SVP stellt Ursula Gut als langfingrige Trickserin dar

Mit einem umstrittenen Plakat lanciert die SVP den Abstimmungskampf um die Sanierung der BVK. Es zeigt die Finanzdirektorin Ursula Gut als Trickserin beim betrügerischen Hütchenspiel.

«Tricksen wie die Griechen»: Das Abstimmungsplakat der SVP.

«Tricksen wie die Griechen»: Das Abstimmungsplakat der SVP.

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In ihrem neusten Plakat geht die Zürcher SVP voll auf Konfrontation: Sie stellt die Zürcher Finanzdirektorin Ursula Gut (FDP) als langfingrige Trickserin beim betrügerische Hütchenspiel dar. Mit diesem Spiel werden von Taschenspielern und Gaunern regelmässig Touristen betrogen. Auf dem Plakat verwendet Gut auch ein griechisches Hütchen. Plakattittel: «Tricksen wie die Griechen».

Das Plakat wird für die kantonalzürcherische Abstimmung vom 3. März eingesetzt. Dabei geht es um die Sanierung der kantonalen Pensionskasse, genau um die ausserordentliche Verbuchung von 1,6 Milliarden Franken. Gemäss SVP müsste dieser Betrag innerhalb von vier Jahren eingespart werden. Die Regierung und die meisten anderen Parteien möchten diesen Betrag nicht separat einsparen.

«Primitiver persönlicher Angriff»

Nach Ansicht von SP und FDP ist dieses Plakat eine primitiver persönlicher Angriff auf die Person von Ursula Gut. Damit wolle die SVP sämtliche Kantonsangestellten schlecht machen. Über diese durch die SVP erzwungene Abstimmung wolle die SVP bloss eine «erneute Sparrunde auf dem Buckel des Personals» erzwingen, sagt SP-Generalsekretärin Regula Götsch.

Das neueste von SVP-Werber Alexander Segert entworfene Plakat steht in einer Reihe mit den umstrittenen Plakaten wie das «Messerstecher-» oder das «Stiefelplakat». (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 09.01.2013, 17:34 Uhr)

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