Streit mit dem Chef endet blutig

Ein Schweizer richtete sich während eines Konfliktes mit seinem Vorgesetzten selbst. Er stach sich ein Messer in die Brust.

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Ein 43-jähriger Schweizer hat sich am Mittwochmorgen in Wädenswil ZH selbst erstochen. Die Tat ereignete sich, als der Mann mit seinem Chef ein Gespräch führte, wie die Zürcher Kantonspolizei mitteilte.

Reanimationsbemühungen waren vergeblich

Im Laufe der Diskussion, die kurz vor 8 Uhr stattfand, kam es zu Meinungsverschiedenheiten. Gemäss Polizei-Ermittlungen packte der 43-Jährige unvermittelt ein Messer, das er bei sich hatte, und stach sich in die Brust.

Die Sanität war innert kurzer Zeit am Unglücksort. Trotz der Reanimationsbemühungen starb der Mann wenig später. Die Angestellten des Unternehmens, auch der Vorgesetzte, der mit dem Mann diskutiert hatte, werden laut Mitteilung psychologisch betreut.

Polizei hält Details zurück

Die Polizei hielt sich mit Auskünften sehr zurück, wie dies bei Selbsttötungen die Regel ist. So gab Kapo-Sprecher Werner Benz etwa weder Auskunft darüber, worüber die beiden Männer gesprochen hatten, noch, was für eine Art Messer der 43-Jährige benutzte. Beim Chef habe es sich um einen Vorgesetzten des 43-Jährigen gehandelt, nicht um den obersten Chef des Unternehmens, stellte Benz klar.

Ob der Mann Familie habe und ob er als suizidgefährdet bekannt gab, wusste Benz nicht. Motiv, genauer Hergang und andere Aspekte der ungewöhnlichen Selbsttötung müssten erst noch von den Behörden abgeklärt werden.

(fsc/sda)

Erstellt: 07.08.2008, 18:09 Uhr

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