Zürich
Wenn Taxifahrer ihre Gäste nicht mehr holen dürfen
Aktualisiert am 14.07.2011 58 Kommentare
Artikel zum Thema
Quelle
Quelle
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von Tagesanzeiger.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an
4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Im Juli des nächsten Jahres wird das Freizügigkeitsabkommen auf die Taxifahrer aus Deutschland und Österreich ausgeweitet. Danach dürfen sie zwar ihre Gäste weiterhin über die Grenze an den Flughafen Kloten fahren. Von dort abholen dürfen sie ihre Passagiere aber nur noch auf Bestellung und während 90 Tagen pro Jahr, wie die NZZ heute schreibt.
Entschieden hat dies das Bundesamt für Verkehr, welches die neue Regelung auf das Freizügigkeitsabkommen und Staatsverträge mit den beiden Ländern abstützt. Die Einschränkung für die ausländischen Taxifahrer gefordert hatten ansässige Taxifahrer. Etwa 130 sind laut NZZ als Airport-Taxis registriert. Hinzu kommen weitere Schweizer Taxifahrer, die Fahrgäste nach Kloten bringen, aber nur auf Bestellung holen können. Dem gegenüber stehen etwa 500 Taxis aus Deutschland und Österreich - bei 200 Taxihaltern, die in Kloten registriert sind.
«Sehr enttäuscht»
Das ist der IG Airport Taxi zu viel. In einer Petition wies sie auf Staatsverträge aus dem Jahr 1953 und 1958 hin, die noch immer gültig sind. Mit einer Verzögerung von über einem Jahr werden den aufgrund der Verträge die Einschränkungen nun eingeführt.
In den beiden Nachbarländern ist man darüber empört. Gegenüber der NZZ sagt Claudius Marx, der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee, man sei sehr enttäuscht. Und der Tiroler EU-Abgeordnete Richard Seeber ärgert sich über zeitliche Einschränkung, «die nicht einmal ausreicht, alle Gäste während der Wintersaison in unsere Tourismusgebiete bringen zu können.» (ep)
Erstellt: 14.07.2011, 08:19 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
58 Kommentare
Wie war das noch mit dem Luftraum Streit bezüglich Süddeutschland und wer genau in Vorarlberg fordert das AKW's in der Schweiz abgeschaltet werden müssen, selber aber Atomstrom importiert? Diese Damen und Herren sollten ihre Enttäuschung etwas hinterfragen. Antworten
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Bitte warten