Tiefe Zürcher Stimmbeteiligung

Ein geringer Teil der Zürcher und Winterthurer will sich am Abstimmungswochenende via Stimmzettel zu den kantonalen und städtischen Vorlagen äussern.

In Winterthur ist die Stimmbeteiligung unterdurchschnittlich: Am Sonntag schliessen die Urnen.

In Winterthur ist die Stimmbeteiligung unterdurchschnittlich: Am Sonntag schliessen die Urnen. Bild: Keystone

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Die Zürcher stimmen am kommenden Sonntag über eine städtische und drei kantonale Vorlagen ab. Zur Debatte stehen der Erweiterungsbau des Kunsthauses, zwei Mietinitiativen und die Vorlagen zur Grundstufe.

Bei der Stimmregisterzentrale der Stadt Zürich sind bis heute Freitag rund 65'400 Stimmkuverts eingegangen. Dies entspricht einer Stimmbeteiligung von 28,7 Prozent. Im Vergleich dazu wurden bis am Freitag vor dem Urnengang vom 23. September 2012 rund 75'400 Stimmkuverts zurückgesandt. Dies entsprach einer Stimmbeteiligung von 33 Prozent. Ein Sprecher des Statistischen Amtes der Stadt Zürich erklärt sich das geringere Interesse damit, dass keine zugkräftigen Bundesvorlagen zur Abstimmung stünden. Diese führten traditionellerweise zu einer höheren Stimmbeteiligung.

Winterthurer Stimmbeteiligung unterdurchschnittlich

In Winterthur äussern sich die Stimmberechtigten gleich zu drei Vorlagen: Einem Kredit für ein stadtweites Glasfasernetz, der Initiative «Winergie 2050» der Grünen mit Gegenvorschlag vom Stadtrat und der SVP-Initiative «Mehr Sicherheit für die Grossstadt Winterthur» mitsamt Gegenvorschlag der Exekutive.

Die bisherige Beteiligung der Winterthurer an den Abstimmungen liegt unter dem üblichen Durchschnitt: Laut Walter Boshard, stellvertretender Stadtschreiber, wurden bis am Freitagmittag 19'249 Kuverts zurückgeschickt. Das kommt 28,5 Prozent gleich. Boshard prognostiziert, dass rund 35 Prozent der Winterthurer ihre Meinung äussern werden. Zum Vergleich gingen bei der Abstimmung zum Cabriodach fürs Freibad Geiselweid im September 42,2 Prozent an die Urne. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)

(Erstellt: 23.11.2012, 15:05 Uhr)

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