Zürich
Busse und Trams verkehren wieder normal
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 15.02.2012 56 Kommentare
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Stockender Verkehr: Auch vor dem Westportal des Gubristtunnels kommen die Autos nur langsam voran.
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Der Schneefall verlangsamte in der Stadt Zürich den Verkehr auf den Strassen. Die Trams der VBZ verkehrten in unregelmässigen Abständen. Noch stärker betroffen waren die Busverbindungen. Diverse Linien verkehrten in unregelmässigen Abständen, wurden umgeleitet oder vorübergehend eingestellt. Um 14.30 Uhr melden die VBZ, dass die Störungen auf dem Liniennetz behoben wurden.
Flugbetrieb eingeschränkt
Am Flughafen Zürich mussten wegen des Schnees bisher 26 Starts und 26 Landungen annulliert werden. Über die Mittagszeit gab es bei den Langstreckenflügen Verspätungen von bis zu einer Stunde, da die Flugzeuge Anschlusspassagiere abwarten mussten, wie es auf Anfrage hiess. Seit Stunden schneit es auf dem ganzen Kantonsgebiet. Die Räumungsfahrzeuge stehen im Dauereinsatz. Trotzdem hat sich auf vielen Strassen eine rutschige Schneeschicht gebildet. Der Neuschnee, der in der Nacht auf Mittwoch fiel, hat am Morgen im Kanton Zürich für zahlreiche Unfälle gesorgt.
Die Polizei weiss von mindestens zwei Dutzend Unfällen, die in den Morgenstunden passiert sind. Die tatsächliche Zahl dürfte allerdings noch etwas höher sein, da kleinere Vorfälle, die zwischen den Betroffenen per Unfallprotokoll abgewickelt werden können, nicht polizeilich erfasst sind.
Zu schnell durch den Schnee
Die häufigsten Unfallgründe waren zu hohe Geschwindigkeit und das zu nahe Auffahren an das vordere Fahrzeug. In einigen Fällen rutschten Autos auch von der Strasse und prallten in Abschrankungen, Kandelaber und Inselschutzpfosten.
Die anhaltenden Schneefälle und die unsicheren Strassenverhältnisse haben zu mehreren Staus im Morgenverkehr geführt. Gleich eingangs Stadt zwischen Brunau und Wiedikon stockte der Verkehr. Überlastungen gab es zwischen der Verzweigung Limmattal, Zürich-Ost und Affoltern. Zwischen Töss und Wülflingen kamen die Autofahrer ebenfalls nur langsam voran.
Wegen eines Unfalls auf dem Autobahnzubringer staute sich der Verkehr zwischen Hinwil und dem Autobahndreieck. Und auf der Seestrasse bei Küsnacht kam es zu einem Wasserleitungsbruch, der zu Verkehrsbehinderungen führte. Zwischen dem Hardturm und dem Autobahnkreuz kam der Verkehr ebenfalls wegen eines Unfalls ins Stocken.
Grund für Unfälle: Nichtanpassen der Geschwindigkeit
Rund zwei Dutzend Verkehrsunfälle waren es insgesamt, die die Kantonspolizei Zürich am Mittwochmorgen zwischen 5 und 8 Uhr registriert hat. Es handle sich ausschliesslich um Sachschadenunfälle, heisst es in einer Medienmitteilung. «Verkehrsunfälle, die zwischen den Unfallparteien bilateral per Unfallprotokoll abgewickelt wurden, sind polizeilich nicht registriert und somit auch nicht als Unfallzahl erfasst.»
Der Grund für die meisten Unfälle sei das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die gegebenen Verhältnisse oder das Nichteinhalten von genügend Abstand auf die vorderen Fahrzeuge, heisst es weiter. Ein Unfallschwerpunkt sei jedoch nicht auszumachen. Vereinzelt seien Fahrzeuge von der Fahrbahn abgekommen und fuhren in Inselschutzpfosten, Kandelaber oder Abschrankungen.
Zahlreiche Busse eingestellt oder umgeleitet
Auch im öffentlichen Verkehr kommt es aufgrund des starken Schneefalls und vereister Strassen zu Unterbrüchen, Ausfällen oder Verspätungen. Die Linie 80 verkehrt nur zwischen Bahnhof Oerlikon Nord und Triemli. Die Linie 91 ist zwischen Buchholz und Zollikon eingestellt.
Die Buslinien 32 und 69 verkehren wieder. Es ist jedoch mit Verspätungen zu rechnen. Wie lange die Störung noch andauern wird, ist unklar. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 15.02.2012, 07:35 Uhr
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56 Kommentare
Vielleicht sind 10m Abstand oder weniger, bei 80/100km/h eben doch zu wenig (doofe Physik, ich weiss) und das Weisse unter den Füssen / Rädern ist ... Schneeee ..... rutsch rutsch ..... bum . Wenn`s der Grossteil der Autofahrer bei trockener Strasse nicht können, wie sollen Sie`s dan bei Schnee können? Antworten
Es sind nicht die prekären Strassenverhältnisse, sondern die prekären Fahrverhalten der Lenker und deren masslose Selbstüberschätzung. Zudem kommt noch ein anderer Faktor, von der trockenen Wohnung in die trockene Tiefgarage ins trockene Fahrzeug und wie schätzen nun die Sinne die Strassenzustände ein? Leute lernt wieder Autofahren! Antworten
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