Swissdate-Moderator: Bitte nicht über 40

Bei TeleZüri wird der Moderationsjob von Swissdate frei. Nun sucht der Sender in einem öffentlichen Casting nach neuen Gesichtern für die Dating-Show. Wer allerdings über 40 Jahre alt ist, kann sich die Bewerbung sparen.

Der Moderationsjob der beliebten Datingshow auf TeleZüri muss neu besetzt werden. Der Sender setzt auf Live-Casting.

Der Moderationsjob der beliebten Datingshow auf TeleZüri muss neu besetzt werden. Der Sender setzt auf Live-Casting.

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Herr Köppel, in Ihrer Swissdate-Redaktion gingen nach dem Aufruf zur Casting-Show für die Nachfolge von Joël Gilgen schon 200 Anfragen ein. Werden Sie all diese Leute zum Casting einladen?
Das müssen wir jetzt noch klären, wir machen das schliesslich zum ersten Mal. Wenn es bei dieser Anzahl Bewerbungen bleibt, dann wollen wir wirklich alle sehen. Wenn es mehr als 1000 werden, dann müssen wir eine Vorselektion machen.

Und nach welchen Kriterien wird ausgewählt?
Es muss eine Person sein, die telegen ist. Sie muss aufgeschlossen und frisch rüber kommen. Und sie muss Menschen gern haben, schliesslich arbeiten wir jede Woche mit acht Singles zusammen, die noch keinerlei Medien- oder TV-Erfahrung haben. Die Kandidaten müssen dem Moderator oder der Moderatorin vertrauen und sie müssen sich öffnen können.

Das sind Anforderungen, die nicht jeder Laie erfüllen kann. Also doch nur was für Profis?
Nein, es kann jeder Laie kommen. Wir hoffen allerdings schon auch auf Anfragen von Leuten mit TV- oder Radioerfahrung. Schlussendlich müssen die Leute am Casting ihr Talent beweisen können – unabhängig von ihrer Erfahrung. Wenn sie das nicht schaffen, fliegen sie raus.

Welche Rolle spielt die Optik und das Alter?
Natürlich sollte die Person attraktiv sein, und es ist auch nicht unser Ziel, einen Moderator oder eine Moderatorin über 40 einzustellen. Schliesslich wollen wir ja ein unverbrauchtes, frisches Talent für die Sendung. Aber telegen zu sein, hat nichts mit dem Alter zu tun. Man muss sich wohl fühlen vor der Kamera.

Öffentliche Castings finden heute zu jeder Gelegenheit und für jeden frei werdenden Job statt. Ist dieses Sendungsformat nicht völlig ausgereizt?
Ich finde nicht. Abgesehen davon bieten wir einen tollen Job mit Zukunft an und nicht irgendwas. Wer hier das Rennen macht, bekommt einen unbefristeten Arbeitsvertrag, einen guten Lohn und einen Job mit viel Renommée. Wer es nicht schafft, hat durch das Casting immerhin die Chancen, sich am Fernsehen etwas Publicity zu verschaffen und bekommt so vielleicht andere Jobangebote aus der Branche.

Und wie hoch ist dieser Lohn?
Darüber gebe ich keine Auskunft. Sicher ist: Es wird eine 40-Prozent-Stelle sein. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

Erstellt: 13.10.2008, 15:05 Uhr

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