Zürich
Sechseläutenplatz: Stein statt Gras
Aktualisiert am 11.05.2009 75 Kommentare
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Der Baubeginn für das unterirdische Parkhaus Opéra in diesem Sommer sei der erste Schritt für die Aufwertung und Neugestaltung des Sechseläutenplatzes, hiess es an einer Medienkonferenz vom Montag.
Ab Frühjahr 2011 werde dann der heute im Alltag kaum genutzte, aber für Zürich sehr bedeutende Sechseläutenplatz umgestaltet. 2012 wird der neue Platz, auf dem jeweils im Frühjahr der Böögg verbrannt wird, neu eröffnet.
Zunächst entsteht unter dem heutigen Theaterplatz vor dem Opernhaus ein zweigeschossiges Parkhaus mit 299 Plätzen – 50 davon für Dauermieter. Im Frühsommer 2011 soll es in Betrieb genommen werden. Erstellt und betrieben wird das Parkhaus von einem privaten Konsortium. Die heute vorhandenen 165 Parkplätze vor dem Opernhaus verschwinden.
Valser-Quarzit wie auf dem Bundesplatz
Aus der Sechseläutenwiese und dem Theaterplatz wird der neue Sechseläutenplatz – mit 16'000 Quadratmetern Fläche der grösste innerstädtische Platz der Schweiz. Der ganze Platz vom Opernhaus bis zur Tramhaltestelle Bellevue wird verkehrsfrei. Er soll künftig vor allem von der Öffentlichkeit genutzt werden können, sagte François Aellen vom städtischen Tiefbauamt.
Die Oberfläche des Platzes wird grösstenteils aus Valser-Quarzit bestehen. Es sei der gleiche Naturstein, der für den Bundesplatz in Bern verwendet wurde, allerdings werde er «ganz anders eingesetzt», sagte die ehemalige Bundespolitikerin und heutige Stadträtin Ruth Genner (Grüne). Der neue Platz werde «einzigartig».
Für den Umritt am Sechseläuten und die Gastspiele des Circus Knie ist eine dicke Granulatschicht geplant. Für die Begrünung und den Schatten sorgen über den Platz verteilte Bauminseln. Zudem sind Sitzgelegenheiten und Wasserelemente geplant. (los/sda)
Erstellt: 11.05.2009, 15:14 Uhr
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