Zürich
Schweinegrippe: Unispital verzichtet auf Maskentragpflicht
Von Christoph Landolt. Aktualisiert am 07.12.2009 6 Kommentare
Keine Maskentragpflicht: Universitätsspital Zürich. (Bild: Keystone)
Schweinegrippe-Patienten kommen in seperates Zimmer: Triemlispital. (Bild: Keystone)
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Seit einigen Tagen schreibt das Spital Uster dem Pflegepersonal das Tragen von Masken vor – zumindest jenen Mitarbeitern, die sich bisher einer Impfung widersetzt haben.
Auch das Zürcher Triemlispital lässt Vorsicht walten, wenn es um die H1N1-Prävention geht: In den Risikobereichen wie der Gebärabteilung oder der Kinderklinik gilt für ungeimpfte Mitarbeiter eine Maskentragpflicht. Patienten, die sich auf dem Notfall mit Schweinegrippe-Symptomen melden, erhalten beim Empfang eine Maske und werden in einem seperaten Zimmer behandelt. Nach Angabe des Leiters der Infektiologie, Gerhard Eich, haben sich bisher 40 Prozent der Triemli-Mitarbeiter impfen lassen.
Winterthur: Auch Besucher müssen Maske tragen
Im Spital Winterthur haben sich bisher über 1000 Mitarbeiter einer Impfung unterzogen, was rund der Hälfte der Belegschaft entspricht. Ein Maskenobligatorium gilt überall dort, wo Kinder behandelt werden, sowie in der Onkologie. Selbst Besucher müssen sich in Winterthur eine Maske überziehen.
Unispital: Kein Obligatorium
Nicht für nötig gehalten wird ein Obligatorium am Unispital in Zürich. «Bei uns gibt es keine Maskentragpflicht», erklärt Sprecherin Viviane Gutzwiller auf Anfrage von Tagesanzeiger.ch. Das Unispital behalte sich einen solchen Schritt aber vor, wenn sich die Situation verschlimmere. Wie viele Mitarbeiter gegen das Virus geimpft sind, konnte sie nicht genau beziffern.
Keine Freude an den Massnahmen in Uster, Winterthur und am Triemli hat das betroffene Pflegepersonal: Die Gewerkschaften geiseln die Massnahme, die auch in den Spitälern in Genf, Bern und St.Gallen gilt, als «diskriminierend».
(Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 07.12.2009, 10:48 Uhr
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6 Kommentare
Als potentieller Patient oder Angehöriger von Patienten kann man nur den Kopf schütteln über die renitente und uneinsichtige Haltung eines Teil des Pflegepersonals und der Ärzteschaft. Dass sich mehr Ärzte als Krankenpflegepersonen impfen lassen, scheint darauf hinzuweisen, dass sich impfen lassen auch eine Frage von Intelligenz und Bildung ist. Antworten
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