So fliegt der Passagier im neuen Swiss-Jet

Das neue Flaggschiff der Swiss ist in Zürich angekommen. Im Vergleich zu ihrem Vorgänger verbraucht die Boeing 777 weniger Kerosin, ist schneller, leiser – und enger.

Riesige Bildschirme, eine private Garderobe und Touchscreens: Das bietet die neue Boeing der Swiss. Videos: Adrian Panholzer und Pia Wertheimer

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Das neue Flaggschiff der Swiss steht seit Freitagmorgen in Zürich. In den kommenden Wochen wird die Boeing 777-300ER auf Routen in Europa eingesetzt, um dann im Sommerflugplan Destinationen wie Hongkong, Los Angeles oder São Paulo anzufliegen. Insgesamt wird die Swiss neun dieser Flugzeuge in Betrieb nehmen, die den Airbus A340 ablösen.

«Das war ein Wahnsinnserlebnis»: Die Freude über das neue Flaggschiff der Swiss ist gross.

Die Boeing fasst über alle Klassen hinweg gesehen 120 Passagiere mehr als der Airbus. Die Holzklasse bietet Platz für 270 Passagiere, dies allein sind 106 mehr als die Economy des Airbus. Das hat seinen Preis: Zwar ist der neue Flieger rund 10 Meter länger als sein Vorgänger, trotzdem ist der Sitzabstand seiner Economyklasse im Vergleich zum A340 um 2,5 Zentimeter kleiner und mit gut 78 Zentimetern gleich gross wie beim A330. Eine neue Sitzkonstruktion soll aber laut Swiss-Sprecher Stefan Vasic eine grössere gefühlte Beinfreiheit verleihen.

Anders als beim Airbus, in dem die Bordunterhaltung per verkabelte Fernbedienung zu steuern ist, verfügt die Boeing über einen 11 Zoll grossen Berührungsbildschirm. Zudem ist jeder Sitz mit einem USB-Anschluss ausgerüstet.

Einzel- und Zweiersitze in der Business

Auch die Businessklasse der Boeing ist mit 62 Sitzen grösser als jene des Airbus mit 47 Sitzen. Die Passagiere der Geschäftsklasse werden durch ein schubladeartiges Fach in der Triple Seven aber mehr privaten Stauraum haben. Neben einem 16-Zoll-Bildschirm verfügt auch die Fernbedienung über einen Screen, welcher neben den Bedienungsfunktionen eine bewegte Weltkarte zeigt.

Die Business der Boeing 777 hat eine sogenannt modulare Sitzanordnung, sprich Reihen mit Doppel- und Einzelsitzen. In den Zweierreihen kommen die Fluggäste am Fenster allerdings auch im neuen Flieger nicht umhin, über ihren Sitznachbarn zu klettern, wenn dieser liegt.

Grösster Bildschirm der Industrie

Die First ist, was die Anzahl Sitze betrifft (8), in beiden Maschinen gleich gross. Mit 32 Zoll sind die Bildschirme der Bordunterhaltung die grössten, welche die Airline-Industrie zu bieten hat – das verspricht jedenfalls die Airline. Wie auch in der Business besteht dessen Fernbedienung aus einem kleinen zweiten Bildschirm.

Die Blenden der drei Kabinenfenster pro Sitz lassen sich elektromechanisch gleichzeitig bedienen. Eine Wand, die zwischen den Zweiersitzen hochgefahren werden kann, soll zudem für Privatsphäre sorgen. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 29.01.2016, 17:57 Uhr)

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