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«Schade! Wer verkuppelt denn nun?»

15 Jahre lang konnten Singles in der Sendung «Swissdate» auf TeleZüri nach Partnern suchen. Im Juli ist Schluss. Redaktorin Anya Pfister erinnert sich an die Highlights hinter den Kulissen.

Natürlich spielte die Optik eine Rolle bei der Wahl der Singles: Swissdate-Redaktorin Anya Pfister.

Natürlich spielte die Optik eine Rolle bei der Wahl der Singles: Swissdate-Redaktorin Anya Pfister.

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Frau Pfister, «Swissdate» gibts seit 1995. Wie viele Jahre davon haben Sie als Redaktorin der Sendung im Hintergrund gearbeitet?
Ich bin seit über 10 Jahren hinter den Kulissen von «Swissdate» tätig. Dabei habe ich die Kandidaten gecastet, die Sendung zusammengestellt, Ausgang und Chauffeure organisiert und jeweils die Aufnahmeleitung im Studio übernommen.

Was war die schönste Erfahrung, die Sie in dieser Zeit machen konnten?
Wenn sich zwei durch uns gefunden haben. Das war für mich immer wieder eine schöne Sache. Grundsätzlich war es eine positive Erfahrung, dass ich in dieser langen Zeit all diese Menschen kennenlernen durfte.

Gab es denn auch mal Einladungen zu Hochzeiten?
Ja, da gab es sogar einige. Aber die haben meistens am Samstag geheiratet – also genau dann, wenn ich das nächste «Swissdate» produzieren musste. Im Juli, wenn die Sendung abgesetzt wird, kann ich endlich mal an einer Hochzeit dabei sein. Dann heiratet ein Single, der vor ein, zwei Jahren über SMS seine künftige Frau kennengelernt hat.

Das klingt alles wundervoll. Gab es auch Momente, in denen Sie alles hinschmeissen wollten?
Das gab es tatsächlich nie.

Mussten Sie auch schon Kandidaten abweisen?
Ja, das kam vor, wenn jemand nicht kommunikativ genug war.

Spielte die Optik eine Rolle bei der Wahl der Singles?
Natürlich. Wir machen schliesslich eine Fernsehsendung.

Welches war der seltsamste «Swissdate»-Kandidat ihrer Karriere?
Ganz ehrlich: Mir kommt niemand in den Sinn, der aus der Reihe gefallen wäre. Alle Singles waren speziell. Ich wurde in meiner gesamten Zeit als Redaktorin von «Swissdate» nie von einem Kandidaten veräppelt. Das liegt wohl daran, dass wir immer ehrlich und fair mit allen umgegangen sind.

Wie fühlt es sich an, mit lauter verzweifelten Singles zusammenzuarbeiten?
Die waren sehr selten verzweifelt. Ganz im Gegenteil: Die meisten waren total aufgestellt. Sie haben einfach einen anderen Weg eingeschlagen, um jemanden kennenzulernen. Im TV kann man eben mehr Werbung für sich machen als im Ausgang.

Patty Boser, Joël Gilgen, Gabriela Ursprung: Drei ModeratorInnen haben durch die Sendung geführt. Mit wem hat die Arbeit am meisten Spass gemacht?
Mit allen. Patty wie auch Joël sind Profis und waren sehr warmherzig im Umgang mit den Kandidatinnen und –kandidaten. Und an Gabriela schätze ich ihre Power.

Was sagen Sie zum Ende der Sendung im Juli 2010?
Schade! Wer verkuppelt denn nun? (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 02.03.2010, 16:59 Uhr

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29 Kommentare

Elisbaeth Hugentobler

04.03.2010, 13:11 Uhr
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Nun- Swiss Date hat bestimmt nicht allen gefallen. Aber es war doch manchmal lustig und unterhaltend. Die Tele-Züri Leute machen einen guten Job. Herr Gilli hat zurecht eine Auszeichnung erhalten und wird bestimmt ein gutes neues Programm präsentieren. Aber ich kann auch nicht verstehen, warum das Bild von Frau Boser wieder gezeigt wird. Es ist die schlechteste Moderatorin die Tele Zürich zeigt. Antworten


Olga Baumgartner

03.03.2010, 13:47 Uhr
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Manchmal habe ich mir die Sendung angeschaut. Mir hat es gut gefallen, weil ich für mich immer mitgespielt habe: Wer würde am Besten zu wem passen. Dann war ich stolz, wenn ich es gut erraten habe.- Für mich persönlich war kaum ein Kandidat dabei, sei es altershalber oder bin ich vielleicht ein bisschen wählerisch!? Einen Mann könntest du jederzeit " angeln"!!! Antworten


Dante Eggenberger

03.03.2010, 13:44 Uhr
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Swissdate: ein weiterer Beweis dafuer, dass die TV-Macher die Zuschauer/innen fuer so bloed halten, wie sie sind (lach). Antworten


Sinlgle Kandidat

03.03.2010, 13:28 Uhr
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Als Single Kandidat vor drei Jahren mitgemacht: - Wahr: Die Auswahl vis-à-vis war nicht der Hit, die Reaktionen aus dem Fernsehvolk schon. - Der Abend selbst wahr wirklich sehr lustig. Da drei Sendungen miteinander produziert wurden, waren 24 Leute miteinander im Ausgang. Und darunter waren schräge Vögel und es bildete sich eine lustige Meute. - Und meine heutige Lebesparnterin sandte ein SMS.. Antworten


Kurt Hottinger

03.03.2010, 12:48 Uhr
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Patrizia Boser ist DER Grund um einen Sender zu wechseln, aber nicht zu dem Sender mit ihr zu wechseln, sondern um wegzuzappen. Grauenhaft und schrecklich, aber noch schlimmer ist es, dass ihr offenbar dies niemand mitteilt. Im Gegenteil, Gabriela Ursprung hat man gezwungen, wie Frau Boser aufzutreten. So kam es auf alle Fälle rüber...aber eben, man muss es ja nicht schauen. Antworten


Manfred Humbel

03.03.2010, 12:27 Uhr
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Ich erinnere mich noch gut an die Sendung "Herzblatt", aufgenommen vom ORF und auch im Deutschen Fernsehen zu sehen. Im Vergleich zu Herzblatt ist man bei Swiss-Date vor dem Fernseher regelrecht eingeschlafen, das Format war eine Katastrophe, sowie die meisten Singles auch. Man hätte mit einer Wand arbeiten sollen, damit man den Partner erst am Schluss zu Gesicht bekommt, so wie halt bei Herzblatt Antworten


lorenz freiniger

03.03.2010, 12:25 Uhr
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Verschont uns von diesen ewig gleichen Formaten, Gesichter und Phrasen auf Tele Züri. Ob Boser, Gilgen, Gilli oder Ursprung, die Tele Züri Familie macht es einem nicht leicht dranzubleiben. Das krampfhaft Lockere, peinlich Junge, scheinbar Provokante und heuchlerisch Freche der Moderatoren ist durchschaubar und derart peinlich, wie es die Sendung swiss date auch war. Fremdschämen passt bestens! Antworten


w.heinz Schlatter

03.03.2010, 12:22 Uhr
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Zu meiner Zeit brauchten wir noch kein Medium um uns ein Weibchen auf zu reissen. Wir haben noch geflirtet und uns um ein schönes Girl bemüht. Heute jedoch haben alle ein Natel am Ohr und einen "Stöpsel" im anderen. keine Zeit um selbst einen Partner zu finden, Swiss Date muss bereits 20 jährige verkuppeln weil sie schon Panik haben keinen PartnerIn zu finden. Gepasst hats meistens nicht!!!!!!! Antworten


Alfredo Garcia

03.03.2010, 12:08 Uhr
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Hab ich da eine Bildungslücke? Antworten


Bea Messerli

03.03.2010, 12:03 Uhr
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Man sollte der Sendung nochmals eine Chance mit einem neuen Konzept geben. Natürlich mit Frau Ursprung die Ihre Sache sehr gut macht. Ebenso wie Herr Gilgen. Tele Zürich hat Top-Leute die machen einen Super Regio-TV. Nur lasst die Frau Boser wirklich weg, da schalten zu viele um auf einen anderen Sender. Es würde mich freuen, wenn ich am Samstag wieder eine gute Sendung geniessen dürfte. Antworten


Fred Amsteig

03.03.2010, 11:54 Uhr
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"Also zuerst würden wir gogen Ässe go. Und dann vielleicht noch ins Kino. Und der Rest ist deiner Fantasie überloh." Applaus, Applaus, sein Name ist Klaus. Antworten


pary muster

03.03.2010, 11:32 Uhr
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@Gnai Bath: Das „Der Durschnittszürcher“ nun ein Thema weniger hat, glaube ich als Baseler nicht mal. Denn so tief sind die Zücher nun auch nicht. Antworten


Edith Hugentobler

03.03.2010, 11:29 Uhr
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Endlich wird diese oberflächliche Sendung verschwinden. Es war eine Jahrmarkt-zur Schaustellung. Antworten


Thomas Felber

03.03.2010, 11:26 Uhr
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Uh, die bösen Medien überlassen nichts dem Zufall. Nichts passiert im TV ungeplant! Das wäre fatal! Gut, dass die Antworten vorbereitet waren. Nicht auszudenken, wie langweilig und peinlich die Sendung sonst geworden wäre. Es tut uns Zuschauern nicht gut, uns so zu sehen, wie wir wirklich sind. Schlicht und einfach normal und langweilig. Antworten


Gnai Bath

03.03.2010, 11:20 Uhr
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Der Durschnittszürcher hat nun ein Gesprächsthema weniger am Wochenende! Schade! Antworten


Jan Maurer

03.03.2010, 11:19 Uhr
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Legendär war die unheimlich Spontane Interviewführung von Gilgen: Kandidat: Und all das musste ich zuerst einmal verkraften, indem ich ..... Gilgen: Und wie hast du das verkraftet? Antworten


Hans Hugentobler

03.03.2010, 11:17 Uhr
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Eigentlich wirklich schade. Gabriela Ursprung ist eine Top-Moderatorin und macht ihren Job sehr gut. Hoffe sehr dass sie weiterhin am Tele-Züri Bildschirm zu sehen ist. Sie könnte doch die Sendung Lifestyle übernehmen, dann hätte man dort auch eine kompetente Moderatorin und viele würden diese Sendung auch wieder anschauen. Ich denke, die Umstellung auf 1-Kandidaten war eben falsch. Antworten


Alois Tobler

03.03.2010, 11:16 Uhr
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Danke an TeleZüri dass diese Sendung abgeschafft wird - meine Frau freut's weniger. Und Frau Ursprung ist und war Frau Boser so ähnlich, dass das für mich keine Verbesserung darstellte. Das letzte Sendekonzept ist zudem an Ideenlosigkeit und Langweile nicht zu überbieten. Antworten


Lucien Mellberg

03.03.2010, 10:40 Uhr
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Fremdscham pur. Aber zur Verteidigung: auch bei Herzblatt hatten die Kandidaten die Fragen schon vorher. Nur gabs dort begabtere schreiberlinge. Antworten


Joe Meier

03.03.2010, 09:55 Uhr
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Gabriela Ursprung machte einen guten Job, und ist eine sympathische Moderatorin, was aber langweilig wurde, es gab jeweils nur noch ein Kandidat, da machte es keinen Spass mehr die Sendung zu schauen und zb. die Beraterin war dann auch nicht der Hit. Da wurde schon das Konzept schlecht erstellt. Antworten


Bruno Meilie

02.03.2010, 22:50 Uhr
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Eigentlich schade um die Sendung, aber mit dem neuen Konzept haben sie sich wohl selber den Gnadenstoss gegeben, denn wenn einem die Hauptkandidatin oder den Hauptkandidat nicht interessierte, so hat man einfach weiter gezappt. Mit 8 Kandidaten war das einfach besser. Warum nicht eine Sendung, die mit einer Internet-Partnerplattform in origineller Weise vernetzt wird oder eine mit mehr Spontanität Antworten


Simon Vonlanthen

02.03.2010, 21:05 Uhr
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Ich werde die Sendung nicht vemissen, denn ich konnte sie, trotz einigen Versuchen, einfach nicht schauen. Die Antworten der drei Kandidaten waren immer so dermassen peinlich, dass ich einfach umschalten musste. Es hat mich geschmerzt, wie sich Leute, die ich nicht mal kenne, sich so öffentlich blossgestellt haben. Antworten


Roger Müller

02.03.2010, 20:32 Uhr
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Mit Gabriela Ursprung hat man versucht die Sendung umzustellen, doch mit nur noch einem Kandidaten wurde alles viel zu langatmig und noch langweiliger. Die Sendung hätte wirklich einer Auffrischung bedarft von A - Z. Schliesse mich meinen Vorschreibern an, dass das mit den Fragen im voraus zu beantworten ein totaler Witz ist. Ausserdem ist die Erfolgsquote an Verkuppelungen der Sendung bescheiden. Antworten


Daniel Kälin

02.03.2010, 20:24 Uhr
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Ich hatte einmal das zweifelhafte Vergnügen, einer Kollegin beim beantworten der im voraus gestellten Fragen zu helfen. Pro Frage 3 Antworten, Swissdate hatte das letzte Wort und nahm sich dann das Recht heraus, die Antworten nach ihrem Gusto umzubauen. Das hat nichts mit Spontanität und Spannung zu tun. Alles abgekartet und einfach nur peinlich! Schade um Gabriela Ursprung. Antworten


Maria Delfintzis

02.03.2010, 19:16 Uhr
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Schade um Gabriela Ursprung, die wird jetzt verheizt. Frau Ursprung war um ein Vielfaches besser und vor allem natürlicher als ihre Vorgängerin P. Boser. Antworten


Jürg Studer

02.03.2010, 19:12 Uhr
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Swiss Date war/ist doch nur peinlich. Die Kandidaten mussten einzig aufpassen dass sie die Antwort nicht bereits vor der Frage gebracht haben... und dann wurde eh immer der/die bestausehndste KanditatIn ausgewählt. Die Sendung Herzblatt auf einem deutschen Kanal war/ist um Welten besser. Wird wahrscheinlich abgesetzt da sich der letzte Zuschauer verabschiedet hat. Antworten


Remo Barny

02.03.2010, 18:36 Uhr
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Es wundert mich doch schon etwas, dass NIEMAND aber wirklich NIEMAND auf die Idee kam, dass das alte Züri/Siwss Date Muster schlichtweg langweilig war. Die Kandidaten kennen im Vorfeld die Fragen, sehen sich auch schon im Vorfeld etc. Man hätte die ganze Sendung umkrepeln müssen, eine neue Moderatorin hilft das herzlich wenig! Herzblatt als Vorbild hätte schon was gebracht! Antworten


Marc Freiburger

02.03.2010, 17:49 Uhr
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spätestens als ich neulich in der käseabteilung von globus angesprochen wurde, ob ich denn noch single sei und in einer tv-show auf tele züri mitmachen wolle, wurde mir klar, dass die verzweiflung gigantisch sein muss. Antworten


Miachel Herzsprung

02.03.2010, 17:27 Uhr
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Endlich! Antworten



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