Journalisten sollen Mitgliedschaften in Parteien und politischen Organisationen offenlegen. Zudem soll deren persönlicher politischer Standpunkt - mit Hilfe eines Smartvote-Profils - veröffentlicht werden.

Heute gebe es keine Transparenz über die politischen Standpunkte der «Medienschaffenden, die von der Allgemeinheit finanziert werden». Gemäss den beiden SVP-Politiker schulden sie aber der Bevölkerung in gleichem Mass Rechenschaft über ihre Interessenbindungen wie gewählte Volksvertreterinnen und Volksvertreter. (cal/sda)

Erstellt: 15.11.2010, 16:31 Uhr

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53 Kommentare

Florian Zellweger

15.11.2010, 19:45 Uhr
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Machen wir doch den Deal: Die Parteien legen ihre Spenden offen und die Redaktoren ihre Parteizugehörigkeit. Letzteres schadet nichts, ersteres schafft endlich Transparenz. Antworten


Claudio Beer

15.11.2010, 19:50 Uhr
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Das ist ja in diesem Forum nicht anders. Die Redaktion behält sich ja auch vor, die Kommentare zu unterschlagen, die eben rechtslastig sind. Bei mir zu wiederholten Malen geschehen. Zensur gehört anscheinend auch zur Pressefreiheit der linksorientierten Presse -lies Redaktoren-! Antworten



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