Zürich
Was die Basler sonst noch alles geschenkt haben können
Von Simon Eppenberger. Aktualisiert am 13.10.2009 48 Kommentare
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Der Wechsel der Erotikmesse Extasia von Zürich nach Basel ist kein grosser Verlust für die Limmatstadt. Nach der letzten Ausgabe 2007 im Hallenstadion fand Organisator Arnold Meyer keinen Veranstaltungsort mehr. In der grössten Stadt der Schweiz war kein Vermieter gewillt, dass sich Pornodarsteller in seinen Räumen entblättern. Nun ist die St.-Jakob-Arena eingesprungen und zieht die Horden männlicher Besucher an den Rhein.
Das ist ein guter Anfang. Denn Zürich kann den Baslern noch viel mehr bieten. Tagesanzeiger.ch hat eine (zugegebenermassen völlig subjektive und nicht nur ernst gemeinte) Auswahl der Dinge getroffen, die wir gerne an den Rhein exportieren würden:
GC würde den Baslern ebenfalls grosse Freude bereiten. Sie würden ebenso wie die Erotikmesse die St.-Jakob-Arena aufpeppen. Und die FCB-Fans hätten endlich den Stadtrivalen, den sie verdient haben.
Die 1.-Mai-Nachdemos sind ebenfalls ein heisser Exportkandidat. Nach den sinnlosen Scharmützeln mit der hooliganerprobten Basler Polizei könnten sich die Chaoten im Rhein abkühlen – und Zürich nach Jahren wiedermal einen friedlichen Tag der Arbeit bescheren.
Die über 80 Baustellen würden Basel sehr gut anstehen. Endlich würden die Basler verstehen, was die Zürcher wirklich beschäftigt. Und sie könnten vormachen, wie man Baustellen aufeinander abstimmt, statt alle gleichzeitig zu betreiben.
Sehr attraktiv aus Zürcher Sicht ist die Verschiebung der Südanflüge nach Basel. Die Piste des Euro-Airports Basel-Mulhouse ist dafür bestens geeignet, da bereits südlich ausgerichtet. Damit könnten die ewigen Debatten um den Fluglärm markant reduziert und die Spannungen rund um den Flughafen Kloten massiv abgebaut werden.
Was würden Sie am liebsten von Zürich nach Basel exportieren? Schreiben Sie uns Ihren Vorschlag im Kommentar. (Tagesanzeiger.ch/Newsnet)
Erstellt: 13.10.2009, 15:51 Uhr
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