Zürich

Startseite · Abo · Immobilien · Job · Auto · Kleinanzeigen

Schlafzimmerräuber brechen nicht nur im Parterre ein

Aktualisiert am 18.02.2010 2 Kommentare

Meist dringen Einbrecher im Erdgeschoss ein. Die Täter, die in Opfikon und Schlieren ihre Opfer im Schlaf überwältigt haben, schrecken jedoch auch vor höher gelegenen Wohnungen nicht zurück.

Artikel zum Thema

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Leser-Reporter

Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...

Dreimal in den letzten drei Wochen wurden Schlafende in ihrer Wohnung von Räubern gefesselt, verletzt und ausgeraubt. Besonders erschreckend: Die 79-jährige Frau und ihr Sohn, die in der Nacht auf Mittwoch in Opfikon ausgeraubt wurden, schliefen in einer Wohnung im vierten Stock eines Mehrfamilienhauses.

Eine Woche zuvor drangen Verbrecher in eine Wohnung in der zweiten Etage ein. Sie kletterten auf den Balkon und öffneten ein gekipptes Fenster. Die 39-jährige Mieterin wurde mit einem Messer bedroht und gefesselt.

Esther Surber von der Kantonspolizei Zürich schliesst einen Zusammenhang zwischen den Fällen nicht aus. «Es sind gewisse Parallelen vorhanden.» Obwohl die Polizei noch nicht von einer Serie sprechen will, fahndet sie nach zwei Männern von durchschnittlicher Statur, die hinter allen drei Einbrüchen vermutet werden. Der eine Täter sprach Schweizerdeutsch, der andere gebrochenes Deutsch. In mindestens zwei der drei Fälle waren die Räuber mit Messern bewaffnet.

Ruhig bleiben, Karte sperren lassen

Um keine unnötige Panik zu schüren, sieht die Polizei von Vorsichtsempfehlungen für die Bewohner oberer Stockwerke ab. Surber rät, verdächtige Wahrnehmungen wie Unbekannte, die ein Haus auskundschaften, sofort der Polizei zu melden. Weil die Täter neben Bargeld jeweils auch Bankkarten und Pin-Codes erpressten, ist Aufmerksamkeit auch bei Geldautomaten gefragt. Wer nachts verdächtige Leute über längere Zeit oder vielleicht mit mehreren Karten hantieren sieht, soll aus sicherem Abstand die Polizei anrufen. Bei wartenden Autos sollte man sich das Kennzeichen merken.

Betroffenen empfiehlt die Polizei, möglichst ruhig zu bleiben und keine aussichtslose Gegenwehr zu leisten. Falls die Verbrecher in den Besitz von Karten und Zugangsdaten gelangen, sollten die Opfer bei der Bank möglichst schnell die Karten sperren lassen.

(cal)

Erstellt: 18.02.2010, 11:30 Uhr

2

Kommentar schreiben







 Ausland



Verbleibende Anzahl Zeichen:

Mit dem Absenden des Kommentars erklärt sich der Leser mit nachfolgenden Bedingungen einverstanden: Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt. Telefonische Auskünfte werden keine erteilt. Ihr Kommentar kann auch auf Google und anderen Suchseiten gefunden werden.

2 Kommentare

Michael Meienhofer

18.02.2010, 14:01 Uhr
Melden

Wunderbare Empfehlungen der Polizei, möglichst Ruhig zu bleiben.Wir alle wissen ja, wie schnell diese Kriminellen wieder auf freiem Fuss sind und weiterhin Angst und Schrecken einjagen,fragt die Betroffenen! Bei unseren Richtern und Politikern liegt es, diesen Taten Einhalt zu gebieten.Schade dass die Kriminellen nicht solche Bürger auswählen -der Erfolg in der Verbrechensbekämpfung wäre frappant. Antworten


Sahra Heller

18.02.2010, 15:54 Uhr
Melden

Erstaunlich, dass dies überhaupt veröffentlicht wird. Man will ja nicht, dass die Leute Sicherheitsängste haben, denn man hat Angst, das bringe der SVP Stimmen. So werden echte Probleme der Bevölkerung, die sich sonst gegen diese schüzten könnte, verschwiegen. Sogar die Polizei macht bei diesem Vertuschen mit, Spricht die SVP das Probleme an, heisst es sofort wieder, die machen Wahlkampf. Antworten



Zürich

Lokalverzeichnis

Werbung

AKTUELLE JOBS

Marktplatz

Populär auf Facebook – Privatsphäre

Umfrage

Am 17. Juni stimmen wir darüber ab: Würden Sie die Volksinitiative «Freie Schulwahl für alle ab der 4. Klasse» heute annehmen?




Live @ Sunset

11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.

Online-Kadermarkt

ALPHA.CH: der online-Kadermarkt der Schweiz.