So haben die Gemeinden abgestimmt

In verschiedenen Gemeinden im Kanton kamen lokale Vorlagen vors Volk. Die Resultate im Überblick.

Stimmbürger sagen Ja zu einer Gemeindefusion, nur ist noch unklar mit wem: Gemeinde Kyburg.

Stimmbürger sagen Ja zu einer Gemeindefusion, nur ist noch unklar mit wem: Gemeinde Kyburg. Bild: Keystone

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Säuliamt: Golfplatz Zugersee

Der umstrittene Golfplatz Zugersee ist vom Tisch: Eine grosse Mehrheit der Säuliämter lehnte es ab, dass dieses Naherholungsgebiet zu einem Park für Golfspieler wird. Alle 14 Gemeinden des Bezirks Affoltern lehnten die Richtplanänderung deutlich ab. Die Zonenplan-Abstimmung in der Zuger Gemeinde Baar wird damit überflüssig.

Wetzikon: Ja zu Bus-Versuchsbetrieb

Die Wetzikerinnen und Wetziker haben grünes Licht zum Versuchsbetrieb für Bus-Verbindungen zwischen Pfäffikon, Wetzikon und Hittnau gegeben. Sie haben mit 3239 Ja zu 1667 Nein einen 1,67-Millionen-Kredit gutgeheissen.

Hofstetten und Schlatt: Gemeinde-Fusion gescheitert

Die geplante Gemeindefusion von Hofstetten und Schlatt im Bezirk Winterthur ist gescheitert. Die Stimmbürger von Hofstetten wollen trotz hoher Steuerbelastung eigenständig bleiben und haben eine gemeinsame Zukunft mit Schlatt abgelehnt.Der Nein-Stimmenanteil in Hofstetten lag bei 73 Prozent. Offen für eine Fusion zeigten sich nur die Schlatter. In dieser Gemeinde sagten 205 Einwohnerinnen und Einwohner Ja zum Zusammenschluss. Nur 98 waren dagegen. Die Hofstetter jedoch schmetterten den Hochzeitsantrag mit 207 Nein zu 76 Ja ab.

Rüschlikon: Ja zu Seeuferanlagen

Die Gemeinde Rüschlikon kann die Seeuferanlagen modernisieren. Die Stimmberechtigten haben zugestimmt, dafür 6 Millionen Franken auszugeben. Für die Seeufer-Vorlage stimmten 744, dagegen waren 686. Die Stimmbeteiligung lag bei 43,6 Prozent. Mit dem Geld sollen die Seeanlagen Marbach, an der Grenze zu Thalwil, sowie Suntenau und die Anlage beim Schiffssteg modernisiert werden. Sie sind alle zwischen 30 und 40 Jahre alt. Der bauliche Zustand ist schlecht und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen.

Pfäffikon: Gemeinderat wieder komplett

Die Gemeinde Pfäffikon im Zürcher Oberland hat am Sonntag zwei neue Gemeinderäte gewählt. Es sind dies Karin Hügli Schweizer (EVP) und Lukas Steudler (FDP). Sie erreichten 1273, respektive 1158 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 31,9 Prozent. Das Ressort Gesundheit und das Ressort Verkehrswesen waren in Pfäffikon seit Monaten vakant. Sozialvorsteherin Ursula Angst- Vonwiller (SP) starb Ende Juli. Der Verkehrsvorstand Martin Hirschi (FDP) wurde im August vom Gemeinderat «wegen einer Summe an Verfehlungen im persönlichen Verhalten» entmachtet, so dass er schliesslich freiwillig zurücktrat. Die SP schickte mit Mario Snozzi zwar einen eigenen Kandidaten ins Rennen, um den Sitz zu halten. Snozzi erreichte auch das absolute Mehr, schied aber als überzählig aus.

Kyburg: Ja zur Brautschau

Die Gemeinde Kyburg bei Winterthur geht auf Brautschau. Die Stimmberechtigten haben am Sonntag einem Grundsatzentscheid zu einer Gemeindefusion zugestimmt. Mit welcher Nachbargemeinde sich Kyburg zusammentun will, ist aber noch unklar. Der Entscheid fiel mit 185 Ja- zu 29 Nein-Stimmen deutlich. Die Stimmbeteiligung betrug 77 Prozent. Als potenzielle Partner sind für die Kyburger etwa die Nachbargemeinden Illnau-Effretikon oder Weisslingen denkbar. (jcu/sda)

(Erstellt: 25.11.2012, 17:38 Uhr)

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