Zürich
Tausende Schwimmer müssen zwei Jahre auf City-Hallenbad verzichten
Aktualisiert am 27.01.2010 5 Kommentare
Bleibt über zwei Jahre geschlossen: City-Hallenbad inmitten von Zürich. (Bild: TA)
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Das Hallenbad im Herzen Zürichs wird ab dem 3. Mai für Sanierungsarbeiten geschlossen. Gemäss Stadtzürcher Sportamt sind die Arbeiten «aus Sicherheits- und Hygienegründen sowie zur Erhaltung der Bausubstanz» dringend notwendig. Die wöchentlich über 8000 Besucher müssen deshalb auf andere Bäder ausweichen.
Das Hallenbad aus dem Jahr 1941, das letztmals vor 25 Jahren umfassend saniert wurde, wird täglich von rund 1200 Badegästen besucht. Während des Umbaus werden die Betriebszeiten in den übrigen sechs Stadtzürcher Hallenbädern ausgedehnt, wie das Sportamt in seiner Mitteilung vom Dienstag schreibt.
Kein schwimmendes Becken auf dem See
Die Erstellung eines Provisoriums scheiterte an den hohen Kosten. 100'000 Franken wurden in die Prüfung von Provisorien durch Statiker, Architekten und Geologen gesteckt. Die günstigste Variante für ein zentral gelegenes 50-Meter-Schwimmbecken hätte aber mehr als fünf Millionen Franken gekostet.
Geprüft wurden unter anderem das Projekt eines Ballons auf dem Kasernenareal (ähnlich wie bei Tennishallen), ein schwimmendes Becken auf dem See sowie eine Konstruktion über der Sihl, ähnlich wie das ehemalige Parkdeck.
Längere Öffnungszeiten
Statt eines Provisoriums beschloss das Sportamt, den Badegästen in den übrigen sechs Hallenbädern zusätzlich 35 Betriebsstunden pro Woche anzubieten. Auch in den Schulschwimmanlagen werde der öffentliche Badebetrieb im Rahmen der Möglichkeiten erweitert, heisst es in der Mitteilung.
Das Hallenbad City wird für 44 Millionen Franken saniert. Erneuert wird die Wasseraufbereitung und die Haustechnik. Zudem wird ein zusätzliches Nichtschwimmerbecken erstellt.
Die Hallendecke wird mit der ursprünglichen Glaskonstruktion wiederhergestellt. Dadurch erhält die Schwimmhalle noch mehr Tageslicht. Das Hallenbad wird künftig auch für Gäste im Rollstuhl zugänglich sein. (ep/sda)
Erstellt: 27.01.2010, 09:06 Uhr
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5 Kommentare
eine zweijährige Schliessung ist alles andere als lustig. Aber über 5 Mio für ein 2jähriges Provisorium wäre Verschleuderung unserer Steuergelder gewesen, obwohl die beschriebenen Alternativen für uns Schwimmer sehr verlockend gewesen wären:-) Hoffen wir dass das Bauteam seine Arbeiten im Griff hat und uns nicht länger als zwei Jahre warten lässt!! Antworten
Es ist ein Hohn, was hier für Kosten produziert werden: 2 Jahre! Was das den Steuerzahler kostet! Das könnte viel schneller abgebrochen und hochgezogen werden. Typisch link/grüne Versager- und Verschwenderpolitik, dem Volk aber sagen, macht mehr Sport. Dazu ist das Hallenbad ein Treffpunkt für soziale Kontakte und das soll dahinfallen, für 2 Jahre. Einfach beschämend und Zürich will 'IN' sein... Antworten
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