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Stargäste des WEF landen im Minutentakt

Von Felix Schindler. Aktualisiert am 27.01.2010

Staatspräsidenten und Firmenbosse auf dem Weg zum WEF fliegen derzeit den Flughafen Zürich an. Der kanadische Premier Stephen Harper ist gelandet, Nicolas Sarkozy wird in den nächsten Stunden erwartet.

Ganz in schwarz: Der kanadische Premierminister Stephen Harper reist mit einem Flugzeug der Luftwaffe in die Schweiz.

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In den vergangenen zwei Tagen sind Delegationen aus Brasilien, China, Südafrika, Kuwait und Spanien gelandet. Heute Mittwochmorgen traf der kanadische Premierminister Stephen Harper in einer Maschine der kanadischen Luftwaffe ein. Mehrere Polizeifahrzeuge flankierten das Flugzeug auf seinem Standplatz, während Harper in einen Helikopter umgestiegen ist.

Während der Landung waren Duzende Objektive auf das Flugzeug gerichtet: Der Helikopterlandeplatz des Flughafens Zürich war gesäumt mit sogenannten Planespottern – darunter auch einige aus Deutschland und Grossbritannien. Während des WEFs ist ihre Jagdsasison: Sie stehen am Zaun auf mitgebrachten Leitern und schiessen mit semiprofessionellen Fotoausrüstungen Bilder der selten zu sehenden Flugzeugen und notieren akribisch jede Flugbewegung.

Sarkozy kommt am Nachmittag

Zwei von ihnen kannten sogar die Landezeit der kanadischen Maschine. Informationen, die eigentlich geheim gehalten werden. Um die gute Beziehung zu ihrer Quelle nicht zu gefährden, wollen sie anonym bleiben. Woher sie all die unangekündigten Flieger kennen? «Es gibt Listen», sagen sie nur. Sie beide gehören zur alten Garde der Planespotter, der jüngere jagt seit 30 Jahren nach Fotos, lagert zuhause über 50'000 Dias und drei Terrabyte digitalisiertes Bildmaterial. Der ältere ist seit 30 Jahren dabei und lässt die Kamera inzwischen zuhause. «Ich habe in meinem Leben schon weit über 100'000 Flugzeuge beobachtet. Jetzt brauche ich keine Fotos mehr zu machen.»

Jetzt warten sie auf die Maschine des französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, der heute Mittwochnachmittag erwartet wird. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.01.2010, 12:38 Uhr

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