Zürich

Schwan am Greifensee festgefroren

Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 06.02.2012 6 Kommentare

In Uster überlebte ein Schwan die eisigen Temperaturen nicht. Er fror in der Nacht auf Montag in Ufernähe fest und verendete.

1/8 Regloses Tier: Während die Schwäne links und rechts auf dem Eis den Kopf ins Gefieder gesteckt haben, regt sich der Vogel in der Mitte nicht mehr.
Markus Heinzer, newspictures

   

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Am Montagvormittag hatte die Kantonspolizei Zürich die Seerettung Uster informiert, dass bei Niederuster ein Schwan offenbar auf dem Eis festgefroren war. Zwei Männer der Seerettung rückten aus, um das reglose Tier zu bergen. Ausgerüstet mit einem Wärmeschutzanzug und abgesichert mit einem Seil rückte ein Retter zum Tier vor.

Jegliche Hilfe kam zu spät. Der Seeretter konnte nur noch den gefrorenen Kadaver bergen. «Wir wissen nicht, wie lange der Schwan bereits tot war», sagt Andreas Benne, Stabsunteroffizier der Seerettung Uster, auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch.

Eis zu wenig dick

Dass Seevögel in der Kälte sterben, kommt laut Benne nicht oft vor. «Wenn sich Eis bildet, haben wir ein bis zwei Fälle im Jahr.» Letztes Jahr war es so warm, dass kein Vogel erfror. Der tote Schwan wurde zur Kadaversammelstelle gebracht.

Obwohl die Eisdecke am Ufer des Greifensees mit jedem Kältetag wächst, warnt die Polizei davor, die Eisfläche zu betreten. Das Eis ist nach wie vor viel zu wenig dick, um Menschen tragen zu können. Ob und wann das Eis freigegeben werden kann, wird frühestens Ende Woche klar.

(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 06.02.2012, 15:12 Uhr

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6 Kommentare

Sacha Meier

07.02.2012, 02:48 Uhr
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Tja, sowas passiert nun einmal, wenn es der Staat es trotz auf vollen Touren laufender Gesetzesproduktion versäumt, den in der Schweiz niedergelassenen Schwänen das Einfüllen von Frostschutzmittel vor Wintereinbruch vorzuschreiben. Antworten


Susanne Halden

07.02.2012, 10:41 Uhr
Melden 5 Empfehlung

Obwohl prinzipiell durchaus positiv gegenüber Schwänen eingestellt muss ich festhalten, dass derartige Artikel so etwas von überflüssig sind. Antworten



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