Salzsäure im Hallenbad ausgelaufen

Am Montag ereignete sich im Hallenbad Geiselweid ein Chemieunfall. Mehrere Personen mussten evakuiert werden. Ob das Bad wie geplant am 1. Dezember eröffnet werden kann, ist unklar.

Einsatz mit Schutzanzügen: Feuer- und Chemiewehr vor dem Hallenbad Geiselweid in Winterthur.

Einsatz mit Schutzanzügen: Feuer- und Chemiewehr vor dem Hallenbad Geiselweid in Winterthur. Bild: Newspictures.ch/Markus Heinzer

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Am Montagmorgen standen Feuerwehr, Polizei und Sanität beim Hallenbad Geiselweid im Einsatz, nachdem es zu einem Unfall mit Salzsäure gekommen war, wie Leser gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet meldeten. Nach Polizeiangaben sollten sechs Tonnen der Säure von einem Lastwagen in das Gebäude gepumpt werden. Dabei gab es ein Leck, durch das ein Teil der Säure austrat.

Verletzt wurde durch den Vorfall niemand. Die Strasse wurde für den Verkehr zwischenzeitlich gesperrt. Wie der «Landbote» online berichtete, mussten laut Amtschef Dave Mischler Mitarbeiter des im gleichen Gebäude untergebrachten Sportamtes evakuiert werden. Evakuiert wurden auch Bauarbeiter, die im Geiselweid arbeiteten. Ob das Hallenbad nun fristgerecht am 1. Dezember eröffnet werden kann, ist derzeit unklar.

(Erstellt: 19.11.2012, 14:18 Uhr)

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