SVP und EDU fordern neue Harmos-Vorlage

Nach dem Nein im Kanton Luzern zu Harmos fordern Zürcher SVP- und EDU-Kantonsräte die Überarbeitung der Vorlage. Sie soll durch «Harmos-2» ersetzt werden.

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Mit dem Nein der Luzerner Stimmbevölkerung vom Sonntag sei eine Harmonisierung des Bildungswesens zwischen den Kantonen nur noch über die Köpfe der Luzerner hinweg möglich, hielten Zürcher SVP- und EDU-Kantonsräte heute Montag fest. In einem Postulat fordern sie nun die Überarbeitung der Harmos-Vorlage. Nimmt die Zürcher Regierung das Postulat an, wird die Bildungsdirektion dazu aufgefordert, sich bei der Eidgenössischen Bildungsdirektorenkonferenz für eine neue Harmos-Variante einzusetzen.

«Harmos-2» statt «Harmos»

Konkret wollen die Postulanten, dass sich «Harmos-2» ausschliesslich auf Schuleintrittsalter und Schulpflicht, Dauer und Ziele der Primar- und der Sekundarstufe sowie auf die Anerkennung von Abschlüssen und die Harmonisierung der Übergänge zwischen den Bildungsstufen konzentriert.

Für alle weiteren Belange sollen nach Ansicht der Postulanten die Kantone oberste Instanzen bleiben. Eingereicht hatten das Postulat Matthias Hauser (SVP, Hüntwangen), Samuel Ramseyer (SVP, Niederglatt) und Stephan Dollenmeier (EDU, Rüti). Im Kanton Zürich wird am 30. November über den Beitritt zum Harmos-Konkordat abgestimmt. (tif/sda)

Erstellt: 29.09.2008, 14:35 Uhr

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