Zürich
Viermal mehr hochqualifizierte Ausländerinnen ohne Kinder
Aktualisiert am 07.07.2011 6 Kommentare
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In den letzten zehn Jahren zogen vor allem ausländische Arbeitskräfte mit einer höheren Berufsbildung oder einem Universitätsabschluss nach Zürich. Viele kamen direkt nach ihrer Ausbildung in die Schweiz. Entsprechend hat der Anteil der nicht verheirateten und kinderlosen Ausländerinnen und Ausländer in den letzten 15 Jahren stark zugenommen.
So betrug 1995 der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer ohne Familienverband in der Stadt Zürich ein Drittel. Aktuell liegt er bei fast der Hälfte, wie Statistik Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte. Damit ist der Anteil gleich hoch wie bei der Schweizer Bevölkerung.
Viele Familien aus Balkanstaaten
Die ausländischen Personen ohne Familie stammen besonders häufig aus Nord- und Westeuropa. Die grösste Gruppe sind dabei die Deutschen. Auch viele Menschen aus Osteuropa leben ohne Familienanschluss in Zürich. Anders ist es bei den Personen aus den Balkanstaaten: Viele suchten mit ihren Familien in den 1990er-Jahren in der Schweiz Schutz vor dem Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien.
Zugenommen hat auch die Zahl der hochqualifizierten ausländischen Frauen. Der Anteil erhöhte sich dabei zwischen 2000 und 2009 von 12 auf 44 Prozent und ist nun beinahe gleich gross wie jener der ausländischen Männer (45,5 Prozent). Ein Drittel der erwerbstätigen ausländischen Frauen verfügt aber nach wie vor über keine Berufsbildung.
Dass die Zürcher Bevölkerung seit zehn Jahren wieder wächst, liegt vor allem an der Zuwanderung. Statistik Stadt Zürich rechnet, dass auch in den nächsten Jahren jeweils mehr ausländische Personen nach Zürich ziehen als von Zürich weg. Wegen der Einbürgerungen werde sich der Anteil der ausländischen Wohnbevölkerung in den nächsten 15 Jahren aber trotzdem wieder auf rund ein Viertel reduzieren. (ep)
Erstellt: 07.07.2011, 13:26 Uhr
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6 Kommentare
Warum habe ich damals vor 20 Jahren eine Latein Matur gemacht, wenn heute Deutsche mit ihrem "Abitur " gleichgestellt werden? Da frag ich mich immer wieder, wie die unterschiedlichen Niveaus, die nun mal existieren, verglichen werden können. Es ist auch heute eine Ohrfeige für alle schweizer Maturanden mit dem Ausland verglichen zu werden. Aber wo Geld-Gier vorherrscht ist alles möglich u erlaubt Antworten
Das überrascht nicht - Lebensraum für Familien und Leute die keine 5,000 CHF verdienen ist in Zürich und Winterthur knapp und just diese Leute sind dann auf das Pendeln angewiesen und dann kommt die GLP letzte Woche und meint ... (überspitzt gesagt) geht mit dem Velo zur Arbeit oder hört auf zu jammern, bezahlt die höheren Mobitätskosten währendessen Senioren und Yuppies die Städte beherrschen. Antworten
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